Das Online-Magazin zur Zeitschrift | HALBJAHRESMAGAZIN polar






polar #4: Über Arbeiten



Editorial

 
Peter Siller, Bertram Keller
Editorial



ANSCHLUSS

 
Ralf Obermauer
Die Hölle, das ist ohne die Anderen
Tätigkeit und sozialer Sinn in politischen Diskursen
 
Axel Honneth
Arbeit und Anerkennung
Versuch einer Neubestimmung
 
Anton Leist
Ausstieg oder Ausbildung
Ein Vorschlag zur Arbeitsgesellschaft jenseits von Marx und Gorz
 
Birger P. Priddat
Wert, Kompetenz, Kommunikation, Spiel
Elemente einer modernen Theorie der Arbeit
 
Chrisitan Neuhäuser
Was machen Sie eigentlich so?
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Würde
 
Neue Deutsche Sprachkritik
>Was bin ich?<
Der wahre Text
 
Nina Apin
Tren Blanco – Der Weiße Zug
Die Müllsammler von Buenos Aires
 
 

»Menschen mit schmutzigen Händen«

Interview mit Ali Witwit


Der Krieg im Irak ist komplizierter geworden, komplexer, schneller . An Stelle der ehemals klar gefügten Fronten zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden wuchert heute ein unübersichtliches Netzwerk sich wandelnder Konfliktmuster . Im Süden streiten sich schiitische Fraktionen um Macht und Einfluss . Im ehemals sunnitischen Dreieck geben neuerdings die Stammesfürsten den Ton an und im kurdischen Norden eskalieren die Probleme mit den türkischen Nachbarn . Während allerorts neue Machtansprüche erhoben und alte verteidigt werden geht das Land ökonomisch vor die Hunde . Der Anteil der Arbeitslosen liegt nach Angaben des irakischen Planungsministeriums bei 30 Prozent und nach Schätzungen der UN bei 60 Prozent . Mehr als fünf Millionen Iraker leben von weniger als einem Dollar am Tag . Die Produktivität der Raffinerien hat noch nicht einmal Vorkriegsniveau erreicht, während paradoxerweise der Öl-Schmuggel blüht . Es fehlt Strom, es fehlt Geld - und es fehlt Arbeit . Über das Verhältnis von Arbeit, Arbeitslosigkeit, Fundamentalismus und Gewalt sprechen Anja Wollenberg und Koumay Al-Mulhem mit Dr. Ali Witwit von der Qadissiya Universität in Diwaniya, Irak. 

polar: Die schlechte wirtschaftliche Lage und eine hohe Arbeitslosigkeit gelten als elementare Hindernisse auf dem Weg zu einer Verbesserung der politischen Lage im Irak. Welche Regionen sind von Arbeitslosigkeit am meisten betroffen und welche Gründe liegen dem Mangel an Beschäftigung jeweils zugrunde?

Witwit: Arbeitslosigkeit ist überall dort besonders ausgeprägt, wo sowohl die Bevölkerungsdichte hoch ist als auch die Intensität terroristischer Aktivitäten. Betroffen sind dem gemäß zwei der größten Städte im Irak: Mosul und Baghdad sowie die Provinzen Al-Anbar und Diyala. Die höchste Arbeitslosigkeit finden wir also in den sunnitisch geprägten Regionen im Westen und im Zentrum des Landes gefolgt von den schiitisch dominierten Provinzen im Süden. Die kurdische Region im Norden ist am wenigsten betroffen, da dort gerade im letzten Jahr viel Geld in wirtschaftliche Projekte geflossen ist und die stabile Sicherheitslage insgesamt für ein positives Investitionsklima sorgt. Die Weichen für die Konzentration der Arbeitslosigkeit in den sunnitisch geprägten Regionen wurden 2003 durch die Entscheidung der Amerikaner gestellt, das Verteidigungsministerium, das Innenministerium, alle Institutionen der Baath-Partei sowie das Militär sofort und gänzlich aufzulösen. Insgesamt verloren im April 2003 etwa 2,5 Millionen Menschen ihre Arbeit. Ein großer Teil der Angestellten in den öffentlichen Institutionen kam aus den erwähnten Regionen im Westen und im Zentrum. [Zu Zeiten des Saddam-Regimes waren Posten in öffentlichen Institutionen hauptsächlich mit Sunniten besetzt worden während die schiitische Mehrheit des Landes hier das Nachsehen hatte. Die vornehmlich von Sunniten bewohnten Gegenden liegen westlich und nördlich von Bagdad im sogenannten »sunnitischen Dreieck« Anm d. Red.]. Die Arbeitslosigkeit war dort dann sofort sehr hoch und wurde intensiviert durch die schnelle Ausbreitung der Widerstandsbewegungen und Al-Qaida in Bagdad, Mosul, Ramadi und den umgebenden Provinzen. Viele Menschen, die in staatlichen Institutionen, in der Baubranche oder als Übersetzer beschäftigt waren, mussten ihre Arbeit aufgeben, weil sie von den terroristischen Organisationen als »Kollaborateure« verfolgt wurden. Viele junge Leute haben sich in der Folge den bewaffneten Gruppen angeschlossen - um ihr Leben zu schonen und um ein minimales Einkommen zu sichern. Die Auflösung der öffentlichen Institutionen 2003 hat zu einem enormen Verlust von Kapazitäten geführt, die für den Wiederaufbau gebraucht worden wären. Unter Experten besteht Einvernehmen darüber, dass die Entlassungswellen in 2003 und die in der Folge steigende Arbeitslosigkeit die Erfolgschancen der Demokratisierung im Irak deutlich geschmälert haben.

