Bini Adamczak ist das unstete Bündnis zänkischer Gespenster, unerwünschter Erbschaften und nächtlicher Reproduktionsläufe. In manischen Momenten tourt die Autorin von »Kommunismus. Kleine Geschichte wie endlich alles anders wird« (2004) (u.a.) mit dem Performancekollektiv andcompany&co im roten Timeshuttle durch wenigstens Europa.Jan Philipp Albrecht, 1982, ist Vorstandssprecher der Grünen Jugend. Er studierte Rechtswissenschaften in Bremen, Brüssel und Berlin und bereitet gerade seine Promotion vor.
Gosbert Adler, 1956, ist Professor für Fotografie an der Fachhochschule Hannover. Die hier gezeigten Bilder enstammen dem Band SOG (Museum Volkwang Düsseldorf 1990).
Johannes Albers ist bildender Künstler und studierte am Goldsmiths‘ College in London. Ende der Neunziger gründete er die Künstlergruppe Club Vernissage. Seit 2006 arbeitet er mit der Internet-Plattform othercriteria.com zusammen. Johannes Albers lebt und arbeitet in Berlin.
Koumay Al-Mulhem, 1981, ist bei der gemeinnützigen Agentur MICT (media in cooperation and transition) als Redaktionsleiter für eine dreisprachige Webseite zu Politik und Kultur im Irak tätig (www.niqash.org).
Danielle Allen ist seit 2007 Nachfolgerin von Michael Walzer auf dem Lehrstuhl für Sozialwissenschaft am Institute for Advanced Study in Princeton. Letzte Buchveröffentlichung: »Talking to Strangers. Anxieties of Citizenship Since Brown vs. the Board of Education« (2004).
Erika Alleweldt, 1973, ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert an der Berlin Graduate School of Social Science der Humboldt-Universität zu Berlin über Freundschaft.
Evelyn Annuß ist Literatur-, Theaterwissenschaftlerin und Soziologin. 2005 erschien ihr Buch »Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens «. Momentan forscht sie über chorische Auftrittsformen im NS und bereitet ein Projekt über ›Nachstellungen des Deutschen‹ in Namibia vor.
Nina Apin, 1974, lebt und arbeitet in Berlin. Für die tageszeitung schreibt sie über Kultur- und Gesellschaftsthemen. Im Sommer 2007 verbrachte sie mit einem Stipendium zweieinhalb Monate in Buenos Aires.
Sol Arrese ist freie Fotografin und lebt in Buenos Aires. Barbara Bleisch, 1973, leitet die universitären Studiengänge »Advanced Studies in Applied Ethics« am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und promoviert zur globalen Gerechtigkeit. Sie beschäftigte sich für die UNO und eine NGO in Lesotho auch mit der Wasserversorgung und arbeitet nebenberuflich als Journalistin.
Petra Bahr, 1966, studierte Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft und ist seit 2006 die erste Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Patrick Bahners, 1967, ist Leiter des Feuilletons der FAZ und Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschienen: Bundesrepublik und DDR, München 2009.
Etienne Balibar, 1942, ist emeritierter Professor der Universität Paris-Nanterre und lehrt heute an der University of California in Irvine. Von seinen Büchern sind zuletzt auf Deutsch erschienen Sind wir Bürger Europas? und Der Schauplatz des Anderen (beide Hamburger Edition).
Jens Balzer, 1969, lebt in Berlin und arbeitet als Popkritiker und stellvertretender Feuilletonchef bei der Berliner Zeitung. Letzte Veröffentlichung: Outcault. Die Erfindung des Comic (zusammen mit Lambert Wiesing, Ch. Bachmann Verlag, Bochum 2010).
Jörg Benedict ist Jurist und vertritt eine Professur für Bürgerliches Recht und Rechtstheorie in Rostock.Christian Bernhardt, 1964, ist Autor. Zuletzt erschien der Roman »tagelang« (Liebeskind 2004).
Georg W. Bertram, 1967, ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin; letzte Veröffentlichung (mit David Lauer, Jasper Liptow und Martin Seel): »In der Welt der Sprache. Konsequenzen des semantischen Holismus«, Frankfurt/M.: Suhrkamp 2008.
Thomas Biebricher, 1974, ist Nachwuchsgruppenleiter (Variationen des Neoliberalismus und ihre Transformation) am Exzellenzcluster »Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt/M. 2005 erschien Selbstkritik der Moderne. Habermas und Foucault im Vergleich (Campus).
Thies W. Böttcher, 1977, ist Doktorand der Soziologie, gefördert durch ein Promotionsstipendium am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) in Gießen.
Tim Caspar Boehme, 1971, studierte Philosophie in Hamburg, New York, Frankfurt und Düsseldorf. 2005 erschien sein Buch "Ethik und Genießen. Kant und Lacan" (Turia + Kant). Er lebt als freier Journalist und Übersetzer in Berlin.
Luc Boltanski, 1940, war lange Zeit enger Mitarbeiter Pierre Bourdieus und gilt heute als einer der wichtigsten französischen Soziologen. Er lehrt an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. Zuletzt erschienen: »On Justification« (mit T. Thévenot, 2006), »Der neue Geist des Kapitalismus« (mit E. Chiapello, 2003) und »Soziologie der Abtreibung« (Suhrkamp 2007).
Serban Bonciocat, 1967, ist freischaffender Fotograf aus Bukarest. Er arbeitet für igloo, eine polemische Zeitschrift für Architektur gegen kitschige, minderwertige, chaotische Bauten des Postkommunismus.
Ilja Braun, 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert. Er schreibt für den Perlentaucher und das Gemeinschaftsblog carta.info und überträgt Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche.
Friedrich Breyer, 1950, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.
Kendra Briken, 1972, ist wissenschaftliche Assistentin im Arbeitsschwerpunkt »Organisation, Rationalisierung, Arbeit« am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt am Main.
Ulrich Bröckling, 1959, ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2007 erschien von ihm bei Suhrkamp Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform.
Dietrich Brüggemann, 1976, glaubt nur noch ans Kino. Sein erster Spielfilm »Neun Szenen« lief auf der Berlinale 2006. Nebenher ist er Redakteur beim Filmmagazin SCHNITT und gründet gerade eine Musikzeitschrift namens NUR TON.
Hauke Brunkhorst, 1945, ist Professor für Soziologie an der Universität Flensburg. Zuletzt erschien sein Buch »Solidarität. Von der Bürgerfreundschaft zur globalen Rechtsgenossenschaft« (Suhrkamp 2002).
Elke Buhr, 1971, ist Autorin für die Frankfurter Rundschau, arbeitet für verschiedene Zeitschriften und Radioanstalten und lebt in Berlin.
