Das Online-Magazin zur Zeitschrift | HALBJAHRESMAGAZIN polar






Autorinnen und Autoren



Miguel Abensour,
1939, ist emeritierter Professor für politische Philosophie an der Universität Paris VII und hat in Frankreich sehr zur Verbreitung der Ideen der Frankfurter Schule beigetragen. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: La Démocratie contre l’État (1997/2004) und Pour une philosophie politique critique (2009).

Johann S. Ach
ist wissenschaftlicher Koordinator der DFG-Kolleg- Forschergruppe »Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik« an der Universität Münster.

Bini Adamczak
ist das unstete Bündnis zänkischer Gespenster, unerwünschter Erbschaften und nächtlicher Reproduktionsläufe. In manischen Momenten tourt die Autorin von »Kommunismus. Kleine Geschichte wie endlich alles anders wird« (2004) (u.a.) mit dem Performancekollektiv andcompany&co im roten Timeshuttle durch wenigstens Europa.

Jan Philipp Albrecht, 1982, ist Vorstandssprecher der Grünen Jugend. Er studierte Rechtswissenschaften in Bremen, Brüssel und Berlin und bereitet gerade seine Promotion vor.

Gosbert Adler, 1956, ist Professor für Fotografie an der Fachhochschule Hannover. Die hier gezeigten Bilder enstammen dem Band SOG (Museum Volkwang Düsseldorf 1990).

Johannes Albers ist bildender Künstler und studierte am Goldsmiths‘ College in London. Ende der Neunziger gründete er die Künstlergruppe Club Vernissage. Seit 2006 arbeitet er mit der Internet-Plattform othercriteria.com zusammen. Johannes Albers lebt und arbeitet in Berlin.

Nikita Alexeev, 1953, lebt in Moskau, ist Künstler, Journalist, Kunstkritiker sowie Mitarbeiter zahlreicher Magazine und Radiostationen.

Naji al-Baghuri
ist tunesischer Journalist. Er gründete unter anderem ein Kommitee für Pressefreiheit und wurde 2008 Vorsitzender der Gewerkschaft der Journalisten in Tunesien. Im Zuge der Revolution wurde er Mitglied der INRIC sowie Sprecher des Kommittess für Transitional Justice. Er ist heute für MICT (mict-international.org) als Redakteur in Tunis tätig.

Koumay Al-Mulhem, 1981, ist bei der gemeinnützigen Agentur MICT (media in cooperation and transition) als Redaktionsleiter für eine dreisprachige Webseite zu Politik und Kultur im Irak tätig (www.niqash.org).

Danielle Allen ist seit 2007 Nachfolgerin von Michael Walzer auf dem Lehrstuhl für Sozialwissenschaft am Institute for Advanced Study in Princeton. Letzte Buchveröffentlichung: »Talking to Strangers. Anxieties of Citizenship Since Brown vs. the Board of Education« (2004).

Erika Alleweldt, 1973, ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert an der Berlin Graduate School of Social Science der Humboldt-Universität zu Berlin über Freundschaft.

Ulf Aminde ist Künstler und lebt in Berlin (www.ulfaminde.de).

Kristin Amme
, 1986, studierte Musikwissenschaft, Soziologie und Komparatistik, lebt in München und arbeitet als freie Musikjournalistin und Moderatorin.

Evelyn Annuß
ist Literatur-, Theaterwissenschaftlerin und Soziologin. 2005 erschien ihr Buch »Elfriede Jelinek - Theater des Nachlebens«. Momentan forscht sie über chorische Auftrittsformen im NS und bereitet ein Projekt über ›Nachstellungen des Deutschen‹ in Namibia vor.

Nina Apin, 1974, lebt und arbeitet in Berlin. Für die tageszeitung schreibt sie über Kultur- und Gesellschaftsthemen. Im Sommer 2007 verbrachte sie mit einem Stipendium zweieinhalb Monate in Buenos Aires.

Sol Arrese ist freie Fotografin und lebt in Buenos Aires. Barbara Bleisch, 1973, leitet die universitären Studiengänge »Advanced Studies in Applied Ethics« am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und promoviert zur globalen Gerechtigkeit. Sie beschäftigte sich für die UNO und eine NGO in Lesotho auch mit der Wasserversorgung und arbeitet nebenberuflich als Journalistin.

Huub van Baar studierte Mathematik und Philosophie und arbeitet an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität von
Amsterdam. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der Situation der Roma in Europa.

Maja Bächler
, 1974, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich Theorie der Politik des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Petra Bahr, 1966, studierte Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft und ist seit 2006 die erste Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Patrick Bahners, 1967, ist Leiter des Feuilletons der FAZ und Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschienen: Bundesrepublik und DDR, München 2009.

Etienne Balibar, 1942, ist emeritierter Professor der Universität Paris-Nanterre und lehrt heute an der University of California in Irvine. Von seinen Büchern sind zuletzt auf Deutsch erschienen Sind wir Bürger Europas? und Der Schauplatz des Anderen (beide Hamburger Edition).

Jens Balzer, 1969, lebt in Berlin und arbeitet als Popkritiker und stellvertretender Feuilletonchef bei der Berliner Zeitung. Letzte Veröffentlichung: Outcault. Die Erfindung des Comic (zusammen mit Lambert Wiesing, Ch. Bachmann Verlag, Bochum 2010).

Marcus Balzereit, 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Themen in Forschung und Lehre sind Grundlagen der Sozial-Pädagogik und Ideologiekritik.

Julian Bank
, 1986, studierte Philosophie, Politik und Volkswirtschaftslehre in Oxford war Pressesprecher von X-tausendmalquer.

Luisa Banki, 1984, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Allgemeinen Literaturwissenschaft und Neueren deutschen Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. In Kürze erscheint ihre Dissertation Post-Katastrophische Poetik. Zu W. G. Sebald und Walter Benjamin im Wilhelm Fink Verlag.

Ole Barnick, 1979, ist Sozialwissenschaftler, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und ist Macher von radpropaganda.org.

Nicklas Baschek ist Visiting Fellow an der Bremen International Graduate School of Social Sciences.

Carola Bauschke-Urban
ist Fellow der Global Young Faculty und vertritt zur Zeit eine Professur am Institut für Soziologie der Universität Essen-Duisburg.

Susanne Beck
ist Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Leibniz-Universität Hannover.

Martin Behnke
, 1978, lebt und arbeitet als Drehbuchautor in Berlin.

Lars-Olav Beier
, 1965, ist freier Journalist u.a. für den Spiegel, Drehbuchautor (Lautlos, Deutschland 2004) und Autor zahlreiche Filmbücher.

Daniel A. Bell,
1964, ist Professor für Ethik und Politische Philosophie und Direktor des Center for International and Comparative Political Philosophy an der Tsinghua Universität in Peking. Zudem lehrt er als Zhiyuan Chair Professor of Arts and Humanities an der Jiaotong Universität in Shanghai.

Yevgenia Belorusets,
1980, ist eine Künstlerin, Schriftstellerin und politische Aktivistin aus Kiew, Ukraine. Ihr hier vorgestelltes Projekt »Gogol Street 32« gewann den Guardian Photographiepreis 2010 (www.belorusets.com).

Annika Bender
ist eine in Hamburg lebende Kunstkritikerin und war von 2010-2014 Chefredakteurin des Blogs Donnerstag.

Jörg Benedict ist Jurist und vertritt eine Professur für Bürgerliches Recht und Rechtstheorie in Rostock.Christian Bernhardt, 1964, ist Autor. Zuletzt erschien der Roman »tagelang« (Liebeskind 2004).

Georg W. Bertram, 1967, ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin; letzte Veröffentlichung (mit David Lauer, Jasper Liptow und Martin Seel): »In der Welt der Sprache. Konsequenzen des semantischen Holismus«, Frankfurt/M.: Suhrkamp 2008.

Thomas Biebricher
, 1974, vertritt derzeit die Professur für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Zuletzt erschien das Buch Neoliberalismus zur Einführung (Junius 2012).

Tim Caspar Boehme, 1971, studierte Philosophie in Hamburg, New York, Frankfurt und Düsseldorf. 2005 erschien sein Buch Ethik und Genießen. Kant und Lacan (Turia + Kant). Er lebt als freier Journalist und Übersetzer in Berlin.

Wilfried Bos ist Direktor des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Technischen Universität Dortmund. Die Autoren danken Dipl. Päd. Annika Hillebrand (IFS) für die Durchsicht des Manuskripts und hilfreiche Hinweise.

Thies W. Böttcher
, 1977, ist Doktorand der Soziologie, gefördert durch ein Promotionsstipendium am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) in Gießen.

Thomas M. Bohn
, 1963, ist Professor für Geschichte Osteuropas mit einem Schwerpunkt Russisches Reich und Sowjetunion an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zum Vampirismus ist von ihm u. a. erschienen: »Vampirismus in Österreich und Preußen. Von der Entdeckung einer Seuche zum Narrativ der Gegenkolonisation«, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas NF 56 (2008), H. 2.

Luc Boltanski, 1940, war lange Zeit enger Mitarbeiter Pierre Bourdieus und gilt heute als einer der wichtigsten französischen Soziologen. Er lehrt an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. Zuletzt erschienen: »On Justification« (mit T. Thévenot, 2006), »Der neue Geist des Kapitalismus« (mit E. Chiapello, 2003) und »Soziologie der Abtreibung« (Suhrkamp 2007).

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, 1977, ist künstlerischer Leiter des Kunstraums SAVVY Contemporary Berlin, den er 2009 gründete. Er gehört zudem als Curator-at-Large zum Kuratorenteam der documenta 14. Er ist Kurator verschiedener internationaler Ausstellungsprojekte und Festivals, gemeinsam mit Pauline Doutreluingne  kuratierte er in diesem Jahr The Conundrum of Imagination im Rahmen der Wiener Festwochen.