polar: Mit welchen Mitteln versucht die Regierung, Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen?

Witwit: Es ist offensichtlich, dass die verschiedenen Regierungen Iraks in den letzten Jahren daran gescheitert sind, das Problem der Arbeitslosigkeit zu bewältigen. Tatsächlich haben sich alle Regierungen darauf beschränkt, Beschäftigungsmöglichkeiten in den Regierungsinstitutionen selbst zu vermehren. In der Folge ist der öffentliche Sektor über sein nötiges Maß heraus gewachsen und wurde zu einer Last für den gerade erst entstehenden Staat. Der ganze öffentliche Sektor gilt im Grunde als Schattenwelt verdeckter Arbeitslosigkeit. Die Angestellten dort betreiben ihre Arbeit ohne Ehrgeiz und sie erhalten Löhne, von denen man nicht leben kann. Die Facilities Protection Forces (FPS) sind ein gutes Beispiel: FPS Mitarbeiter arbeiten nur an 2 Tagen pro Woche, weil es von ihnen viel zu viele gibt. Es gibt Schulen, die von bis zu 20 dieser FPS-Kräften bewacht werden. Auch die Gehälter der Fabrikarbeiter aus den ehemals staatlichen Fabriken werden weiter gezahlt, obwohl diese Fabriken seit 2003 geschlossen sind. Die vergangenen Regierungen haben sich meiner Ansicht nach nicht genügend darum bemüht, den privatwirtschaftlichen Sektor aufzubauen und privatwirtschaftliche Investitionen aus dem In- und Ausland zu fördern.

polar: Gibt es Wirtschaftssektoren, die trotz der schlechten Umgebungsbedingungen florieren oder die von ebendiesen Bedingungen profitieren und in denen entsprechend Arbeitsplätze geschaffen werden?

Witwit: Im öffentlichen Sektor, speziell den öffentlichen Sicherheitsapparaten wie FPS, Polizei und Armee, wurden bisher die meisten Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Wegen den extrem hohen Risiken, denen die Polizei im Irak ausgesetzt ist, wird diese Arbeit sogar recht gut bezahlt. Man muss allerdings bedenken, dass dieser Sektor sofort schrumpfen wird, sobald sich die Sicherheitslage bessert. Und diese Entwicklung deutet sich ja gerade an. Man muss also  allerdings bedenken, dass dieser Sektor sofort schrumpfen wird, sobald sich die Sicherheitslage bessert. Und diese Entwicklung deutet sich ja gerade an. Man muss also jetzt Vorsorge dafür treffen, dass eine große Menge von Arbeitskräften in einen anderen Sektor schnell wieder integriert werden kann. Potential dazu hat zum Beispiel die Baubranche, in der qualifizierte Arbeitskräfte gesucht werden und in der zudem gut bezahlt wird. Ein qualifizierter Bauarbeiter verdient im Irak bis zu 48 USD am Tag! Die Unterstützung des Bausektors könnte zur Lösung der Arbeitslosigkeit erheblich beitragen.

polar: Außerhalb des Bausektors werden extrem niedrige Löhne gezahlt. Kann man im Irak von einer Tätigkeit zum Beispiel im öffentlichen Sektor überhaupt leben?