Axel Bruns, 1970, ist der Autor von Blogs, Wikipedia, Second Life, and Beyond: From Production to Produsage (2008) und Gatewatching: Collaborative Online News Production (2005). Er ist Senior Lecturer in der Creative Industries Faculty an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien. Sein persönliches Blog snurb.info enthält eine große Auswahl seiner Artikel und Vorträge.
Hubertus Buchstein, 1959, ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Greifswald. Sein Buch Demokratie und Los ist im Frühjahr bei Campus erschienen. Im Herbst erschient bei Nomos Demokratietheorien in der Kontroverse.
Malena Bystrowicz lebt als Fotografin und Dokumentarfilmerin in Buenos Aires und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit sozialkritischen und Menschenrechtsthemen.
Kerstin Carlstedt studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin, arbeitete als Fernsehautorin für den HR und 3Sat (»Kulturzeit«) und lebt z.Zt. in Swansea/UK.
Robin Celikates, 1977, lehrt Politische Theorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sein Buch Kritik als soziale Praxis ist im Frühjahr bei Campus erschienen.
Alice Creischer, 1960, ist Künstlerin, nahm an der documenta 12 teil und lebt in Berlin.
Mike Davis, 1946, bis vor kurzem Professor für Geschichte an der University of California in Los Angeles. Davis lebt in San Diego und ist unter anderem Autor von Planet der Slums und Eine Geschichte der Autobombe (beide Assoziation A, 2007).
Nicole Deitelhoff, 1974, ist Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnung am Institut für Politikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2006 erschien Überzeugung in der Politik. Grundzüge einer Diskurstheorie internationalen Regierens.
Christophe Dejours ist Psychiater und Psychoanalytiker mit dem Spezialgebiet Psychologie und Soziologie der Arbeit. Sein Buch »Souffrance en France. La banalisation de l‘injustice sociale« (1998) hat in Frankreich eine große Debatte über schlechte Arbeitsbedingungen ausgelöst.
Matthias Dell, 1976, studierte Theaterwissenschaft und Komparastitik und ist Kulturredakteur beim "Freitag" in Berlin.
Gürsoy Dogtas, 1975, studierte an der Universität Hamburg Kunstgeschichte und Philosophie und Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg sowie Fotografie am Columbia College in Chicago und ist Herausgeber des Matt Magazine.
Klaus Dörre ist Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Universität Jena. Demnächst erscheint der von ihm mitherausgegebene Band »Prekäre Beschäftigungsverhältnisse« (VS Verlag).
Kai Dröge, 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität von Lausanne und am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main sowie Dozent an der Hochschule Luzern. 2008 erschien von ihm der zusammen mit Kira Marrs und Wolfgang Menz herausgegebene Sammelband Rückkehr der Leistungsfrage. Leistung in Arbeit, Unternehmen und Gesellschaft (edition sigma).
Daniela Dröscher, 1977, lebt in Berlin und schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Sie promovierte zur Poetologie Yoko Tawadas und gibt die deutsch-französische Zeitschrift La mer gelée mit heraus. Im August 2009 erscheint ihr Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar (Berlin Verlag).
Boris Duhm studierte freie Kunst und Fotografie in Hamburg und Göteburg und lebt heute als freier Künstler in Berlin (www.borisduhm.com).
John Dupré, 1952, ist Professor für Wissenschaftstheorie an der University of Exeter und leitet das dortige Centre for Genomics in Society. In deutscher Übersetzung liegt vor Darwins Vermächtnis. Die Bedeutung der Evolution für die Gegenwart des Menschen (Suhrkamp 2005).
Michael Eggers, 1969, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Uni Köln. Veröffentlichungen zur Literatur des 18.–20. Jahrhunderts und zur Wissenschaftsgeschichte um 1800.
Christoph Egle, 1974, ist wissenschaftlicher Assistent am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im internationalen Vergleich wirtschafts- und sozialpolitischer Reformen, in der Wohlfahrtsstaatsforschung und der Analyse politischer Parteien und Regierungssysteme, speziell in Deutschland und Frankreich.
Olafur Eliasson, 1967, lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen (www.olafureliasson.net).
Jan Engelmann, 1970, ist Kulturreferent und Programmkoordinator im Bereich Öffentlichkeit/Demokratie bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Nächste Veröffentlichung als Mitherausgeber: Leidenschaft der Vernunft. Die öffentliche Intellektuelle Susan Sontag (Herbst 2009).
Felix Ensslin, 1967, ist Autor und Dramaturg. Er studierte Drama und Philosophie an der New School for Social Research in New York, unterrichtete dort am Eugene Lang College und an der Parson's School of Design und arbeitete lange Jahre für Bündnis90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag. Zuletzt inszenierte er sein Stück »Durch die Spiegel ein dunkles Bild« und »Die Räuber« in Weimar.
Stephan Ertner, geboren 1974, ist Referent für Bildung und Wissenschaft in der Heinrich-Böll-Stiftung. Als Rechtsaußen geht er für KSF Anadolu Umutspor Berlin auf Torejagd.
Stefan Fiedler, 1963, lebt in Berlin. Er studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München und Kommunikationsdesign an der Gesamthochschule Essen. Er gestaltet Bücher für Kunst und Künstler und entwarf die Rubriken Logos für polar.
Lukas Foerster, 1981, studiert Filmwissenschaft und Japanologie an der FU Berlin. Er schreibt filmbezogene Texte für mehrere Magazine und seinen Blog somedirtylaundry.blogspot.com.
Rainer Forst, 1964, ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaft sowie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er ist zudem Sprecher des Exzellenzclusters »Formation of Normative Orders« an der Universität Frankfurt. 2007 erschien Das Recht auf Rechtfertigung. Elemente einer konstruktivistischen Theorie der Gerechtigkeit.
Jens Friebe, 1975, ist Musiker und Autor und lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm das Buch 52 Wochenenden. Texte zum Durchmachen und das Album Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert.
Peter Fuchs, 1949, ist Professor für Allgemeine Soziologie und für Soziologie der Behinderung an der Hochschule Neubrandenburg. Zuletzt erschien »Die Psyche. Studien zur Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt« (2005).
Barbara Gärtner, 1976, studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Soziologie in Heidelberg, München und Toronto. Sie war Kulturredakteurin bei den Stuttgarter Nachrichten und arbeitet jetzt für das Magazin Neon in München.
René Gabriëls, 1959, ist Dozent am Institut für Philosophie (Fakultät Kulturwissenschaften) der Universität Maastricht und arbeitet an einem Buch über Selbstverständigungsdiskurse der Philosophie im 20. Jahrhundert.
Michael Gamper, seit 2006 SNF-Förderprofessor für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich, davor auch langjähriger redaktioneller Mitarbeiter der NZZ-Sportredaktion.