Serban Bonciocat, 1967, ist freischaffender Fotograf aus Bukarest. Er arbeitet für igloo, eine polemische Zeitschrift für Architektur gegen kitschige, minderwertige, chaotische Bauten des Postkommunismus.

Laurence Bonvin, fotografiert und lebt in Berlin und Genf (www.laurencebonvin.com).

Arno Brandlhuber
ist Professor für Architektur und Stadtforschung. Studio Brandlhuber+ realisiert mit wechselnden Partnern Kulturbauten, nutzungsneutrale Strukturen und Experimente. Mit Akademie c/o forscht er aktuell u. a. zur Raumproduktion der Berliner Republik.

Ilja Braun, 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert. Er schreibt für den Perlentaucher und das Gemeinschaftsblog carta.info und überträgt Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche.

Christina von Braun, 1944, ist Professorin für Kulturtheorie mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. Von ihr erschien zuletzt Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte im Berliner Aufbau-Verlag (2012).

Friedrich Breyer, 1950, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

Kendra Briken, 1972, forscht und lehrt am Sonderforschungsbereich »Staatlichkeit im Wandel« der Universität Bremen zum »Wandel des Staates als Arbeitgeber: Rollen- und Selbstverständnis öffentlich Beschäftigter und ihre Interessenvertretung im internationalen Vergleich«.

Ulrich Bröckling, 1959, ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2007 erschien von ihm bei Suhrkamp Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform.

Nina Brodowski, Kulturwissenschaftlerin und Stadtforscherin, arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Geschichte und Kultur der Metropole an der HafenCity Universität in Hamburg. Sie ist zudem als Stadt- und Kulturvermittlerin im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig.

Dietrich Brüggemann
, 1976, glaubt nur noch ans Kino. Sein erster Spielfilm »Neun Szenen« lief auf der Berlinale 2006. Nebenher ist er Redakteur beim Filmmagazin SCHNITT und gründet gerade eine Musikzeitschrift namens NUR TON.

Swantje Brüggemann studierte Sonderpädagogik in Würzburg. Nach dem Referendariat an der Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung in Niedersachsen arbeitet sie heute an einer Grundschule in Berlin Reinickendorf.

Micha Brumlik
, 1947, ist Publizist und Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Frankfurt am Main. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der Politik, der Religion sowie der Pädagogik.

Hauke Brunkhorst
, 1945, ist Professor für Soziologie an der Universität Flensburg. Zuletzt erschien sein Buch »Solidarität. Von der Bürgerfreundschaft zur globalen Rechtsgenossenschaft« (Suhrkamp 2002).

Elke Buhr, 1971, ist Autorin für die Frankfurter Rundschau, arbeitet für verschiedene Zeitschriften und Radioanstalten und lebt in Berlin.

Axel Bruns, 1970, ist der Autor von Blogs, Wikipedia, Second Life, and Beyond: From Production to Produsage (2008) und Gatewatching: Collaborative Online News Production (2005). Er ist Senior Lecturer in der Creative Industries Faculty an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien. Sein persönliches Blog snurb.info enthält eine große Auswahl seiner Artikel und Vorträge.

Hubertus Buchstein, 1959, ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Greifswald. Sein Buch Demokratie und Los ist im Frühjahr bei Campus erschienen. Im Herbst erschient bei Nomos Demokratietheorien in der Kontroverse.

Malena Bystrowicz lebt als Fotografin und Dokumentarfilmerin in Buenos Aires und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit sozialkritischen und Menschenrechtsthemen.

Kerstin Carlstedt
studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin und arbeitet als Videojounalistin und Online-Redakteurin bei dem unabhängigen Literaturportal »Interview Lounge« (http://interview-lounge.tv).

Andreas Cassee
studierte Philosophie, Wirtschaftswissenschaft und Mathematik und arbeitet heute am Lehrstuhl für Angewandte Ethik der Universität Zürich. Er schreibt an einer Dissertation zur Einwanderungspolitik und deren moralischer Rechtfertigung.

Robin Celikates
ist Associate Professor für Philosophie an der Universität von Amsterdam und Vize-Direktor der Amsterdam School for Cultural Analysis.

Grete Christina, 1961, ist Autorin und Bloggerin. Passend zum Thema veröffentlichte sie u.a. Paying For It: A Guide by Sex Workers for Their Clients (Greenery Press 2004).

Alice Creischer
, 1960, ist Künstlerin, nahm an der documenta 12 teil und lebt in Berlin.

Christopher Daase, 1962, ist Professor für »Internationale Organisationen « an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er gab im letzten Jahr gemeinsam mit Cornelius Friesendorf Rethinking Security Governance. The Problem of Unintended Consequences heraus (Routledge 2010).

Michael Danner
, 1967, ist Fotokünstler und lebt in Berlin. Seine Projekte kreisen rund um die Themen Migration und Globalisierung, verbunden mit Fragen nach der Identität von Personen und Orten (www.michaeldanner.com).

Dietmar Dath, 1970, ist ein deutscher Autor, Journalist und Übersetzer. Er war Chefredakteur der Zeitschrift Spex und arbeitet als Filmredakteur für die FAZ. Zuletzt erschien von ihm 2017 »Der Schnitt durch die Sonne« im S. Fischer Verlag.

Hany Darwish
ist Journalist, Dokumentarfilmer und Kulturkritiker in Kairo. Er schreibt unter anderem für Nawafiz, Al Hayat, Le Monde Diplomatique und Bidoun. Zurzeit ist er für MICT in Kairo als Redakteur tätig (mict-international.org).

Holly Davis
, 1984, promoviert in Soziologie an der University of Edinburgh über Zuhälter in den USA. Zu ihren Forschungsinteressen gehören feministische Theorie und Philosophie, Soziologie der Sexualität, sexuelle Devianz und Kriminologie.

Mike Davis
, 1946, bis vor kurzem Professor für Geschichte an der University of California in Los Angeles. Davis lebt in San Diego und ist unter anderem Autor von Planet der Slums und Eine Geschichte der Autobombe (beide Assoziation A, 2007).

Jodi Dean ist Professorin für Politische Theorie an den Hobart and William Smith Colleges. Zuletzt veröffentlichte sie Democracy and Other Neoliberal Fantasies (2009) und Blog Theory: Feedback and Capture in the Circuits of Drive (2010). Demnächst erscheint ihr neues Buch The Communist Horizon.

Roman Deckert
arbeitet seit 1997 im bzw. zum (Nord-)Sudan und Südsudan, seit 2008 als Analyst und Redakteur für die Berliner OrganisationMedia in Cooperation and Transition (MICT).

Heide Deigert
, 1975, ist Künsterlin und lebt in Frankfurt am Main.

David Deißner studierte Philosophie, Politik und Literaturwissenschaft und leitet heute in der Vodafone Stiftung Deutschland den Programmbereich Thinktank, Bildungsforschung und Integration. Zuletzt erschien von ihm Chancen bilden: Wege zu einer gerechten Bildung (Springer 2013).

Nicole Deitelhoff
, 1974, ist Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnung am Institut für Politikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2006 erschien Überzeugung in der Politik. Grundzüge einer Diskurstheorie internationalen Regierens.

Christophe Dejours ist Psychiater und Psychoanalytiker mit dem Spezialgebiet Psychologie und Soziologie der Arbeit. Sein Buch »Souffrance en France. La banalisation de l‘injustice sociale« (1998) hat in Frankreich eine große Debatte über schlechte Arbeitsbedingungen ausgelöst.

Matthias Dell
, 1976, studierte Theaterwissenschaft und Komparatistik und ist filmverantwortlich für den Freitag und Mitarbeiter beim Deutschlandradio Kultur. Von ihm erschien zuletzt: Über Thomas Heise bei Vorwerk8 (2014).

Geoff Dench war Professor für Soziologie u.a. an der Middlesex University. Er arbeitet und schreibt zu Stadt, Gesellschafts- Gender- und Familienbildern, Minderheiten, Rasse und Konflikt.

Simon Derpmann
arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und studierte Philosophie, Soziologie und Ökonomie.

Regula Dettwiler
, 1966, ist Künstlerin und lebt in Wien (www.reguladettwiler.com).

Avner De-Shalit
, 1957, ist Max Kampelman Professor of Democracy and Human Rights an der Hebrew University in Jerusalem sowie Dekan der dortigen sozialwissenschaftlichen Fakultät.

Diedrich Diederichsen
, 1957, ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Aletta Diefenbach
ist Soziologin, promoviert am Exzellenzcluster »Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und arbeitet als freiberufliche Publizistin.

Paula Diehl , 1970, ist Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht u. a. in den Bereichen Politische Kulturwissen­schaft, Politische Soziologie, Politische Repräsentation und Populismus.

Gabriele Dietze
lehrte Kulturwissenschaften und Gender Studies an der HU Berlin, in Österreich und der Columbia University. Derzeit forscht sie im Rahmen des Verbundprojekts »Kulturen des Wahnsinns: Schwellenphänomene der urbanen Moderne.«

Christine Dissmann
, 1969, lebt und arbeitet als Architektin, Autorin und Gestalterin in Berlin (www.realstudio.de). Ihre Promotion Die Gestaltung der Leere erschien 2010 bei transcript.

Gürsoy Dogtas
, 1975, studierte an der Universität Hamburg Kunstgeschichte und Philosophie und Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg sowie Fotografie am Columbia College in Chicago und ist Herausgeber des Matt Magazine.

Sebastian Dörfler, 1982, schreibt für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen. Er studierte Wissenschaftliche Politik, Neuere und Neuste Geschichte und Englischen Philologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der University of Glasgow und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

Klaus Dörre
ist Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Universität Jena. Demnächst erscheint der von ihm mitherausgegebene Band »Prekäre Beschäftigungsverhältnisse« (VS Verlag).

Markus Dressel,
1982, Studium der Philosophie, arbeitet in der Pressestelle des Hamburger Exzellenzclusters »Integrated Climate System Analysis and Prediction« und als freier Autor.