Witwit: Ein Gehalt von 400 USD wäre für die Mehrheit der Iraker in etwa ausreichend. Doch selbst dieses Niveau kann von den wenigsten erreicht werden. Ein großer Teil der Angestellten im öffentlichen Sektor verdient nicht mehr als 200 USD im Monat. Besonders die neu Angestellten bleiben mit einem Gehalt von 125 USD sogar unter diesem Verdienstniveau. Die Mehrheit der irakischen Bürger kann von ihrem Gehalt nicht leben, geschweige denn ihre Familien versorgen. Interessanterweise wird ein Arbeitsplatz im öffentlichen Bereich heute mehr geschätzt als früher und die dort Beschäftigten werden in übertriebenem Masse respektiert. Ein Arbeitsplatz im öffentlichen Sektor gilt als sicherer Arbeitsplatz. Tätigkeiten außerhalb der öffentlichen Institutionen werden im Grunde nicht als »echter« Beruf wahrgenommen. Wenn man zum Beispiel einen Schlachter, einen Taxifahrer oder Bauarbeiter nach seiner Arbeit fragt, werden sie von ihrer Arbeit nicht als Beruf sprechen sondern als Tätigkeit, die das Überleben sichert. »Wirkliche« Arbeit gibt es nur im staatlichen Sektor, auch wenn das Einkommen in anderen Sektoren deutlich höher liegen mag. Solche Wahrnehmungen sind dem immer noch ausgeprägten Misstrauen der Iraker gegenüber der Privatwirtschaft geschuldet.

polar: Welche Strategien wurden von den Betroffenen entwickelt, um dennoch die Versorgung ihrer Familien zu gewährleisten?

Witwit: Viele Iraker nehmen einfach jeden erreichbaren Job an – egal, ob er mit ihrer Ausbildung oder beruflichen Qualifikation zu tun hat. Die meisten haben außerdem mehr als einen Job und mehr als einen Arbeitgeber. Ein Lehrer verdingt sich nach der Arbeit als Taxifahrer, ein Universitätsprofessor als Maler, ein Arzt als Verkäufer. Zunehmend wird auch Korruption zur Einkommensquelle für viele Iraker, gerade im öffentlichen Sektor. Durch die Unzulänglichkeit der Einkünfte werden die Mitarbeiter unzufrieden. Sie verlieren ihre Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber und erliegen dann der Versuchung, durch Korruption und Missbrauch ihr klägliches Einkommen aufzubessern.

polar: Im Irak leben ca. fünf Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Gibt es von Seiten des Staates Angebote sozialer Absicherung?

Witwit: Um ein Mindestmaß an sozialer Sicherheit für Arbeitslose und Arme zu gewährleisten, wurde das sog. social protection net geschaffen, dass aus Überschüssen aus dem Ölgeschäft finanziert wird. [Das social protection net ist eine Ergänzung zum Sozialversicherungsgesetz von 1980. Ziel ist es, jene Familien mit Geld und Ausbildungsmaßnahmen zu unterstützen, deren Einkommen weniger als 1 USD pro Tag beträgt. Anm. d. Red.]. Obwohl dieser Form von Sozialhilfe gute Absichten zugrunde lagen, ist es in der Umsetzung dem Missbrauch durch die Parteien zum Opfer gefallen. Parteimitglieder der DAWA und SIIC – der beiden größten schiitischen Parteien – erhielten Zuwendungen ohne Not, während die Inanspruchnahme der Gelder durch die eigentlichen Bedürftigen an politische Bedingungen geknüpft wurde. Die Leistungsempfänger wurden zum Beispiel dazu verpflichtet, in zukünftigen Wahlen bestimmte Parteien zu unterstützen. Begründet wurden diese Forderungen damit, dass die entsprechenden Parteien schließlich die Zahlung der Sozialhilfe auch möglich gemacht habe.

polar: Zu Zeiten Saddams war Irak ein sozialistisch regiertes Land. Nur wer einer Arbeit nachging, konnte sich als wertvolles Mitglied der Gesellschaft betrachten. Welche Bedeutung haben heute Arbeitstätigkeit und Arbeitslosigkeit für gesellschaftlichen Respekt und Selbstachtung des Einzelnen?