Claus-Martin Gaul, Jahrgang 1971, lebt in Berlin. Er ist Volkswirt und arbeitet in der Verwaltung des Deutschen Bundestages.
Anna-Catharina Gebbers ist international als Kuratorin tätig. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Universität Hamburg. Ihre aktuellste Publikation Wert-Schätzung erscheint demnächst im Verlag für moderne Kunst Nürnberg.
Metin Genc, geb. 1976, ist Literaturwissenschaftler und promoviert am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Uni Köln zum Thema »Zeit als Phänomen in Literatur und Wissenschaften«.
Isa Genzken, 1948, ist Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Sie nahm insgesamt dreimal an der documenta teil und vertrat 2007 Deutschland bei der Biennale in Venedig. 2009 war sie erstmals in einer Retrospektive unter dem Titel »Sesam, öffne dich!« im Museum Ludwig in Köln zu sehen.
Gabriel Glaiman, 1969, lebt als freier Fotograf und Maler in Buenos Aires. Die hier gezeigten Fotos entstammen der Sequenz »Buenos Aires 2002«.
Christina Glanz, 1946, lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin. Die hier gezeigten Bilder waren teilweise 2003 auf der Internationalen Bauasustellung (IBA) in Großröschen ausgestellt.
Klaas Glenewinkel, 1971, ist der Kopf von Streamminister und leitete in den letzten Jahren verschiedene Radioprojekte für den Irak.
Adrienne Goehler, 1955, war zuletzt Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds. 2006 erschien ihr Buch »Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft« im Campus-Verlag. Sie lebt als freie Kuratorin und Publizistin in Berlin.
Nilüfer Göle, 1953, lehrt Soziologie an der EHESS in Paris. Zuletzt veröffentlichte sie »Interpénétrations: L’Islam et l’Europe« (Galaade 2005) und als Mitherausgeberin »Islam in Sicht. Der Auftritt von Muslimen im öffentlichen Raum« (transcript 2004).
Stefan Gosepath, 1959, ist Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist der Autor der Monographien Aufgeklärtes Eigeninteresse. Eine Theorie theoretischer und praktischer Rationalität (Suhrkamp 1992) und Gleiche Gerechtigkeit. Grundlagen eines liberalen Egalitarismus (Suhrkamp 2004).
Björn Gottstein, 1967, lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin. Beim Westdeutschen Rundfunk moderiert er seit 2001 die Sendung »Studio elektronische Musik«. Veröffentlichungen zur Musikästhetik des 19. und 20. Jahrhunderts, Problemen der musikalischen Notation und zur Geschichte der elektronischen Musik.
Ric Graf, 1985, studiert und schreibt in Berlin. 2006 veröffentlichte er das Buch »iCOOL. Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben« (Rowohlt).
Hannes Grassegger, 1980, ist Ökonom und Journalist. Er schreibt über die Themenbereiche wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Popkultur.
Stefan Grotefeld, 1965, ist Privatdozent für Systematische Theologie an der Universität Zürich und veröffentlichte u.a. »Religiöse Überzeugungen im liberalen Staat« (Kohlhammer 2006).
Sebastian Groth, 1973, ist Mitglied des Planungsstabs im Auswärtigen Amt und Jazz-Pianist.
Lucas Guttenberg, 1988, studiert am deutsch-französischen Campus von SciencesPo Paris in Nancy.
Alexander Haas ist freier Redakteur und Autor in Köln. Er leitet das Theaterressort des Kölner Stadtmagazins StadtRevue, arbeitet für verschiedene Onlineauftritte des WDR und als Kritiker für die taz.
Torsten Hahn, 1969, ist Privatdozent für Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. 2008 erscheint die Studie »Das schwarze Unternehmen. Zur Funktion der Verschwörung bei Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist« (Winter).
Émilie Hache ist Philosophin und schreibt ihre Doktorarbeit über Fragen der moralischen Verantwortung im Kontext der Ökologie an der Universität Paris 8.
Donna J. Haraway, 1944, ist Naturwissenschaftshistorikerin, Biologin und Professorin für feministische Theorien und Technoscience an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz.
Michael Hartmann, 1952, ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Eliteforschung, Industrie- und Organisationssoziologie, zuletzt veröffentlichte er: Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich, Frankfurt 2007.
Johan Frederik Hartle, 1976, lehrt Philosophie der Kunst und Kultur an der Universiteit van Amsterdam und der Kunstakademie Münster.
Svea Anna Haschke ist Fotografin und lebt in Berlin.
Martin Hecht, 1964, promovierte zu Max Weber und lebt als freier Autor in Mainz. Von ihm erschien u.a. »Das Verschwinden der Heimat« (Reclam 2000) und »Wahre Freunde« (DVA 2006).
Christine Heidemann, 1974, ist freie Kuratorin und promovierte als Kunsthistorikerin mit einer Arbeit über Mark Dion und den Dilettantismus als Methode. Ausstellungsprojekte u.a.: »die stadt von morgen«, Akademie der Künste, Berlin 2007, »Green Dreams«, Kunstverein Wolfsburg, 2007, »Katastrophenalarm«, NGBK 2008.
Jutta Herden, 1966, Kommunikationsdesignerin und Künstlerin in gepaarter Tätigkeit – lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart.
Carsten Herzberg ist promovierter Politikwissenschaftler am Centre Marc Bloch in Berlin. Im Oktober 2009 erscheint sein neustes Buch Von der Bürger- zur Solidarkommune. Lokale Demokratie in Zeiten der Globalisierung (VSA-Verlag).
Kai-Olaf Hesse, 1966, arbeitet als freier Photograph und Buchgestalter in Braunschweig. Seine photographischen Werkgruppen entstehen oft in enger Zusammenarbeit mit Insititutionen, wie etwa dem Hamburger Institut für Sozialforschung und dem Bauhaus Dessau. »67/89« wurde gefördert vom Kulturwerk der VG Bildkunst Bonn.
Paula Marie Hildebrandt, 1976, studierte Politikwissenschaften an der FU Berlin, der University of Sussex und Cambridge. Nach Tätigkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit war sie Projektmanagerin bei der GTZ. Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich, unter anderem mit Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schreibt an ihrer Promotion.
Anja Höfer, 1971, arbeitet als Kulturredakteurin und Moderatorin beim Südwestrundfunk in Baden-Baden.
Franck Hofmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin.
Bonnie Honig ist Professorin für Politikwissenschaft an der Northwestern University in Chicago und Senior Research Professor der American Bar Foundation. In Kürze erscheint bei Princeton University Press ihr neues Buch Emergency Politics. Paradox, Law and Democracy.