Kai Dröge
, 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität von Lausanne und am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main sowie Dozent an der Hochschule Luzern. 2008 erschien von ihm der zusammen mit Kira Marrs und Wolfgang Menz herausgegebene Sammelband Rückkehr der Leistungsfrage. Leistung in Arbeit, Unternehmen und Gesellschaft (edition sigma).

Daniela Dröscher, 1977, lebt in Berlin und schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Sie promovierte zur Poetologie Yoko Tawadas und gibt die deutsch-französische Zeitschrift La mer gelée mit heraus. Im August 2009 erscheint ihr Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar (Berlin Verlag).

Boris Duhm studierte freie Kunst und Fotografie in Hamburg und Göteburg und lebt heute als freier Künstler in Berlin (www.borisduhm.com).

John Dupré, 1952, ist Professor für Wissenschaftstheorie an der University of Exeter und leitet das dortige Centre for Genomics in Society. In deutscher Übersetzung liegt vor Darwins Vermächtnis. Die Bedeutung der Evolution für die Gegenwart des Menschen (Suhrkamp 2005).

Michael Eggers, 1969, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Uni Köln. Veröffentlichungen zur Literatur des 18.–20. Jahrhunderts und zur Wissenschaftsgeschichte um 1800.

Christoph Egle, 1974, ist wissenschaftlicher Assistent am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im internationalen Vergleich wirtschafts- und sozialpolitischer Reformen, in der Wohlfahrtsstaatsforschung und der Analyse politischer Parteien und Regierungssysteme, speziell in Deutschland und Frankreich.

Idil Efe studierte Anglistik/Amerikanistik, Gender studies und Kulturwissenschaften. Sie war Leiterin des Mentorenprojektes der Bürgerstiftung Neukölln und des Projekts »Neuköllner Talente«.

Olafur Eliasson
, 1967, lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen (www.olafureliasson.net).

Jan Engelmann, 1970, ist Geschäftsführer des Social Reporting Initiative e.V. Zuvor führte er den Wikimedia Deutschland e.V. und war Programmleiter Demokratie & Öffentlichkeit in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Felix Ensslin, 1967, ist Autor und Dramaturg. Er studierte Drama und Philosophie an der New School for Social Research in New York, unterrichtete dort am Eugene Lang College und an der Parson's School of Design und arbeitete lange Jahre für Bündnis90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag. Zuletzt inszenierte er sein Stück »Durch die Spiegel ein dunkles Bild« und »Die Räuber« in Weimar.

Stephan Ertner, geboren 1974, ist Referent für Bildung und Wissenschaft in der Heinrich-Böll-Stiftung. Als Rechtsaußen geht er für KSF Anadolu Umutspor Berlin auf Torejagd.

Hester Euteneuer studiert an der Universität zu Köln. Sie hat (bis zu seinem Ableben) Literaturrezensionen für den Rheinischen Merkur verfasst.

Maurizio Ferraris
, 1956, ist Professor für Philosophie an der Universität Turin und Direktor des dortigen LabOnt (Labor für Ontologie) sowie des Zentrums für Theoretische und Angewandte Ontologie (CTAO). Zu seinen Publikationen zählt u. a. sein Manifest des neuen Realismus (Klostermann, 2014).

Henriette Fiebig ist seit ihrem Studium der mittelhochdeutschen Literatur, der Bibliotheks- und Theaterwissenschaft dem Mittelalter und der frühen Neuzeit verfallen. Als Nerd mit CCC-Hintergrund und ungezügelter Neugier ausgestattet, widmet sie sich Wikipedia seit April 2004 als Autorin und Administratorin.

Stefan Fiedler
, 1963, lebt in Berlin. Er studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München und Kommunikationsdesign an der Gesamthochschule Essen. Er gestaltet Bücher für Kunst und Künstler und entwarf die Rubriken Logos für polar.

Cordelia Fine, 1975, ist Research Associate im Centre for Value, Agency & Ethics der Macquarie University, Australien. Sie wurde vor allem mit zwei Büchern zu den Neurowissenschaften bekannt: A mind of its own (2006) und Delusions of Gender (2010).

Anja Finger
hat in ihrer Dissertation Wake-Up Calls: Sleep Discipline and Its Subject/s eine ideologie-, religions- und kulturkritische Analyse von Disziplinierungsformen schlafender Körper vorgelegt. Zurzeit lehrt sie Religionswissenschaft mit soziologischem und theoretischem Schwerpunkt an der University of Aberdeen.

Jan Fischer, 1983, aufgewachsen zwischen Bremen und Toulouse, ist dramaturgischer Leiter der Veranstaltungsreihe »Nachtbar« am Theater für Niedersachsen und schreibt an seinem Debütroman Vermisstenmeldung.

Mark Fisher, Poptheoretiker, Autor und Journalist, lebte in Suffolk und lehrte am Goldsmiths, University of London, sowie an der University of East London. Er schrieb u. a. für The Wire, The Guardian, Film Quaterley und frieze. Buchveröffentlichung u. a.: »Kapitalis­tischer Realismus ohne Alternative?«, Hamburg 2013. Viele seiner Texte hat Fisher zuerst auf seinem Blog (www.k-punk.org) veröffentlicht. Er lehrte am Londoner Goldsmith College.

Svenja Flaßpöhler
, 1975, ist stellvertretende Chefredakteurin des Philosophie Magazins. 2006 wurde sie in Philosophie promoviert (Der Wille zur Lust. Pornographie und das moderne Subjekt, Campus 2007).

Lukas Foerster,
1981, studiert Filmwissenschaft und Japanologie an der FU Berlin. Er schreibt filmbezogene Texte für mehrere Magazine und seinen Blog somedirtylaundry.blogspot.com.

Rainer Forst, 1964, ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaft sowie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er ist zudem Sprecher des Exzellenzclusters »Formation of Normative Orders« an der Universität Frankfurt. 2007 erschien Das Recht auf Rechtfertigung. Elemente einer konstruktivistischen Theorie der Gerechtigkeit.

Jens Friebe, 1975, ist Musiker und Autor und lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm das Buch 52 Wochenenden. Texte zum Durchmachen und das Album Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert.

Peter Friedl, 1960, ist Künstler und lebt in Berlin. Er nahm 1997 und 2007 an der documenta teil.

Christian Frühm
, 1985, studiert Germanistik, Logik und Wissenschaftstheorie sowie Philosophie.

Peter Fuchs
, 1949, ist Professor für Allgemeine Soziologie und für Soziologie der Behinderung an der Hochschule Neubrandenburg. Zuletzt erschien »Die Psyche. Studien zur Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt« (2005).

Jan Fuhse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

Seiichi Furuya
, 1950, ist ein japanischer Fotograf, der von 1984 bis 1987 in Ostberlin und seither in Graz lebt. Gerade erschien der letzte Band seiner Buchserie Memoires 1984–1987, die dem Andenken seiner 1985 verstorbenen Frau gewidmet sind.

Barbara Gärtner
, 1976, studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Soziologie in Heidelberg, München und Toronto. Sie war Kulturredakteurin bei den Stuttgarter Nachrichten und arbeitet jetzt für das Magazin Neon in München.

René Gabriëls, 1959, ist Dozent am Institut für Philosophie (Fakultät Kulturwissenschaften) der Universität Maastricht und arbeitet an einem Buch über Selbstverständigungsdiskurse der Philosophie im 20. Jahrhundert.

Michael Gamper, seit 2006 SNF-Förderprofessor für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich, davor auch langjähriger redaktioneller Mitarbeiter der NZZ-Sportredaktion.

Kathrin Ganz, 1982, ist Politikwissenschaftlerin und promoviert an der TU Hamburg-Harburg zu Netzpolitik und der Netzbewegung. Sie bloggt auf iheartdigitallife.de.

Claus-Martin Gaul
, Jahrgang 1971, lebt in Berlin. Er ist Volkswirt und arbeitet in der Verwaltung des Deutschen Bundestages.

Anna-Catharina Gebbers ist Kuratorin an der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Berlin, Ausstellungsmacherin und Autorin.

Metin Genc, geb. 1976, ist Literaturwissenschaftler und promoviert am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Uni Köln zum Thema »Zeit als Phänomen in Literatur und Wissenschaften«.

Isa Genzken, 1948, ist Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Sie nahm insgesamt dreimal an der documenta teil und vertrat 2007 Deutschland bei der Biennale in Venedig. 2009 war sie erstmals in einer Retrospektive unter dem Titel »Sesam, öffne dich!« im Museum Ludwig in Köln zu sehen.

Petra Gehring ist Professorin für Theoretische Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Zu ihren letzten Veröffentlichungen zählen u.a.: Theorien des Todes zur Einführung (Junius 2010) und Traum und Wirklichkeit. Zur Geschichte einer Unterscheidung (Campus 2008).

Anna Geis
hat zurzeit eine Vertretungsprofessur an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Sie arbeitet insbesondere über Fragen des demokratischen Umgangs mit den kollektiven Gewaltmitteln.

Carl Friedrich Gethmann
ist Professor am Forschungskolleg »Zukunft menschlich gestalten« der Universität Siegen. Er ist zudem Mitglied des Deutschen Ethikrats.

Gabriel Glaiman, 1969, lebt als freier Fotograf und Maler in Buenos Aires. Die hier gezeigten Fotos entstammen der Sequenz »Buenos Aires 2002«.

Christina Glanz, 1946, lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin. Die hier gezeigten Bilder waren teilweise 2003 auf der Internationalen Bauasustellung (IBA) in Großröschen ausgestellt.

Klaas Glenewinkel, 1970, ist der Kopf von Media in Cooperation and Transition (MICT) und leitete in den letzten Jahren verschiedene Medienprojekte im Irak, Sudan und Afghanistan.

Adrienne Goehler
, 1955, war zuletzt Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds. 2006 erschien ihr Buch Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft im Campus-Verlag. Sie lebt als freie Kuratorin und Publizistin in Berlin.