Witwit: Die irakische Kultur unterscheidet sich nicht von anderen Kulturen im Hinblick auf die Bedeutung der Arbeit. Die meisten Iraker sind Moslems und gehören damit einer Religion an, die die Arbeit ehrt und respektiert. In der islamischen Lehre werden jene, die nicht arbeiten, als Menschen mit »schmutzigen Händen« bezeichnet. Arbeit gilt als essentieller Bestandteil einer würdigen Existenz. Eine solche Betrachtung schließt allerdings nicht aus, dass viele überhaupt keinen Drang danach verspüren, sich Arbeit zu suchen, zumal sie von ihren Familien meist gut versorgt werden. Auch das ist Teil einer islamischen Kultur, die ihre Mitglieder zur sozialen Solidarität unter allen Umständen verpflichtet. Die erweiterte irakische Familie ist zuständig und verantwortlich für die Versorgung aller Familienmitglieder. Die Familie ist damit faktisch die Sozialversicherung für Arbeitslose.

polar: Offensichtlich profitieren Organisationen wie Al-Qaida, die verschiedenen Gruppierungen der sunnitischen Widerstandbewegung als auch die schiitischen Milizen von der hohen Zahl enttäuschter, arbeitsloser und perspektivloser junger Männer im Irak. Man sagt, es sei einfach geworden, diese Leute mit Geld zur Teilnahme an bewaffneten Aktionen zu bewegen. Teilen Sie die Ansicht, dass die Mitgliedschaft in fundamentalistischen Organisationen primär finanziell motiviert ist?

Witwit: Arbeitslosigkeit führt zu allen möglichen Formen von Extremismus und Gewalt. Die fundamentalistischen Bewegungen im Irak absorbieren die marginalisierten und verarmten Segmente der Gesellschaft. Das ist mit Sicherheit richtig. Durch Arbeitslosigkeit sind die Menschen gezwungen, Wege zu gehen, für die sie sich unter anderen Umständen nie entschieden hätten. Gerade die Jugendlichen sind hier gefährdet. Wir beobachten unter den Jugendlichen eine Zunahme extremistischer Tendenzen durch soziale Marginalisierung und persönliche Frustration.

polar: Wie rekrutieren und bezahlen die Organisationen konkret ihre Mitglieder?

Witwit: Die Rekrutierung der Mitglieder wird häufig über Verwandte und Familienmitglieder lanciert. Genaueres ist darüber nicht bekannt. Es ist auch nicht bekannt, welche Beträge genau für einzelne Aktionen gezahlt werden. Geheime Aufnahmen aus den Befragungen von Mitgliedern der Mahdi-Army, die unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit geraten sind, haben gezeigt, dass teilweise sehr geringe Beträge wie zum Beispiel 50 USD für einen Mord oder einen Bombenanschlag gezahlt wurden. Auch die monatlichen Zahlungen an die Mitglieder dieser schiitischen Widerstandsbewegung unter Führung von Muqtada Al-Sadr sind eher niedrig. Dafür genießen sie aber soziale Anerkennung, können medizinische Betreuung für Bedürftige in Anspruch nehmen und werden an den Erträgen aus Überfällen beteiligt. Familien von getöteten Mitgliedern werden überdies entschädigt. Im Vergleich zur Mahdi Army ist Al-Qaida eine sehr kleine Organisation mit wenigen Mitgliedern, die meist aus dem benachbarten, arabischen Ausland kommen, und die sehr gut bezahlt werden. Die Badr-Brigaden des Supreme Islamic Iraq Council funktionieren wieder ganz anders. Gewöhnliche Mitglieder erhalten ein geringes Monatsgehalt von nur 200 USD, profitieren dann aber von den enormen Möglichkeiten der Korruption, die sich durch die Besetzung öffentlicher Ämter mit Mitgliedern der Organisation und die weitgehende Akzeptanz von Korruption in diesen Behörden ergeben.

polar: Welche Schritte müssten ihrer Ansicht nach jetzt von der Regierung unternommen werden, um Armut und Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen?