Axel Honneth, 1949, ist Professor für Sozialphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/Main. Zuletzt veröffentlichte er u.a. »Verdinglichung - Eine Anerkennungstheoretische Studie« (Suhrkamp 2005).
Stefan Huster, 1964, ist Professor für Öffentliches Recht an der Ruhr-Universität Bochum und beschäftigt sich mit Verfassungsrecht, Rechtsphilosophie und der Entwicklung des Sozialstaates.
Noel Jabbour, 1970, studierte Fotografie in Jerusalem. Die palästinensische Künstlerin lebt in Berlin (www.noeljabbour.com).
Holger Jacobs, 1956, ist Fotograf und lebt in Berlin (www.holgerjacobs.com).
Rahel Jaeggi, 1966, ist Sozialphilosophin und wissenschaftliche Assistentin am Institut für Philosophie der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt a.M. Zuletzt erschien »Entfremdung - Zur Aktualität eines sozialphilosophischen Problems« (Campus 2005).
Yolande Jansen, 1976, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Amsterdam und arbeitet an einer Dissertation über die Rolle des Laizismus in multikulturellen Gesellschaften.
Hans Joas, 1948, ist Professor für Soziologie und leitet das Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Zur Religionssoziologie erschien u.a. »Die Entstehung der Werte« (Suhrkamp 1997) und »Braucht der Mensch Religion?« (Herder 2004).
Johannes Kambylis, 1965, verantwortet in den Wissenschaftsverlagen Meiner (Philosophie) und Buske (Fremde Sprachen) Marketing, PR, Rechte und Lizenzen.
Judith Karcher, 1984, studiert Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Politikwissenschaften an der Universität Potsdam und schreibt gerade an einer Diplomarbeit zum Potential von Mikrokrediten in Deutschland.
Stefan Kaufmann ist seit 2004 Privatdozent am Soziologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und vertrat 2006/2007 dort die Professur für Kultursoziologie. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen rund um den Begriff »Netzwerk«, besonders im militärischen Kontext.
Bertram Keller, 1975, studierte Jura und Philosophie. Er unterrichtete bisher Rechtsphilosophie und Internationales Recht an der Universität Frankfurt und der LUISS Universität in Rom. Momentan lebt und schreibt er in Berlin.
Ina Kerner, 1969, ist Juniorprofessorin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Letzte Buchveröffentlichung: Differenzen und Macht. Zur Anatomie von Rassismus und Sexismus (2009).
Naiza Khan, 1968, lebt und arbeitet als Künstlerin in Karachi, Pakistan.
Johannes Kleinbeck, 1986, studiert Komparatistik, Philosophie und Kunstgeschichte in München.
Felix Klopotek, 1974, lebt und arbeitet in Köln. Seit 1995 schreibt er unter anderem für Spex, testcard, Jazzthetik, Jungle World, den WDR und produziert Tonträger für das Label Grob. 2002 erschien sein Buch »how they do it. Free Jazz, Improvisation und Niemandsmusik« (Ventil Verlag).
Carsten Köllmann, 1965, ist Ökonom und Philosoph. Er arbeitet gegenwärtig am Universitären Forschungsschwerpunkt Ethik der Universität Zürich in einem Forschungsprojekt zur Gerechtigkeit im Arbeitsmarkt.
Malte König, 1973, Autor und Historiker, lebt in Aachen und Berlin. Zuletzt erschien sein Buch »Kooperation als Machtkampf. Das faschistische Achsenbündnis Berlin-Rom im Krieg 1940/41« (2007).
Oliver Kohns, 1974, studierte Germanistik, Soziologie und Geschichte in Köln. Promotion 2006 in Frankfurt am Main über Wahnsinn in der Romantik. Derzeit akademischer Rat am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln.
Sebastian Kraus, 1989, studiert zusammen mit Deutschen und Franzosen Politikwissenschaften an Sciences Po Paris in Nancy.
Volkhard Krech, 1962, ist Professor für Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Zuletzt gab er heraus »Religiöse Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. Empirische Befunde und Perspektiven der Globalisierung vor Ort« (Paderborn 2007).
Regina Kreide, 1966, ist Hochschulassistentin am Institut für Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften in Frankfurt a.M. und hat u.a. zu sozialen Menschenrechten, transnationaler Demokratie, Verantwortung privater Akteure, Gleichheit und Feminismus veröffentlicht. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Buch über globale Gerechtigkeit.
Thomas Krüger ist Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Daneben ist er Präsident des Kinderhilfswerks und Jurymitglied des Hauptstadtkulturfonds.
Bernadette La Hengst gründete 1990 die Band Die Braut haut ins Auge. Nachdem sich Die Braut 2000 aufgelöst hatte, begann Bernadette La Hengst eine Solokarriere. 2008 erscheint ihr drittes Album »Machinette«, auf dem sie 13 elektrisierende Popsongs zwischen Elektrodub, Krautbeat und Loverssoul ausspuckt.
Jörn Lamla, 1969, vertritt z. Zt. die Professur für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aktuelle Veröffentlichung: »Sozialpolitische Verbraucheraktivierung«.. In: Evers, A./Heinze, R. G. (Hrsg.): Sozialpolitik. Ökonomisierung und Entgrenzung, Wiesbaden 2008.
Bruno Latour, 1947, ist Soziologe, Wissenschaftstheoretiker und Philosoph sowie wissenschaftlicher Direktor der Pariser Hochschule Sciences Po. Zuletzt erschienen in deutscher Übersetzung Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft (Suhrkamp 2007) und Elend der Kritik (Diaphanes 2007).
Alban Lefranc, 1975, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Paris und ist Mitherausgber der deutsch-französischen Literaturzeitschrift La mer gelée (www.lamergelee.com). Anfang 2009 erschien sein neuster Roman Vous n’étiez pas là bei Verticales/Gallimard. Alle literarischen Momente im Heft entstammen der deutschen Übersetzung seiner Romantrilogie Angriffe (Blumenbar 2008).
Claus Leggewie, 1950, ist Politikwissenschaftler, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung.
Anton Leist, 1947, ist Professor für praktische Philosophie und Leiter der Arbeits- und Forschungsstelle am Ethik-Zentrum der Universität Zürich. Jüngste Veröffentlichungen: Ethik der Beziehungen (Akademie Verlag 2005), Action in Context (Hg., de Gruyter 2007).
Julien Lennert arbeitet als Journalist seit einem Jahr in Damaskus/Syrien und schreibt über die Region u.a. für Financial Times, The Guardian, San Francisco Chronicle, IRIN und Syria Today. Er ist außerdem Redakteur für www.niqash.org, eine Webseite zu Politik und Kultur im Irak.
Michael Lentz, 1964, ist Autor und Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Neben vielen anderen Preisen hat er 2001 den Ingeborg Bachmann-Wettbewerb gewonnen. Bücher u.a.: »Muttersterben« (2002), »Liebeserklärung« (2003), »Pazifik Exil« (2007).