Charis Goer, 1971, ist Akademische Rätin a.Z. für Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Sie forscht und lehrt über Literatur und Kultur vom 18. Jh. bis zur Gegenwart. Sie hat mit Stefan Greif zusammen den »Text + Kritik«-Band über Rainald Goetz (2011) herausgegeben.

Katrin Göring-Eckardt
, 1966, ist Theologin, Bundesvizepräsidentin, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und Präsidentin des Evangelischen Kirchentages in Dresden 2011. 

Nilüfer Göle
, 1953, lehrt Soziologie an der EHESS in Paris. Zuletzt veröffentlichte sie »Interpénétrations: L’Islam et l’Europe« (Galaade 2005) und als Mitherausgeberin »Islam in Sicht. Der Auftritt von Muslimen im öffentlichen Raum« (transcript 2004).

Rainald Goetz, 1954, ist Schriftsteller. Zuletzt erschien von ihm der Roman Johann Holtrop (Suhrkamp 2012). 2015 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen

Stefan Gosepath, 1959, ist Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist der Autor der Monographien Aufgeklärtes Eigeninteresse. Eine Theorie theoretischer und praktischer Rationalität (Suhrkamp 1992) und Gleiche Gerechtigkeit. Grundlagen eines liberalen Egalitarismus (Suhrkamp 2004).

Björn Gottstein, 1967, lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin. Beim Westdeutschen Rundfunk moderiert er seit 2001 die Sendung »Studio elektronische Musik«. Veröffentlichungen zur Musikästhetik des 19. und 20. Jahrhunderts, Problemen der musikalischen Notation und zur Geschichte der elektronischen Musik.

Ric Graf, 1985, studiert und schreibt in Berlin. 2006 veröffentlichte er das Buch »iCOOL. Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben« (Rowohlt).

Hannes Grassegger, 1980, ist Ökonom und Journalist. Er schreibt über die Themenbereiche wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Popkultur.

Mark Greif, 1975, studierte Geschichts- und Literaturwissenschaft in Harvard, Oxford und Yale. Er ist einer der Gründungsherausgeber der Kulturzeitschrift n+1 und publiziert regelmäßig in bedeutenden englischsprachigen Zeitschriften. Im Suhrkamp Verlag veröffentlichte er die n+1-Anthologie Ein Schritt weiter sowie Hipster. Eine transatlantische Diskussion (2012).

Corina Salis Gross
, 1959, studierte Sozialanthropologie in Zürich, Bern und Boston. Sie promovierte zu Sterben und Tod in Altersinstitutionen und arbeitet heute in Forschung und Lehre am Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung der Universität Zürich sowie am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern.

Stefan Grotefeld
, 1965, ist Privatdozent für Systematische Theologie an der Universität Zürich und veröffentlichte u.a. »Religiöse Überzeugungen im liberalen Staat« (Kohlhammer 2006).

Sebastian Groth, 1973, ist Mitglied des Planungsstabs im Auswärtigen Amt und Jazz-Pianist.

Klaus Günther, 1957, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozeßrecht am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Sprecher des Exzellenzclusters»Herausbildung Normativer Ordnungen « an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Henriette Gunkel
, ist Postdoctoral Research Fellow an der University of Fort Hare, Südafrika und gegenwärtig Lehrbeauftragte am Lehrstuhl Englische und Anglophone Literaturwissenschaft Universität Bayreuth sowie Mitglied des DFG-Projekts »Körper in den Kulturwissenschaften«. Zuletzt erschien: The Cultural Politics of Female Sexuality in South Africa (Routledge 2010).

Ann-Charlotte Günzel
, 1991, studierte Kunstwissenschaft und Anglistik. Sie ist Pressesprecherin des Fridericianum in Kassel.

Lucas Guttenberg, 1988, studiert am deutsch-französischen Campus von SciencesPo Paris in Nancy.

Alexander Haas ist freier Redakteur und Autor in Köln. Er leitet das Theaterressort des Kölner Stadtmagazins StadtRevue, arbeitet für verschiedene Onlineauftritte des WDR und als Kritiker für die taz.

Torsten Hahn, 1969, ist Privatdozent für Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. 2008 erscheint die Studie »Das schwarze Unternehmen. Zur Funktion der Verschwörung bei Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist« (Winter).

Émilie Hache ist Philosophin und schreibt ihre Doktorarbeit über Fragen der moralischen Verantwortung im Kontext der Ökologie an der Universität Paris 8.

Hlynur Hallsson, 1968, ist Künstler und lebt in Island und in Berlin(www.hallsson.de)

T. Hamilton
, 1963, ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Harvard University Cambridge, MA. Zuletzt veröffentlichte er Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache (Wallstein 2011).

Donna J. Haraway
, 1944, ist Naturwissenschaftshistorikerin, Biologin und Professorin für feministische Theorien und Technoscience an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz.

Rebecca Harms ist Vorsitzende der grünen Fraktion im Europaparlament.

Michael Hartmann
, 1952, ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Eliteforschung, Industrie- und Organisationssoziologie, zuletzt veröffentlichte er: Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich, Frankfurt 2007.

Johan Frederik Hartle, 1976, lehrt Philosophie der Kunst und Kultur an der Universiteit van Amsterdam und der Kunstakademie Münster.

Svea Anna Haschke ist Fotografin und lebt in Berlin.

Petra Hauffe, 1983, von Haus aus Ökonomin mit sozialwissenschaftlicher Richtung. Tätig in der Entwicklungszusammenarbeit mit Lateinamerika im Bereich Umweltökonomie.

Eddie Hartmann
ist Soziologe an der Universität Potsdam und Mitbegründer des sozialwissenschaftlichen Übersetzerdienstes Soziotext. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziologische Theorie, Konflikt- und Wirtschaftssoziologie.

Martin Hecht
, 1964, promovierte zu Max Weber und lebt als freier Autor in Mainz. Von ihm erschien u.a. »Das Verschwinden der Heimat« (Reclam 2000) und »Wahre Freunde« (DVA 2006).

Tarek Hefny, 1983, lebt und arbeitet als Fotograf in Kairo. Er absolvierte seinen Bachelor-Titel mit Auszeichnung in der Malerei an der Faculty of Fine Arts der Helwan Universität und nahm an einigen Gruppenausstellungen teil, die seine Arbeiten in der Malerei und der Fotografie zeigten.

Swetlana Heger
, geboren 1968 in Brno (CZ), lebt in Berlin.

Christine Heidemann
, 1974, ist freie Kuratorin und promovierte als Kunsthistorikerin mit einer Arbeit über Mark Dion und den Dilettantismus als Methode. Ausstellungsprojekte u.a.: »die stadt von morgen«, Akademie der Künste, Berlin 2007, »Green Dreams«, Kunstverein Wolfsburg, 2007, »Katastrophenalarm«, NGBK 2008.

Felix Heidenreich ist wissenschaftlicher Koordinator an der Universität Stuttgart. Er studierte Philosophie und Politikwissenschaften in Heidelberg, Paris und Berlin und promovierte über das Verhältnis von Anthropologie und Modernetheorie bei Hans Blumenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Politische Theorie, Kulturphilosophie und Wirtschaftsethik. 

Isabell Heimerdinger, 1963, Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, dort 1991 Meisterschülerin, 1995 Mfa an der CalArts, LA, lebt und arbeitet heute als (Video)Künstlerin in Berlin.

Frederik H. Heinz, 1993, studiert Philosophie und Politische Theorie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a. M. Forschungsschwerpunkte sind politische Ideengeschichte und Ästhetik.

Jutta Herden
, 1966, Kommunikationsdesignerin und Künstlerin in gepaarter Tätigkeit – lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart.

Daniel Herleth ist Künstler und lebt in Berlin.

Carsten Herzberg
ist promovierter Politikwissenschaftler am Centre Marc Bloch in Berlin. Im Oktober 2009 erscheint sein neustes Buch Von der Bürger- zur Solidarkommune. Lokale Demokratie in Zeiten der Globalisierung (VSA-Verlag).

Kai-Olaf Hesse, 1966, arbeitet als freier Photograph und Buchgestalter in Braunschweig. Seine photographischen Werkgruppen entstehen oft in enger Zusammenarbeit mit Insititutionen, wie etwa dem Hamburger Institut für Sozialforschung und dem Bauhaus Dessau. »67/89« wurde gefördert vom Kulturwerk der VG Bildkunst Bonn.

Lydia Hibbeln studierte Philosophie, Journalistik und Geschichte in Leipzig und Barcelona. Sie lebt und arbeitet als freie Film-Dramaturgin in Berlin.

Paula Marie Hildebrandt
, 1976, studierte Politikwissenschaften an der FU Berlin, der University of Sussex und Cambridge. Nach Tätigkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit war sie Projektmanagerin bei der GTZ. Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich, unter anderem mit Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schreibt an ihrer Promotion.

Hiwa K, 1975, ist ein irakisch-deutscher Installationskünstler und lebt in Berlin. Er ist Teilnehmer der aktuellen documenta 14. 

Anja Höfer, 1971, arbeitet als Kulturredakteurin und Moderatorin beim Südwestrundfunk in Baden-Baden.

Franck Hofmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin.

Thomas Hoffmann
hat Bücher über die Welt und das Gute geschrieben. Derzeit denkt er über den Begriff des Begriffs nach. Er ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Magdeburg und Mitherausgeber des Online-Magazins slippery-slopes.de.

Manfred Holtfrerich, 1948, ist Maler und Fotograf, er lebt und arbeitet in Hamburg.

Stefan Höhne, 1979, lebt und arbeitet als Kulturwissenschaftler in Berlin.

Barbara Holland-Cunz
ist Professorin für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Letzte Buchveröffentlichung: Hrsg. mit Karola Maltry/Susanne Maurer/Nina Köllhofer/Rolf Löchel: genderzukunft. Zur Transformation feministischer Visionen in der Science Fiction (Helmer 2008).

Andrej Holm
, 1970, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Stadt- und Regionalsoziologie der HU Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Gentrification, Wohnungspolitik im internationalen Vergleich und Europäische Stadtpolitik. Er veröffentlichte u.a. Wir Bleiben Alle. Gentrifizierung – Städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung (2010).