Witwit: Im ersten Schritt müsste die Regierung eine akkurate Datenlage zur Zahl der Arbeitslosen und zur Lage am Arbeitsmarkt schaffen. Die Regierung muss, zweitens, Bedingungen schaffen, die der Privatwirtschaft endlich zur vollen Entfaltung verhilft. Anders werden Korruption und Misswirtschaft nicht zu überwinden sein. Die aktuell betriebene Ausweitung des öffentlichen Sektors wird die Belastung des Staates ins Unermessliche treiben. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Investoren müssen optimiert werden und dann müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um Investoren auch tatsächlich zu Projekten zu bewegen. Am wichtigsten jedoch ist, dass die jungen Leute auf die Anforderungen der Marktwirtschaft vorbereitet werden.

Das Gespräch führten Anja Wollenberg und Koumay Al-Mulhem (MICT)



 
Christophe Dejours
Suizid am Arbeitsplatz
Zur Psychopathologie der modernen Arbeitswelt
 
Aram Lintzel
Sinncontainer
>Debatte<
 
»Die neue Verwundbarkeit«
Interview mit Robert Castel
 
Ina Kerner
Leben im Kapitalismus
>Paradise lost<



HIRN

 
Judith Revel und Antonio Negri
Die Erfindung des Gemeinsamen
Acht Thesen zur Transformation der Arbeitswelt
 
Don Tapscott
Unternehmen 2.0
Die neue Ökonomie gemeinschaftlicher Zusammenarbeit
 
»In der Wissensökonomie könnte Geld unnötig werden«
Interview mit André Gorz
 
Johannes Albers
»Polke, du faule Sau«
Faule Künstler im Zeitalter von Rekordumsätzen über die dann in der Gala berichtet wird
 
Kendra Briken
Hirn und Muskeln
Arbeit in der Wissensgesellschaft
 
Tim Caspar Boehme
Macht sauber, was euch kaputt macht
Kunstpraxis als gesellschaftliches Dialogfeld
 
»Arbeit im Reich der Freiheit?«
Streitgespräch mit Katrin Göring-Eckardt und Katja Kipping
 
Adrienne Goehler
Nicht mehr und noch nicht
Die Hauptstadt als Laboratorium einer Kulturgesellschaft
 
»Festanstellung ist der Tod«
Holm Friebe, Adrienne Goehler, Christiane Schnell und Melissa Logan im Gespräch
 
Alexandra Manske
Kreative Superstars
Die soziale Platzierungsstrategie der »Digitalen Bohème«
 
Arnd Pollmann / Anja Wollenberg / Stefan Huster / Peter Siller
Ist es links?
>Selbstbestimmung<
 
Christoph Raiser
Mein halbes Jahr
>Musik<
 
Simon Rothöhler
Mein halbes Jahr
>Film<
 
Peter Siller
Mein halbes Jahr
>Literatur<



SPIEL

 
Michael Eggers
Lustspiele und Frustspiele
Die Welt der Manager und Praktikanten als offenes Drama
 
»L-L-Löwenbändiger!!!«
Interview mit der Berufsberaterin Uta Glaubitz
 
Klaus Dörre
Ausweitung der Prekaritätszone
Vom Ende der Arbeitsgesellschaft, wie wir sie kannten
 
Dominik Walther
Schuften im Weltall
Filmische Zukunftsszenarien jenseits von Grundeinkommen und Vollbeschäftigung
 
Judith Siegmund
Berufung – Job – Maloche
Kunst mit Arendt zum Ende der Arbeit
 
Martin Saar
Bildpolitik
>Arbeitsschutz<



SCHÖNHEITEN

 
Peter Siller
Wie der Wind
Die seltsam-schöne Welt des Hayao Miyazaki
 
Steffen Stadthaus
Großes, weißes Taxi
Der Londoner Arbeitsalltag, täglich neu
 
Michael Eggers
Komm mit
Piggeldy und Frederick über Faulheit
 
Sebastian Groth
Swinging Addis
Francis Falcetos »The very best of Éthiopiques«
 
Jan Engelmann
Mehr als das
Javier Bardem und Bill Murray als Müßiggangster
 
Anja Höfer
Schon o.k.
Britta besingen »Das schöne Leben«
 
Bertram Keller
Ritt durch die Hohlwelle
Philippe van Parijs’ »Real Freedom For All«
 
Matthias Dell
Jenseits von Eden
Die Business Class als Ort der Vermittlung
 
Matthias Rothe
Gewinn der Ewigkeit
Seneca über die Rückeroberung der Zeit
 
Arnd Pollmann
Held der Arbeit
Der Schalker Innenverteidiger Marcelo Bordon
 
Ralph Obermauer
Roundtable


nach oben