Vincenz Leuschner, 1975, lebt in Berlin und ist Doktorand an der Berlin Graduate School of Social Science der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitet an einer Dissertation zur Bedeutung politischer Freundschaften für das Handeln politischer Führungsgruppen.
Katharina Liebsch, 1962, arbeitet in Frankfurt auf einer Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Jugend- und Familiensoziologie. Sie arbeitet zu konstitutionstheoretischen Fragen von Subjektivität
und Identität.
Hermenegildo Liempe ist einer der leitenden politischen Koordinatoren der Mapuchegemeinschaft im südargentinischen Río Negro und politischer Referent des Consejo Asesor Indígena (CAI) der Mapuche in Argentinien und Chile (www.mapuexpress.net).
Aram Lintzel, 1968, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundestag und als freier Autor. Er lebt in Berlin.
Daniel Loick ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der philosophischen Fakultät der Goethe Universität Frankfurt/M. Mitherausgeber von ich schau dir in die augen, gesellschaftlicher verblendungszusammenhang! (2001).
Antonia Low, 1972, lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin. Sie verarbeitet interdisziplinäre Erfahrungen in wechselnden Materialien zu raumfüllenden Installationen und kleineren Objekten.
Maren Lübbke-Tidow, 1968, ist freie Kritikerin und Kuratorin in Berlin. Von 1998 bis 2009 war sie Redakteurin bei Camera Austria (Graz). Zuletzt realisierte Ausstellungsprojekte sind u.a.: 2007 Wolfgang Tillmans, Faltung; 2008 Aneta Grzeszykowska/Prinz Gholam; 2009 Annette Kelm; Artur Zmijewski, Democracies und andere Arbeiten, alle: Camera Austria/Kunsthaus Graz.
Anna Lührmann, 1983, ist Mitglied des deutschen Bundestags für Bündnis 90/Die Grünen.
Constantin Luser, 1976, studierte an der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst in Wien und lebt und arbeitet als Künstler in Wien und Graz.
Soe Tjen Marching ist Komponistin, Schriftstellerin und Journalistin. Sie lehrt an der SOAS (School of African and Oriental Studies), London. Sie ist Herausgeberin des indonesischen Non-Profit-Magazins Bhinneka, in dem kritische Artikel über Politik und Religion in Indonesien erscheinen.
Elke Marhöfer, 1967, ist Künstlerin und lebt in Berlin.
Kai Marquardsen, 1974, Studium der Soziologie, Sozialpsychologie und Kommunikationswissenschaften an der Universität Göttingen, seit 2006 Promotionsstipendiat, und assoziiert im SFB »Gesellschaftliche Entwicklung nach dem Systemumbruch« an der Universität Jena.
Torsten Mayerhauser, 1976, ist Soziologe und arbeitet als Wissenschaftlicher Assistent im Programm Wissenschaftsforschung an der Universität Basel.
Nadia Mazouz lehrt am Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie der Universität Stuttgart. Ihre Dissertation verfasste sie über Aspekte einer deliberativen Theorie des Guten und Gerechten.
Rick McPhail ist Gitarrist von Tocotronic.
Christoph Menke, 1958, ist Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Jüngste Buchpublikationen: Philosophie der Menschenrechte (2007; mit Arnd Pollmann); Kraft. Ein Grundbegriff ästhetischer Anthropologie (2008).
Anna Meyer, 1964, lebt und arbeitet in Wien. Aktuelle Ausstellungen: »Architektur«, Städtische Galerie Nordhorn (mit Isa Rosenberger und Anita Leisz); »Moralische Phantasien«, Museum Moisbroich.
Michael Miebach, 1976, ist Redakteur der Zeitschrift »Berliner Republik« und Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten.
Julie Miess, 1972, spielt Bass bei Britta und Jens Friebe und hat 2008 zum Thema Monster (und auch Cyborgs) promoviert.
Robert Misik, 1966, lebt als Publizist in Wien. Er ist Autor der tageszeitung (Berlin) sowie von profil, Falter, Standard(Wien). Letzte Buchveröffentlichungen: »Marx für Eilige« (Aufbau-Verlag 2003) sowie »Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore« (Aufbau 2005).
Sabelo Mlangeni, 1980, studierte am Market Photo Workshop und lebt in Johannesburg. Von seinen sozialkritischen Fotodokumentationen ist u.a. erschienen »On the Nightshift« (Kapstadt 2007) und »Witness to Aids« (Kapstadt 2005).
Eduardo Molinari, 1961, ist Künstler und arbeitet am »Archivo caminante « in Buenos Aires. In Berlin stellte er 2003 in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) aus (»Alltag und Vergessen«). Er arbeitete an der Ausstellung La Normalidad-Ex Argentina (Februar/März 2006, Palais de Glace, Buenos Aires).
Sighard Neckel, 1956, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Analyse der Gegenwartsgesellschaft an der Universität Wien sowie Mitglied der Leitung des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 2008 erschien von ihm bei Campus Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft.
Rainer Nickel, 1963, ist Verfassungs- und Europarechtler, zur Zeit Marie Curie-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und Autor von »Gleichheit und Differenz in der vielfältigen Republik« (Nomos 1999).
Christoph Möllers, 1969, hat an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Staatsrecht und Verfassungstheorie inne. 2006/2007 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er schreibt regelmäßig für das Feuilleton der FAZ über aktuelle Rechtsfragen.
Harald Müller, 1970, ist Studienrat für Englisch und Geschichte und lebt in Köln.
Oliver Müller, 1972, ist Leiter der Nachwuchsgruppe »Die ›Natur des Menschen‹ als Orientierungsnorm in der Bioethik« (BMBF) am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Freiburg.
Antonio Negri, 1933, ist politischer Philosoph. Er veröffentlichte u.a. mit Michael Hardt das Buch »Empire« (Campus 2002).
Susann Neuenfeldt, 1974 schreibt an einer Doktorarbeit zu Voyeurinnen, Stalkerinnen und Flaneurinnen und macht Theater.
Christian Neuhäuser, 1977, arbeitet am Lehrstuhl für Angewandte Ethik an der Universität Potsdam und schreibt seine Dissertation zur Frage der moralischen Verantwortlichkeit von Unternehmen.
Christian Neuner-Duttenhofer, 1976, ist Politologe und Photograph. Seit 2006 leitet er die Weiterbildungs-akademie Green Campus.
Olaf Nicolai, 1962, ist Künstler und promovierter Germanist. Zu seinen jüngsten Ausstellungen gehören »Dopplereffekte«, Kunsthalle zu Kiel (2010), »Mirador« Kunstmuseum Thurgau (2009) und »Samari. Some Proposals to Answer important Questions«, Royal Academy of fine Arts, London (2008).