Bonnie Honig
ist Professorin für Politikwissenschaft an der Northwestern University in Chicago und Senior Research Professor der American Bar Foundation. In Kürze erscheint bei Princeton University Press ihr neues Buch Emergency Politics. Paradox, Law and Democracy.

Axel Honneth, 1949, ist Professor für Sozialphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/Main. Zuletzt veröffentlichte er u.a. »Verdinglichung - Eine Anerkennungstheoretische Studie« (Suhrkamp 2005).

Johanna-Charlotte Horst, 1985, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München und promoviert zum Zwang als poetologisches Verfahren im Werk von Georges Perec.

Franziska Humphreys
, 1987, promovierte über Foucaults Schriften zur Literatur. Im Rahmen eines DAAD-Fachlektorats lehrt sie an der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales und arbeitet für das deutsch-französische Übersetzungsprogramm der Maison des Sciences de l'Homme.

Stefan Huster, 1964, ist Professor für Öffentliches Recht an der Ruhr-Universität Bochum und beschäftigt sich mit Verfassungsrecht, Rechtsphilosophie und der Entwicklung des Sozialstaates.

Bethan Huws
, 1961, ist eine walisische Objektkünstlerin, die mit »Wort-Vitrinen«, organischen Objekten und Filmen arbeitet.

Noel Jabbour, 1970, studierte Fotografie in Jerusalem. Die palästinensische Künstlerin lebt in Berlin (www.noeljabbour.com).

Holger Jacobs, 1956, ist Fotograf und lebt in Berlin (www.holgerjacobs.com).

Rahel Jaeggi, 1966, ist Sozialphilosophin und wissenschaftliche Assistentin am Institut für Philosophie der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt a.M. Zuletzt erschien »Entfremdung - Zur Aktualität eines sozialphilosophischen Problems« (Campus 2005).

Isa Jahnke ist promovierte Sozialwissenschaftlerin, forscht und lehrt am Hochschuldidaktischen Zentrum der TU Dortmund zu eLearning und Mediendidaktik, sie war vorher am Lehrstuhl Informations- und Technikmanagement der Ruhr-Universität Bochum am Institut für Arbeitswissenschaft tätig.

Christian Jankowski
, 1968, ist ein deutscher Multimedia-Künstler, Professor für Bildhauerei (Installation, Performance, Video) an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Yolande Jansen
, 1976, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Amsterdam und arbeitet an einer Dissertation über die Rolle des Laizismus in multikulturellen Gesellschaften.

Hans Joas, 1948, ist Professor für Soziologie und leitet das Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Zur Religionssoziologie erschien u.a. »Die Entstehung der Werte« (Suhrkamp 1997) und »Braucht der Mensch Religion?« (Herder 2004).

Owen Jones, 1984, ist Historiker und Journalist. Seine Artikel erschienen u.a. im Guardian, in The Sun, in Le Monde Diplomatique und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein erstes Buch Prolls – Die Dämonisierung der Arbeiterklasse erschien 2012 in Deutschland.

Tim Kaiser
, 1977, ist Grafiker in Hamburg und Macher von radpropaganda. org.

Johannes Kambylis, 1965, verantwortet in den Wissenschaftsverlagen Meiner (Philosophie) und Buske (Fremde Sprachen) Marketing, PR, Rechte und Lizenzen.

Dietmar Kammerer, ist Kulturwissenschaftler und Journalist und lehrt am Institut für Medienwissenschaften an der Universität Marburg. Neben Filmrezensionen und Aufsätzen veröffentlichte er zuletzt Bilder der Überwachung (Suhrkamp 2008).

Johanna Kandl
, 1954, und Helmut Kandl, 1953, sind ein Künstlerpaar, die mit Malerei, Video, Photographie und Installationen arbeiten. Sie leben und arbeiten in Wien und Berlin.

Judith Karcher, 1984, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Potsdam und arbeitet als wissenschaftliche Referentin im Deutschen Bundestag.

Trudel Karcher
, 1948, lebt in Hamburg und arbeitet als Anwältin und Dozentin am Department für Wirtschaft und Politik der Universität Hamburg.

Stefan Kaufmann
ist seit 2004 Privatdozent am Soziologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und vertrat 2006/2007 dort die Professur für Kultursoziologie. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen rund um den Begriff »Netzwerk«, besonders im militärischen Kontext.

Anja Kauppert, 1981, schreibt an einer soziologischen Dissertation zum Thema »Die Endlichkeit des Sozialen« an den Universitäten Jena und Oldenburg.

Diébédo Francis Kéré
ist ein aus Burkina Faso stammender Architekt und Entwicklungsaktivist. Neben seiner Tätigkeit als Freier Architekt in seinem eigenen Büro, arbeitet er seit 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU-Berlin. (www.kere-architecture.com).

Florian Kern
, 1987, arbeitet als Referent für Finanzmarktpolitik im Deutschen Bundestag. Er studierte an der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank Betriebswirtschaftslehre und macht demnächst einen Master für Financial Economics in Maastricht.

Ina Kerner
unterrichtet »Diversity Politics« an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Wintersemester 2015 hat sie als Gastprofessorin des Center of Excellence in Gender Studies an der Quaid-i-Azam University in Islamabad verbracht.

Naiza Khan, 1968, lebt und arbeitet als Künstlerin in Karachi, Pakistan.

Johannes Kleinbeck
, 1985, studierte Komparatistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Er übersetzt aus dem Französischen, zuletzt: Jacques Derrida, Das Problem der Genese in Husserls Philosophie (diaphanes 2013).

Felix Klopotek, 1974, lebt und arbeitet in Köln. Seit 1995 schreibt er unter anderem für Spex, testcard, Jazzthetik, Jungle World, den WDR und produziert Tonträger für das Label Grob. 2002 erschien sein Buch »how they do it. Free Jazz, Improvisation und Niemandsmusik« (Ventil Verlag).

Alexander Kluge, 1932, ist promovierter Rechtsanwalt, Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller und Drehbuchautor und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films.

Carsten Köllmann
, 1965, ist Ökonom und Philosoph. Er arbeitet gegenwärtig am Universitären Forschungsschwerpunkt Ethik der Universität Zürich in einem Forschungsprojekt zur Gerechtigkeit im Arbeitsmarkt.

Malte König, 1973, Autor und Historiker, lebt in Aachen und Berlin. Zuletzt erschien sein Buch Kooperation als Machtkampf. Das faschistische Achsenbündnis Berlin-Rom im Krieg 1940/41 (2007).

Oliver Kohns
, 1974, studierte Germanistik, Soziologie und Geschichte in Köln. Promotion 2006 in Frankfurt a. M. über Wahnsinn in der Romantik. Derzeit ATTRACT-Fellow an der Université du Luxembourg.

Christian Kopf ist Wirtschaftswissenschaftler und Teilhaber einer Londoner Kapitalanlagegesellschaft, die auf Investitionen in Schwellenländern spezialisiert ist. Zuvor war er als Fondsmanager in Frankfurt am Main tätig und arbeitete am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.

Andree Korpys
, 1966, und Markus Löffler, 1963, sind zwei Künstler, die mit Architektur, Installationen und Filmen arbeiten. Sie leben in Bremen und Berlin.

Michael Koß
ist Schumpeter-Fellow der VolkswagenStiftung am Geschwister-Scholl-Institut der LMU München. In seinem politikwissenschaftlichen Forschungsprojekt »Was machen eigentlich Parlamente?« vergleicht er systematisch die Entwicklung des Parlamentarismus in Westeuropa seit 1866.

Jadranka Kosorcic, 1972, ist eine kroatische Künstlerin und lebt in München (www.jadrankakosorcic.com). Über ihre Zeichnungen erschien 2009 der Band blind date im Kerber Verlag.

Sebastian Knell
, 1966, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Ethik in Bonn. Zuletzt veröffentlicht: Länger Leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven (Hg. zusammen mit M. Weber, Suhrkamp 2009).

Sebastian Kraus
, 1989, studiert zusammen mit Deutschen und Franzosen Politikwissenschaften an Sciences Po Paris in Nancy.

Volkhard Krech, 1962, ist Professor für Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Zuletzt gab er heraus »Religiöse Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. Empirische Befunde und Perspektiven der Globalisierung vor Ort« (Paderborn 2007).

Regina Kreide, 1966, ist Hochschulassistentin am Institut für Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften in Frankfurt a.M. und hat u.a. zu sozialen Menschenrechten, transnationaler Demokratie, Verantwortung privater Akteure, Gleichheit und Feminismus veröffentlicht. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Buch über globale Gerechtigkeit.

Elias Kreuzmair, 1986, lebt und arbeitet als Journalist in Berlin und promoviert über das Verhältnis der Popliteratur zum Tod.

Thomas Krüger
ist Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Daneben ist er Präsident des Kinderhilfswerks und Jurymitglied des Hauptstadtkulturfonds.

Alice Lagaay, 1973, ist Philosophin an der Freien Universität Berlin wo sie an einer Habilitationsschrift zum Thema »Negative Performance « arbeitet. Letzte Veröffentlichung (zusammen mit Barbara Gronau): Ökonomien der Zurückhaltung. Kulturelles Handeln zwischen Askese und Restriktion (transcript 2010).

Bernadette La Hengst gründete 1990 die Band Die Braut haut ins Auge. Nachdem sich Die Braut 2000 aufgelöst hatte, begann Bernadette La Hengst eine Solokarriere. 2008 erscheint ihr drittes Album »Machinette«, auf dem sie 13 elektrisierende Popsongs zwischen Elektrodub, Krautbeat und Loverssoul ausspuckt.

Jörn Lamla, 1969, vertritt z. Zt. die Professur für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aktuelle Veröffentlichung: »Sozialpolitische Verbraucheraktivierung«.. In: Evers, A./Heinze, R. G. (Hrsg.): Sozialpolitik. Ökonomisierung und Entgrenzung, Wiesbaden 2008.