Ralph Obermauer, 1967, ist politischer Referent, Journalist und Philosoph. Er studierte und arbeitete in Köln, New York und Potsdam. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, Berlin.
Maria Papadimitriou, 1957, ist Photographin und lebt in Volvos und Athen. Im Internet ist ihr »Temporary Autonomous Museum For All« unter www.tama.gr zu besuchen.
Volker Pantenburg, 1973, ist am Lehrstuhl für Komparatistik der Universität Münster beschäftigt. Er schreibt Texte über Film im Weblog new filmkritik, Filmgespräche in der Wochenzeitung Jungle World. Zuletzt ist das Buch »Film als Theorie« zu den Filmen und Texten Jean-Luc Godards und Harun Farockis erschienen.
Jutta Person, 1971, ist Redakteurin bei »Literaturen«, schreibt für die »Süddeutsche Zeitung« und lebt in Berlin und Köln.
Walter Pfannkuche, 1956, ist Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Universität Kassel. Zum Thema veröffentlichte er u.a. Wer verdient schon, was er verdient. Fünf Gespräche über Markt und Moral (Reclam 2003).
Arnd Pollmann, 1970, ist Assistent am Institut für Philosophie der Universität Magdeburg. Zuletzt erschien u.a. Integrität. Aufnahme einer sozialphilosophischen Personalie (transcript 2005).
Birger Priddat, 1950, ist Präsident der Universität Witten/Herdecke und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Politische Ökonomie. Zuletzt hat er »Moral als Indikator und Kontext von Ökonomie« und als Herausgeber »Neuroökonomie« veröffentlicht.
Christoph Raiser, 1978, ist Doktorand an der Berlin Graduate School of Social Sciences, wo er zu Konfliktbearbeitungsmechanismen im Europaparlament promoviert.
Judith Raum, 1977, ist Künstlerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Studium an der Städelschule, Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/M.; Cooper Union School of Arts and Parsons School of Design, New York und Universität Frankfurt/M. Letzte Projekte und Austellungen: conference moderation »Memory, Art and Culture: Dealing with the past after 1989«, Haus der Kulturen, Berlin 2008; Internal Necessity, Paul Klee Zentrum Bern 2009.
Oliver Ressler, 1970, lebt in Wien und nahm an über 150 Ausstellungen teil, unter anderem an den Biennalen in Prag (2005), Sevilla (2006), Moskau (2007). Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte er eine Ausstellung zur Anti-Globalisierungsbewegung mit dem Titel A World Where Many Worlds Fit. Zur Zeit arbeitet er an der Mehrkanalvideoinstallation What Is Democracy? (www.ressler.at).
Judith Revel, 1966, ist Philosophin an der Universität Paris I-Sorbonne. Sie ist Foucault-Spezialistin und dessen italienische Übersetzerin und Herausgeberin.
Sebastian Richter, 1972, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitet als Regisseur, Autor und Darsteller in Frankfurt a.M. Aufführungen u.a. am TAT Frankfurt, am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und auf Kampnagel Hamburg. Seit 2003 ist er Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und promoviert über die Ästhetik digital-realistischer Bilder im Spielfilmbereich (www.sebastianrichter.de).
Cord Riechelmann, 1960, studierte Biologie und Philosophie und arbeitet als freier Autor u.a. für die FAZ, Süddeutsche Zeitung, taz und jungle world in Berlin. Zuletzt ist eine Sammlung von Tierstimmen Europas, Asiens und Afrikas (3 CDs) bei kein&aber erschienen.
Anja Röcke ist Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und am Centre Marc Bloch in Berlin. Im Herbst erscheint im VS Verlag die gemeinsam mit C. Herzberg und Y. Sintomer verfasste Studie Der Bürgerhaushalt in Europa – eine realistische Utopie?
Julian Röder, 1981, studiert Photographie an der HGB Leipzig und ist Mitglied der Berliner Agentur Ostkreuz. Seine photographischen Arbeiten beschäftigen sich mit Jugendkultur, Ökonomie und Globalisierungskritik im Schnittpunkt zwischen Dokumentation und Aktion.
Kathrin Röggla, 1971, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen ihre Bücher »really ground zero. 11. september und folgendes« (Fischer 2001) und »wir schlafen nicht« (Fischer 2004).
Katja Roloff, 1981, lebt in Berlin und übersetzt aus dem Französischen und Portugiesischen.
René Röspel, 1964, ist Diplombiologe und Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD.
Hartmut Rosa, 1965, ist Professor für allgemeine und theoretische Soziologie an der Universität Jena und Affiliated Professor an der New School University, New York. Zuletzt veröffentlichte er »Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne « (Suhrkamp 2006).
Julia Roth, 1976, lebt, tanzt und schreibt in Berlin. Stipendiatin des Promotionsprogramms »Cultures in/of Mobility« der Universität Potsdam und Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Geschlecht als Wissenskategorie« an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Matthias Rothe, 1966, ist Germanist und Philosoph und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa Universität Viadrina.
Simon Rothöhler, 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Filmwissenschaft der FU Berlin und dort auch Mitglied des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«. Seit 2003 Lektor beim ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Texte u.a. für new filmkritik (http://www.filmkritik.blogspot.com/), Jungle World, Frankfurter Rundschau und Kolik.
Martin Roussel lehrt am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln und ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Internationalen Kollegs »Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen«.
Lukas Rühli, 1979, arbeitet als Ökonom für den Think Tank Avenir Suisse in Zürich. Als freiberuflicher Journalist beschäftigt er sich zudem mit diversen Themenbereichen außerhalb der Ökonomie.
Martin Saar, 1970, ist Philosoph und unterrichtet politische Theorie und Ideengeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a.M. Veröffentlichungen zu Foucault, Nietzsche, Heidegger, Erinnerungspolitik und zeitgenössischer Ästhetik.
Gilles Sabrié lebt und arbeitet als freier Photograph in Beijing, China (www.gsabrié.com).
Anna Sailer, 1986, studiert Komparatistik und Kunstgeschichte in München.
Tomoko Sawada, 1977, ist Fotografin und lebt in Kobe, Japan (www.e-sawa.com).
Michaela Schäuble, 1973, ist Filmemacherin und Ethnologin. Sie lebt derzeit in London und promoviert mit einer Studie zu Erinnerungspolitik und religiösen Kulten im ehemaligen Jugoslawien.
Rolf Schieder, 1953, ist Professor für praktische Theologie und Religionspädagogik der HU Berlin und predigt im Berliner Dom. In seinem Buch »Wie viel Religion verträgt Deutschland?« (Suhrkamp, 2001) fragt er nach einem angemessenen Verhältnis von Staat und Religion.
Stephan Schilling, 1982, studiert ›International Economics‹ an der University of Birmingham.
Susanne Schmetkamp, 1977, lebt in Zürich und ist Assistentin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie in Basel. Sie arbeitet zu Fragen der Ethik und der Ästhetik. Sie ist ausserdem als Kulturjournalisti tätig, u.a. für Die Zeit, dpa, Kunstbulletin, Funkkorrespondenz und Basler Zeitung.
Roman Schmidt, 1980, hat Kommunikationswissenschaft, Politologie und Philosophie in Berlin und Lyon studiert. Er lebt als Kulturjournalist in Paris und bereitet eine Promotion zu transnationalen publizistischen Projekten vor.
Janosch Schobin, 1981, Studium der Soziologie, Mathematik und Hispanistik an der Universität Kassel, seit 2006 Promotionsstipendiat am Hamburger Institut für Sozialforschung. Zuletzt veröffentlicht er »Sechs Farben und drei Rotationsachsen. Ein Versuch über Verpflichtungen in Freundschaften«, in: Mittelweg 36, Heft 2/2008.
Franziska Schottmann, 1987, promoviert in Paris und übersetzt aus dem Französischen, zuletzt: Louis Althusser, Materialismus der Begegnung, Zürich/Berlin 2010.
Thomas Schramme, 1969, ist Fan von Stummfilmen und seltsamen Süßigkeiten. Er versucht sich als Surfer durchzuschlagen und tarnt sich daher als Senior Lecturer an der University of Wales in Swansea. Zudem leitet er eine gutgehende Katzenpension.
Sigrid Schmitz hat Biologie studiert und in Zoologie promoviert. Sie ist Hochschuldozentin an der Universität Freiburg, leitet zusammen mit Britta Schinzel das Kompetenzforum Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften und arbeitet u.a. am Projekt GERDA (gendered digital brain atlas).
Hilal Sezgin, 1970, ist Philosophin, Schriftstellerin und freie Publizistin. Zuletzt veröffentlichte sie gemeinsam mit Nasr Hamid Abu Zaid Mohammed und die Zeichen Gottes. Der Koran und die Zukunft des Islam (Herder 2008). Sie schreibt u.a. regelmäßig für die tageszeitung und DIE ZEIT.
Judith Siegmund, 1965, ist Konzept-, Video-Künstlerin und Philosophin (www.judithsiegmund.de). 2007 erschien ihr Buch »Die Evidenz der Kunst. Künstlerisches Handeln als ästhetische Kommunikation« (transcript).
Roman Schmidt, 1980, hat Kommunikationswissenschaft, Politologie und Philosophie in Berlin und Lyon studiert. Er lebt als Kulturjournalist in Paris und bereitet eine Promotion zu transnationalen publizistischen Projekten vor.
Herbert Schnädelbach, 1936, ist emeritierter Professor für Philosophie. Sein Aufsatz »Der Fluch des Christentums« (Die ZEIT, 2000) löste eine heftige Debatte über Geschichte und Aufgabe des Christentums aus.
Steffen Sigmund, 1961, ist Akademischer Direktor am Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind vergleichende Institutionen-Analyse, Soziologie des Stiftungswesens und zeitgenössische Soziologisch Theorie.
Andreas Siekmann ist Künstler und lebt in Berlin. Er leitete das Projekt und die Ausstellung »Ex Argentina. Schritte von der Arbeit zum Tun« in Buenos Aires und Köln. Zuletzt arbeitete er an der musikalischen Performance »Auf einmal und gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie zur Negation von Arbeit« (mit A. Creisher und C. v. Borries).
Peter Siller, 1970, ist Scientific Manager des Exzellenzclusters »Formation of Normative Orders« an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuvor war er Leiter der Inlandsabteilung der Heinrich Böll Stiftung und Mitglied des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu politischer Theorie und Praxis.
Yves Sintomer ist Professor für politische Soziologie an der Universität Paris 8 und Vize-Direktor des Centre Marc Bloch in Berlin. Zuletzt erschien von ihm Le pouvoir au peuple. Jurys citoyens, tirage au sort et démocratie participative (La Découverte).
Ruth Sonderegger, 1967, ist Associate Professor am Philosophischen Institut der Universiteit van Amsterdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst- und Kulturtheorie sowie Kritische Theorie. Veröffentlicht hat sie neben vielen anderen Texten »Für eine Ästhetik des Spiels. Hermeneutik, Dekonstruktion und der Eigensinn der Kunst« (Suhrkamp 2000).
Rudolf Speth, 1957, Dr. phil., ist Privatdozent am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin.
Raimar Stange, 1960, ist freier Kritiker und Kurator sowie Bassist des Art Critics Orchestra in Berlin. Zuletzt realisierte Ausstellungsprojekte sind u.a.: 2006 »The Evil«, Galerie Gebrüder Lehmann, Dresden, 2007 »Moralische Fantasien«, Museum Morbroich, Leverkusen. Publikationen u.a.: »Sur.Faces«, Revolver: Frankfurt 2002; »Zurück in die Kunst«, Rogner & bernhard: Hamburg 2003.
Steffen Stadthaus, bekennender Ruhrgebietler und Wahllondoner, schreibt zur Zeit an der University of London an einer Dissertation über radikale Jugendbewegungen.
Franziska Stoltze, 1987, ist Bachelor-Studentin in den Studiengängen Communication and Cultural Management sowie Public Management and Governance an der Zeppelin University in Friedrichshafen.
Miriam Stein, 1977 in Südkorea geboren, war Musikvideo- und Werbefilmregisseurin, arbeitete mit Christoph Schlingensief an »Kunst und Gemüse« sowie dem Drehbuch zu »The African Twin Towers«. Sie schreibt für Spex und die SZ und unterrichtet an der Filmakademie Ludwigsburg und am IMM, Düsseldorf.
Mlladen Stilinovic, 1947 (Belgrad), ist Künstler und lebt in Zagreb.
David Strecker, 1973, hat Politikwissenschaft in Berlin studiert, promovierte zu »Logik der Macht. Zum Ort der Kritik zwischen Theorie und Praxis« und ist jetzt wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Uni Jena.
Simon Strick, 1974, arbeitet an einer Doktorarbeit zu Schmerz und schreibt Theatertexte.
Don Tapscott, 1947, ist Geschäftsführer und Gründer der Agentur New Paradigm für strategische Wirtschaftsberatung (newparadigm.com). Als letztes Buch erschien »Wikinomics:How Mass Collaboration Changes Everything« (Portfolio 2007, deutsch: Hanser, 2007).
Rita Thiele ist Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin am Schauspiel Köln.
Wolfgang Tillmans, 1968, ist Fotograf und lebt und arbeitet in London.