Bruno Latour, 1947, ist Soziologe, Wissenschaftstheoretiker und Philosoph sowie wissenschaftlicher Direktor der Pariser Hochschule Sciences Po. Zuletzt erschienen in deutscher Übersetzung Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft (Suhrkamp 2007) und Elend der Kritik (Diaphanes 2007).

Alban Lefranc, 1975, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Paris und ist Mitherausgber der deutsch-französischen Literaturzeitschrift La mer gelée (www.lamergelee.com). Anfang 2009 erschien sein neuster Roman Vous n’étiez pas là bei Verticales/Gallimard. Alle literarischen Momente im Heft entstammen der deutschen Übersetzung seiner Romantrilogie Angriffe (Blumenbar 2008).

Claus Leggewie, 1950, ist Politikwissenschaftler, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung.

Anton Leist, 1947, ist Professor für praktische Philosophie und Leiter der Arbeits- und Forschungsstelle am Ethik-Zentrum der Universität Zürich. Jüngste Veröffentlichungen: Ethik der Beziehungen (Akademie Verlag 2005), Action in Context (Hg., de Gruyter 2007).

Leo Lencsés, 1984, studiert Kunst in München.

Julien Lennert
arbeitet als Journalist seit einem Jahr in Damaskus/Syrien und schreibt über die Region u.a. für Financial Times, The Guardian, San Francisco Chronicle, IRIN und Syria Today. Er ist außerdem Redakteur für www.niqash.org, eine Webseite zu Politik und Kultur im Irak.

Nils Leopold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag.

Oliver Lepsius
, 1964, ist Professor für Öffentliches Recht, Allgemeine und vergleichende Staatslehre an der Universität Bayreuth.

Michael Lentz, 1964, ist Autor und Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Neben vielen anderen Preisen hat er 2001 den Ingeborg Bachmann-Wettbewerb gewonnen. Bücher u.a.: »Muttersterben« (2002), »Liebeserklärung« (2003), »Pazifik Exil« (2007).

Vincenz Leuschner, 1975, lebt in Berlin und ist Doktorand an der Berlin Graduate School of Social Science der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitet an einer Dissertation zur Bedeutung politischer Freundschaften für das Handeln politischer Führungsgruppen.

Michael Lidauer, 1975, ist Doktorand am Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung.

Katharina Liebsch
, 1962, arbeitet in Frankfurt auf einer Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Jugend- und Familiensoziologie. Sie arbeitet zu konstitutionstheoretischen Fragen von Subjektivität
und Identität.

Hermenegildo Liempe ist einer der leitenden politischen Koordinatoren der Mapuchegemeinschaft im südargentinischen Río Negro und politischer Referent des Consejo Asesor Indígena (CAI) der Mapuche in Argentinien und Chile (www.mapuexpress.net).

Aram Lintzel, 1968, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundestag und als freier Autor. Er lebt in Berlin.

Veit Loers, 1942, ist Kunsthistoriker und Kurator, u.a. tätig als Künstlerischer Direktor der Kunsthalle Fridericianum in Kassel, Direktor des Städt. Museums Abteiberg Mönchengladbach und Bundeskurator. Als Kommissarischer Leiter des Kunstraum Innsbruck realisierte er zuletzt die Ausstellung STARKE EMERGENZ (2011).

Martina Löw
ist Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt mit dem Lehr- und Forschungsscherpunkt »Stadt, Raum und Ort«. Zuletzt erschien bei Suhrkamp Soziologie der Städte (2008/2010) sowie unter Mitherausgeberschaft Prostitution – Herstellungsweisen einer anderen Welt, ebenfalls Suhrkamp (2011).

Daniel Loick
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der philosophischen Fakultät der Goethe Universität Frankfurt/M. Mitherausgeber von ich schau dir in die augen, gesellschaftlicher verblendungszusammenhang! (2001).

Bertram Lomfeld, 1975, ist Professor für Privatrecht und Rechtsphilosophie an der FU Berlin. 2015 erschien sein neustes Buch Die Gründe des Vertrages (Mohr).

Geert Lovink, 1959, ist Medienwissenschaftler und Netzaktivist. Er ist Gründungsdirektor des Institute of Network Cultures (INC) mit Sitz an der Hogeschool van Amsterdam. Seit 1995 die netzkritische Mailinglist nettime.org betreibend, löschte Lovink am 31. Mai 2010 seinen Facebook-Account.

Antonia Low
, 1972, lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin. Sie verarbeitet interdisziplinäre Erfahrungen in wechselnden Materialien zu raumfüllenden Installationen und kleineren Objekten.

Maren Lübke-Tidow, 1968, ist Kunstkritikerin, Kuratorin und Chefredakteurin der Zeitschrift Camera Austria International. Sie lebt in Berlin und Graz.

Anna Lührmann, 1983, ist Mitglied des deutschen Bundestags für Bündnis 90/Die Grünen.

Steven Lukes, 1941, ist Professor für Soziologie an der New York University und einer der bekanntesten Sozialtheoretiker der Gegenwart. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören: Power (1974/2005), Moral Relativism (2008) sowie Die beste aller Welten. Professor Caritats Reise durch die Utopien (1999).

Constantin Luser
, 1976, studierte an der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst in Wien und lebt und arbeitet als Künstler in Wien und Graz.

Felix Lutz, 1976, Politikwissenschaftler und Stipendiat am Europa-Kolleg in Brügge, lebt in Brüssel und arbeitet im Industrieausschuss des Europäischen Parlament, wo er neben der Energiepolitik den »Transatlantic Legislators' Dialogue« für den Ausschuss betreut.

Victoria Lynn
ist freie Kuratorin und Autorin in Melbourne. Zuvor war sie Vorsitzende des Visual Arts/Craft Board des Australian Council und Kommissarin für den australischen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2003.

Daniel Markovits
ist Guido Calabresi Professor of Law an der Yale University, USA. Ende 2014 erscheint sein neustes Buch Snowball Inequality. Meritocracy and the Crisis of Capitalism bei Harvard University Press.

Michael Makropoulos
ist Privatdozent für Soziologie an der Freien Universität Berlin. Letzte Buchpublikation: Theorie der Massenkultur (München, Fink 2008). Weitere Informationen unter www.michael-makropoulos.de.

Sabine Mannitz
, 1965, ist Leiterin des Projektbereichs »Sicherheits- und Weltordnungspolitik von Staaten« der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Zuletzt veröffentlichte sie Demokratie, Streitkräfte und militärische Einsätze (HSFK-Reports 2010). 

Soe Tjen Marching
ist Komponistin, Schriftstellerin und Journalistin. Sie lehrt an der SOAS (School of African and Oriental Studies), London. Sie ist Herausgeberin des indonesischen Non-Profit-Magazins Bhinneka, in dem kritische Artikel über Politik und Religion in Indonesien erscheinen.

Elke Marhöfer, 1967, ist Künstlerin und lebt in Berlin.

Kai Marquardsen, 1974, Studium der Soziologie, Sozialpsychologie und Kommunikationswissenschaften an der Universität Göttingen, seit 2006 Promotionsstipendiat, und assoziiert im SFB »Gesellschaftliche Entwicklung nach dem Systemumbruch« an der Universität Jena.

Marina Martinez Mateo studierte Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist Wissenschaftliche Hilfskraft in der Nachwuchsgruppe »Variationen des Neoliberalismus und ihre Transformation« am Exzellenzcluster »Herausbildung normativer Ordnungen«.

Torsten Mayerhauser
, 1976, ist Soziologe und arbeitet als Wissenschaftlicher Assistent im Programm Wissenschaftsforschung an der Universität Basel.

Nadia Mazouz lehrt am Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie der Universität Stuttgart. Ihre Dissertation verfasste sie über Aspekte einer deliberativen Theorie des Guten und Gerechten.

Thomas McCarthy ist politischer Philosoph und derzeit Gastprofessor an der Yale University. Er ist Autor von The Critical Theory of Jürgen Habermas (MIT Press, 1978), Ideals and Illusions (MIT Press, 1991), Critical Theory (Blackwell, 1994) und Race, Empire, and the Idea of Human Development (Cambridge University Press, 2009).

Rick McPhail ist Gitarrist von Tocotronic.

Michaela Meise, 1976, ist Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Ihre letzte Einzelausstellung in Berlin war 2013 »Im Kreis, am Kreis« in der Galerie Johann König.

Christoph Menke, 1958, ist Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Jüngste Buchpublikationen: Philosophie der Menschenrechte (2007; mit Arnd Pollmann); Kraft. Ein Grundbegriff ästhetischer Anthropologie (2008).

Christian Meskó, 1977, spielt Theater und arbeitet als Schriftsteller. Er studierte Politikwissenschaften an der FU Berlin.

Anna-Katharina Meßmer ist Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und schreibt an der LMU München bei Paula-Irene Villa ihre Doktorarbeit über kosmetische Chirurgie.

Anna Meyer
, 1964, lebt und arbeitet in Wien. Aktuelle Ausstellungen: »Architektur«, Städtische Galerie Nordhorn (mit Isa Rosenberger und Anita Leisz); »Moralische Phantasien«, Museum Moisbroich.

Ulrike Meyer
, 1980, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag und promoviert an der Europauniversität Flensburg zur Theorie globaler Rechtsstaatlichkeit.

Michael Miebach, 1976, ist leitender Redakteur der Zeitschrift Berliner Republik und stellvertretender Vorsitzender des Think Tank »Das Progressive Zentrum«.

Julie Miess
, 1972, spielt Bass bei Britta und Jens Friebe und hat 2008 zum Thema Monster (und auch Cyborgs) promoviert.

Corinna Mieth, 1972, ist Professorin für Praktische Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Zur Utopie ist von ihr u.a. erschienen: Das Utopische in Literatur und Philosophie. Zur Ästhetik Heiner Müllers und Alexander Kluges (Francke 2003).