Katrin Toens, 1964, ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg. Sie arbeitete als freie Fotografin und habilitiert sich derzeit mit einer Arbeit zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in der deutschen Hochschulpolitik.
Vera Tollmann, 1976, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Liverpool. Sie arbeitet als freie Kuratorin in Berlin und schreibt über zeitgenössische Kunst und Internetkultur. Seit 2007 hat sie sich in Texten, Veranstaltungen und Ausstellungen mit dem Klimawandel-Diskurs beschäftigt.
Isaac Torres, 1982, ist Künstler und lebt und arbeitet in Mexiko City. 2009 verbrachte er ein mehrmonatiges Residenzstipendium in Worpswede.
Jürgen Trittin, 1954, ist Bundesumweltminister a.D. und derzeit stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Er wird die Grünen gemeinsam mit Renate Künast als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2009 führen.
Frank Überall, 1971, lebt als freier Journalist und Politikwissenschaftler in Köln. Disseration zum Thema »Der Klüngel in der politischen Kultur Kölns«. Als Journalist berichtet er vor allem für ARD und WDR, aber auch die Deutsche Presse Agentur sowie verschiedene Zeitungen (www.ueberall.tv).
Daniel Ulbrich studierte Germanistik, Romanistik, Soziologie und Philosophie. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs »Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Michaela Vieser, 1972, übersetzt japanische Filme für das deutsche Fernsehen, schreibt für Magazine und Zeitungen (Geo, FTD, Vanity Fair, NZZ) und arbeitet als Trendscout. Buchveröffentlichungen: Heimatkunde für Fortgeschrittene. Knaur 2008; Übersehene Sehenswürdigkeiten (mit Reto Wettach). ic!berlin 2004.
Joseph Vogl, 1957, ist seit 2006 Professor für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt-Universität Berlin. 2002 erschien seine Studie »Kalkül und Leidenschaft. Poetik des ökonomischen Menschen« (sequenzia).
Nikolai Vogel, 1971, freier Autor studierte Germanistik, Philosophie und Informatik. Mitbetreiber des Literaturprojekts »Black Ink« und Kurator der Lesereihe »Season II«. Der Roman »Plug In« erscheint irgendwann in einem guten Verlag. Website:www.nachwort.de
Dirk von Lowtzow, 1971, ist Sänger und Gitarrist von Tocotronic. 2007 erschien sein Buch »Dekade« mit Songtexten, Fotos und Bildern befreundeter Künstler. Dirk von Lowtzow lebt in Berlin.
Christian von Soest ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Afrika-Studien in Hamburg.
Greta Wagner, 1981, ist Doktorandin in der Nachwuchsforschungsgruppe »Krise und normative Ordnung – Variationen des ›Neoliberalismus‹ und ihre Transformation« im Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen«.
Silke Wagner, 1968, ist Künstlerin und lebt in Frankfurt am Main.
Dominik Walther, geboren 1973. Studierte Physik, Theaterwissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft in Mainz, Seattle und Berlin. Lebt, schreibt und arbeitet in Berlin, unter anderem für das Internetmagazin www.kinokarate.de.
Johannes von Weizsäcker, 1973, ist Popmusiker, Filmkomponist und freier Autor. Seit 2002 ist er Mitglied der Band The Chap. Er lebt in London und Berlin.
Andreas Wegner ist bildender Künstler und lebt Berlin. 2008 startet sein Projekt »Le Grand Magasin«, der Betrieb eines Geschäfts, exclusiv für Produkte aus europäischen »workers‘ cooperatives«.
Harald Welzer, 1958, ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research in Essen und Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten-Herdecke. Zuletzt veröffentlichte er Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird (Fischer 2008).
Anja Wenzel, 1981, studiert an der Universität der Künste Berlin Kunst und Pädagogik, leitete zuletzt die Redaktion des Kunstmagazins eigenart.
Michael Wiedemeyer, 1958, ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er verfügt über langjährige Forschungs- und Evaluationserfahrung zu Fragestellungen aus den Bereichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Sozialmanagement und Migration.
Ron Winkler, 1973, lebt in Berlin. Lyrik, Kritik, Übersetzung. Leonce-und-Lena-Preis 2005, Mondseer Lyrikpreis 2006. Gedichtbände: vereinzelt Passanten (kookbooks 2004), Fragmentierte Gewässer (Berlin Verlag 2007). Herausgeber der Anthologie Schwerkraft. Junge amerikanische Lyrik (Jung und Jung 2007).
Patrick Wöhrle, 1975, ist Soziologe, pormoviert am Max-Weber-Kolleg in Erfurt zu Arnold Gehlen und unterrichtet derzeit am Institut für Soziologie der TU Dresden.
Anja Wollenberg, 1968, ist Leiterin der gemeinnützigen Agentur MICT (media in cooperation and transition). www.mict-international.org
Krystian Woznicki, 1972, lebt als freier Kurator und Chefredakteur der Berliner Gazette (www.berlinergazette.de) in Berlin. Ende des Jahres erscheint sein Buch »Abschalten. Paradiesproduktion, Massentourismus
und Globalisierung«.
Jan Wulf-Schnabel, 1969, Master of Arts, Diplom-Sozialwirt, Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung an der Leuphana Universität Lüneburg, Forschungen zu Arbeit und Organisatoren aus (Geschlechter)Perspektive der Arbeitenden.
Christine Würmell, 1972, lebt und arbeitet in Berlin (christine_wuermell@yahoo.de).
Feridun Zaimoglu, 1964, ist freier Schriftsteller und lebt in Kiel. Zuletzt erschien sein Roman »Leyla« (Kiepenheuer & Witsch 2006) und der Erzählband »Rom Intensiv« (Kiepenheuer & Witsch 2007).
Raul Zelik, 1968, lebt nach mehreren Lateinamerika-Aufenthalten seit 1989 als freier Autor in Berlin. 2005 erschien sein letzter Roman »Berliner Verhältnisse« (Blumenbar Verlag).
Tobias Zielony, 1973, ist Fotograf, lebt und arbeitet in Leibzig. Zahlreiche Einzel- und Gruppenaustellungen, zuletzt Group Show, Dogenhaus Galerie, Leipzig und Act I: Beautiful from Every Point of View, Witte de With Center for Cont. Art, Rotterdam, NL 2009/10.
Edgar Zippel, 1966, studierte Fotografie an der Universität Essen und arbeitet als freier Fotograf in Berlin (www.edgarzippel.de).
Egon Zippel, 1960, ist Künstler und lebt in New York (www.egonzippel.com).
Artur Zmijewski, 1966, lebt in Warschau und ist Künstler und künstlerischer Redakteur der Zeitschrift Krytyka Polityczna (Warschau).