Robert Misik
, 1966, lebt als Publizist in Wien. Er ist Autor der tageszeitung (Berlin) sowie von profil, Falter und Standard (Wien). Letzte Buchveröffentlichung: Erklär mir die Finanzkrise! Wie wir da reingerieten und wie wir wieder rauskommen (Picus-Verlag, 2013).

Charlotte Misselwitz, 1976, war 2007 mit einem Stipendium für Auslandsjournalismus ein Jahr in Israel. Seitdem pendelt sie als freie Journalistin für Radio und Print zwischen Tel Aviv und Berlin. Gleichzeitig beginnt sie ihre Doktorarbeit »Mediating the Muslim World in Western Media« an den Universitäten in Tel Aviv und Berlin.

Sabelo Mlangeni
, 1980, studierte am Market Photo Workshop und lebt in Johannesburg. Von seinen sozialkritischen Fotodokumentationen ist u.a. erschienen »On the Nightshift« (Kapstadt 2007) und »Witness to Aids« (Kapstadt 2005).

Eduardo Molinari, 1961, ist Künstler und arbeitet am »Archivo caminante « in Buenos Aires. In Berlin stellte er 2003 in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) aus (»Alltag und Vergessen«). Er arbeitete an der Ausstellung La Normalidad-Ex Argentina (Februar/März 2006, Palais de Glace, Buenos Aires).

Jonathan Monk, 1969, Studium der Kunst in Leicester und Glasgow, lebt und arbeitet jetzt in Berlin als (Neokonzeptioneller) Künstler.

Mark Morrisroe
, geboren 1959 in Malden/Massachusetts, Studium an der School of the Museum of Fine Arts in Boston; 1982 Umzug nach New York; 1989 verstarb Mark Morrsiroe im Jersey City Medical Center an den Folgen von Aids.

Christoph Möller
s, 1969, hat an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Staatsrecht und Verfassungstheorie inne. 2006/2007 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er schreibt regelmäßig für das Feuilleton der FAZ über aktuelle Rechtsfragen.

Birthe Mühlhoff, 1991, hat in Hamburg Philosophie und Kunstgeschichte studiert, macht derzeit ihren Master in Philosophie an der Universität Paris-Nanterre. Sie ist Mitherausgeberin von "Euro Trash" (Merve Verlag, 2016), einem Band zur Krise Europas. 

Harald Müller, 1970, ist Studienrat für Englisch und Geschichte und lebt in Köln.

Oliver Müller, 1972, ist Leiter der Nachwuchsgruppe »Die ›Natur des Menschen‹ als Orientierungsnorm in der Bioethik« (BMBF) am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Freiburg.

Nikolaus Müller-Schöll, 1964, ist Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Goethe-Universität, Frankfurt/M.

Herfried Münkler
, 1951, ist Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Mitte und Maß. Der Kampf um die richtige Ordnung (2010) und Der Wandel des Krieges. Von der Symmetrie zur Asymmetrie (2006).

Daniel Mützel
, 1985, studierte Politikwissenschaft, Philosophie, Arabistik und Friedens- und Konfliktforschung. Er lebt und schreibt in Berlin.

Marina Naprushkina
, 1981, studierte an der School of Art Glebow, Minsk, und der Städelschule in Frankfurt am Main. Sie arbeitet in den Bereichen Malerei, Video und Installation zu Macht und Staatsstruktur und verwendet dabei häufig Material aus dem heutigen Belarus. Jüngste Ausstellungen: General Plan, The Centro Cultural Montehermoso (SP 2011), Scenario on Europe?, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2011).

Sighard Neckel
, 1956, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Analyse der Gegenwartsgesellschaft an der Universität Wien sowie Mitglied der Leitung des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 2008 erschien von ihm bei Campus Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft.

Antonio Negri, 1933, ist politischer Philosoph. Er veröffentlichte u.a. mit Michael Hardt das Buch »Empire« (Campus 2002).

Mark Neocleous ist Professor für Kritik der politischen Ökonomie an der Brunel Universität, London. Auf Englisch erschien von ihm u.a.: Critique of Security. Research Methods for the Arts (2008) und The Monstrous and the Dead: Burke, Marx, Fascism (2005).

Sina Ness
, 1982, studierte Philosophie sowie Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus. Sie schreibt Hörspieltexte, Prosa und Lyrik und leitet eine Hörspielwerkstatt für Kinder in Berlin-Neukölln.

Susann Neuenfeldt
, 1974 promovierte zu Voyeurinnen, Stalkerinnen und Flaneurinnen und macht Theater.

Christian Neuhäuser, 1977, ist Akademischer Rat am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Zuletzt veröffentlichte er Unternehmen als moralische Akteure (Suhrkamp 2011).

Christian Neuner-Duttenhofer, 1976, ist Politologe und Photograph. Seit 2006 leitet er die Weiterbildungs-akademie Green Campus.

Rainer Nickel, 1963, ist Verfassungs- und Europarechtler, zur Zeit Marie Curie-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und Autor von »Gleichheit und Differenz in der vielfältigen Republik« (Nomos 1999).

Olaf Nicolai
, 1962, ist Künstler und promovierter Germanist. Zu seinen jüngsten Ausstellungen gehören »Dopplereffekte«, Kunsthalle zu Kiel (2010), »Mirador« Kunstmuseum Thurgau (2009) und »Samari. Some Proposals to Answer important Questions«, Royal Academy of fine Arts, London (2008).

Karina Nimmerfall, 1971, ist Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin (www.karinanimmerfall.com).

Ralph Obermauer
, 1967, ist politischer Referent, Journalist und Philosoph. Er studierte und arbeitete in Köln, New York und Potsdam. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, Berlin.

Maria Papadimitriou, 1957, ist Photographin und lebt in Volvos und Athen. Im Internet ist ihr »Temporary Autonomous Museum For All« unter www.tama.gr zu besuchen.

Volker Pantenburg, 1973, ist am Lehrstuhl für Komparatistik der Universität Münster beschäftigt. Er schreibt Texte über Film im Weblog new filmkritik, Filmgespräche in der Wochenzeitung Jungle World. Zuletzt ist das Buch »Film als Theorie« zu den Filmen und Texten Jean-Luc Godards und Harun Farockis erschienen.

Peaches, 1966, ist Sängerin und Performerin und lebt als gebürtige Kanadierin in Berlin. Zuletzt veröffentlichte sie das Album I Feel Cream bei XL Recordings.

Dan Perjovchi
, 1961, ist ein rumänischer Künstler und Redakteur der Zeitschrift revista 22. Er lebt und arbeitet in Bukarest (www.perjovschi.ro).

Jutta Person
, 1971, ist Redakteurin bei »Literaturen«, schreibt für die »Süddeutsche Zeitung« und lebt in Berlin und Köln.

Tobias Peter, 1978, forscht und lehrt am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg zu Egalität und Exzellenz im Bildungswesen.

Hans Peter Peters
forscht am Forschungszentrum Jülich und als Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin im Bereich Wissenskommunikation und Wissenschaftsjournalismus.

Dan Petermann, 1960, ist ein US-amerikanischer bildender Künstler, der in einer ehemaligen Recyclingfabrik im South Side von Chicago lebt und arbeitet. Petermann ist Teilnehmer der aktuellen documtena 14. 

Walter Pfannkuche, 1956, ist Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Universität Kassel. Zum Thema veröffentlichte er u.a. Wer verdient schon, was er verdient. Fünf Gespräche über Markt und Moral (Reclam 2003).

Benjamin Pfeifer, 1980, studiert Architektur in Frankfurt/M. Der gelernte Kaufmann ist Mitgründer der öffentlichen Gesprächsreihe »Frankfurt, Babylon – Wohin mit der Stadt?« und engagiert sich bei den LICHTER Filmtagen Frankfurt/Rhein-Main.

Katrin Plavcak
, 1970, lebt und arbeitet als Künsterlin in Berlin (www.plavcak.com).

Arnd Pollmann
, 1970, ist Philosoph und Redakteur der Zeitschrift für Menschenrechte und des Online-Magazins slippery-slopes.de. Es schreibt Bücher über Integrität und Moral, Menschenrechte und Menschenwürde.

Silvan Pollozek, 1985, ist Kulturwissenschaftler und studiert Sozio­logie in München.

Levente Polyák
, 1979, ist Soziologe, Anthropologe und Kurator. Er lebt in Budapest, wenn er nicht irgendwo auf der Welt unterrichtet (http://polyaklevente.net).

Peter Pommerer
, 1968, ist Künstler und lebt in Stuttgart. Seine aktuellen Ausstellungen 2011 waren »Herbstzeitlose«, Strzelski Galerie Stuttgart und »Captain Pamphile«, Deichtorhallen Hamburg.

Birger Priddat
, 1950, ist Präsident der Universität Witten/Herdecke und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Politische Ökonomie. Zuletzt hat er »Moral als Indikator und Kontext von Ökonomie« und als Herausgeber »Neuroökonomie« veröffentlicht.

Bernhard Prinz, 1953, ist bildender Künstler und hat eine Professur für Experimentelle Fotografie an der Kunsthochschule Kassel. Er lebt und arbeitet in Hamburg. 

Christoph Raiser, 1978, Soziologe, ist Referent im Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt erschien von ihm Kompromisse im Europäischen Parlament (Universitätsverlag 2014).

Ulrich Raiser, 1970, Soziologe, Autor von Und es gibt sie doch - Erfolgreiche Migranten im deutschen Bildungssystem (LIT Verlag 2007), arbeitet in der Senatsverwaltung für Bildung in Berlin.

Alexandra Rau, 1970, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsschwerpunkt »Organisation, Rationalisierung, Arbeit« am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe -Universität Frankfurt/M. 2010 veröffentlichte sie beim Campus Verlag: Psychopolitik. Macht, Subjekt und Arbeit in der neoliberalen Gesellschaft.

Judith Raum
, 1977, ist Künstlerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Studium an der Städelschule, Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/M.; Cooper Union School of Arts and Parsons School of Design, New York und Universität Frankfurt/M. Letzte Projekte und Austellungen: conference moderation »Memory, Art and Culture: Dealing with the past after 1989«, Haus der Kulturen, Berlin 2008; Internal Necessity, Paul Klee Zentrum Bern 2009.

Oliver Ressler, 1970, lebt in Wien und nahm an über 150 Ausstellungen teil, unter anderem an den Biennalen in Prag (2005), Sevilla (2006), Moskau (2007). Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte er eine Ausstellung zur Anti-Globalisierungsbewegung mit dem Titel A World Where Many Worlds Fit. Zur Zeit arbeitet er an der Mehrkanalvideoinstallation What Is Democracy? (www.ressler.at).

Judith Revel, 1966, ist Philosophin an der Universität Paris I-Sorbonne. Sie ist Foucault-Spezialistin und dessen italienische Übersetzerin und Herausgeberin.

Sebastian Richter, 1972, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitet als Regisseur, Autor und Darsteller in Frankfurt a.M. Aufführungen u.a. am TAT Frankfurt, am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und auf Kampnagel Hamburg. Seit 2003 ist er Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und promoviert über die Ästhetik digital-realistischer Bilder im Spielfilmbereich (www.sebastianrichter.de).

Cord Riechelmann, 1960, studierte Biologie und Philosophie und arbeitet als freier Autor u.a. für die FAZ, Süddeutsche Zeitung, taz und jungle world in Berlin. Zuletzt ist eine Sammlung von Tierstimmen Europas, Asiens und Afrikas (3 CDs) bei kein&aber erschienen.

Anja Röcke ist Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und am Centre Marc Bloch in Berlin. Im Herbst erscheint im VS Verlag die gemeinsam mit C. Herzberg und Y. Sintomer verfasste Studie Der Bürgerhaushalt in Europa – eine realistische Utopie?

Julian Röder, 1981, studiert Photographie an der HGB Leipzig und ist Mitglied der Berliner Agentur Ostkreuz. Seine photographischen Arbeiten beschäftigen sich mit Jugendkultur, Ökonomie und Globalisierungskritik im Schnittpunkt zwischen Dokumentation und Aktion.

Andrea Roedig ist freie Journalistin in Wien. Sie promovierte im Fach Philosophie, war Geschäftsführerin der Grünen Akademie der Heinrich Böll Stiftung; von 2001 bis 2006 leitete sie in Berlin die Kulturredaktion der Wochenzeitung Freitag. Zahlreiche Publikationen im Bereich Gender, Alltagsreportage, Kulturessay.

Kathrin Röggla
, 1971, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen ihre Bücher »really ground zero. 11. september und folgendes« (Fischer 2001) und »wir schlafen nicht« (Fischer 2004).

Katja Roloff, 1981, lebt in Berlin und übersetzt aus dem Französischen und Portugiesischen.

Christiane Rösinger, 1961, war Gründerin, Sängerin und Texterin der Berliner Bands Lassie Singers und Britta. Zuletzt erschienene LP Songs of L. and Hate, 2010. Neben ihrer Arbeit als Musikerin schreibt sie Kolumnen und veröffentlichte 2008 den Roman Das schöne Leben (Fischer) sowie demnächst Liebe wird oft überbewertet.

Stephan Rosiny
, 1962, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im GIGA Institut für Nahost-Studien. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Islamismus, Gewalt und Religion, den schiitischen Islam und den ostarabischen Raum.

René Röspel
, 1964, ist Diplombiologe und Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD.

Hartmut Rosa, 1965, ist Professor für allgemeine und theoretische Soziologie an der Universität Jena und Affiliated Professor an der New School University, New York. Zuletzt veröffentlichte er »Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne « (Suhrkamp 2006).

Julia Roth, promovierte zu Genderfragen in Lateinamerika und arbeitet als Postdoktorandin in dem BMBF-Projekt »The Americas as Space of Entanglement(s)« am Center for Inter-American Studies der Universität Bielefeld.

Matthias Rothe, 1966, ist Germanist und Philosoph und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa Universität Viadrina.

Simon Rothöhler, 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Filmwissenschaft der FU Berlin und dort auch Mitglied des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«. Seit 2003 Lektor beim ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Texte u.a. für new filmkritik (http://www.filmkritik.blogspot.com/), Jungle World, Frankfurter Rundschau und Kolik.

Martin Roussel lehrt am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln und ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Internationalen Kollegs »Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen«.

Carsten Ruhl ist Fellow der Global Young Faculty sowie Professor für »Geschichte und Theorie der Modernen Architektur« an der Bauhaus Universität Weimar. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zur Architekturgeschichte und Architekturtheorie des 18. bis 21. Jahrhunderts.

Lukas Rühli
, 1979, arbeitet als Ökonom für den Think Tank Avenir Suisse in Zürich. Als freiberuflicher Journalist beschäftigt er sich zudem mit diversen Themenbereichen außerhalb der Ökonomie.

Irmhild Saake, 1965, ist Akademische Rätin am Institut für Soziologie der LMU München. Zuletzt erschien: Moderne Mythen der Medizin. Studien zur organisierten Krankenbehandlung (Hg. zusammen mit Werner Vogd, VS-Verlag 2008).
Martin Saar, 1970, unterrichtet Politische Theorie an der Universität Leipzig.

Martin Saar
, 1970, unterrichtet Politische Theorie an der Universität Leipzig.

Gilles Sabrié
lebt und arbeitet als freier Photograph in Beijing, China (www.gsabrié.com).

Anna Sailer, 1986, studierte Komparatistik, Kunstgeschichte und Slavistik in München und arbeitet im Verlagswesen.

Tilman Salomon
ist Verlagslektor und DJ in Berlin.

Nils Saniter, 1982, studierte VWL und Friedens- und Konfliktforschung in Marburg und promoviert derzeit an der FU Berlin zum Thema intergenerationale Bildungsmobilität.

Tomoko Sawada
, 1977, ist Fotografin und lebt in Kobe, Japan (www.e-sawa.com).

Klaus Schafler
ist ein Installations-, Performanz- und Video-Künstler und lebt in Wien.

Jörg Schaub, 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Er ist Autor der Monographie Gerechtigkeit als Versöhung. John Rawls’ politischer Liberalismus (Campus, 2009).

Michaela Schäuble
, 1973, ist Filmemacherin und Ethnologin. Sie lebt derzeit in London und promoviert mit einer Studie zu Erinnerungspolitik und religiösen Kulten im ehemaligen Jugoslawien.

Gerhard Schick, 1972, Mitglied des Deutschen Bundestags, Finanzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und stellvertretender Finanzausschussvorsitzender.

Rolf Schieder, 1953, ist Professor für praktische Theologie und Religionspädagogik der HU Berlin und predigt im Berliner Dom. In seinem Buch »Wie viel Religion verträgt Deutschland?« (Suhrkamp, 2001) fragt er nach einem angemessenen Verhältnis von Staat und Religion.

Mark Schieritz
ist wirtschaftspolitischer Korrespondent der ZEIT. Zuvor arbeitete er bei der Financial Times Deutschland und studierte Volkswirtschaftslehre und Politik in Freiburg und an der London School of Economics.

Stephan Schilling
, 1982, studiert ›International Economics‹ an der University of Birmingham.

Einar Schleef, 1944–2001, war ein deutscher Schriftsteller, Maler, Regisseur und Bühnenbildner. »Es hat nur zwei Genies in Deutschland nach dem Krieg gegeben, im Westen Fassbinder, im Osten Schleef.« (Elfriede Jelinek).

Susanne Schmetkamp,
1977, lebt in Zürich und ist Assistentin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie in Basel. Sie arbeitet zu Fragen der Ethik und der Ästhetik. Sie ist ausserdem als Kulturjournalisti tätig, u.a. für Die Zeit, dpa, Kunstbulletin, Funkkorrespondenz und Basler Zeitung.

Marie Schmidt, 1983, lebt in München, arbeitet als Journalistin und promoviert in Literaturwissenschaften.

Ulf Schmidt
, 1966, ist promovierter Theaterwissenschaftler, Blogger auf postdramatiker.de, freier Social Media Berater und Theaterschreiber. Sein letztes Stück Schuld und Schein, dessen Uraufführungsrechte er auf ebay versteigerte, läuft seit Juli 2013 in München.

Roman Schmidt
, 1980, hat Kommunikationswissenschaft, Politologie und Philosophie in Berlin und Lyon studiert. Er lebt als Kulturjournalist in Paris und bereitet eine Promotion zu transnationalen publizistischen Projekten vor.

Janosch Schobin, 1981, Studium der Soziologie, Mathematik und Hispanistik an der Universität Kassel, seit 2006 Promotionsstipendiat am Hamburger Institut für Sozialforschung. Zuletzt veröffentlicht er »Sechs Farben und drei Rotationsachsen. Ein Versuch über Verpflichtungen in Freundschaften«, in: Mittelweg 36, Heft 2/2008.

Philipp Schönthaler, 1976, lebt in Konstanz. Veröffentlichungen zuletzt in Spritz und BELLA triste. 2012 erscheint der Erzählband Nach oben ist das Leben offen bei Matthes & Seitz.

Thomas Schramme
, 1969, ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg.

Gunter Schmidt
, 1938, arbeitete viele Jahre an der »Abteilung für Sexualforschung« des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf und ist nun als Psychotherapeut in freier Praxis tätig.

Sigrid Schmitz
hat Biologie studiert und in Zoologie promoviert. Sie ist Hochschuldozentin an der Universität Freiburg, leitet zusammen mit Britta Schinzel das Kompetenzforum Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften und arbeitet u.a. am Projekt GERDA (gendered digital brain atlas).

Stefanie von Schroeter, 1971, ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin (www.stefanievonschroeter.de). 

Justus Schütze, 1971, ist ein vorerst gescheiterter Popstar, ehemaliger Energiemanager und jetzt Mitgründer von buzzn, einer Community, die ihre Energieversorgung in die eigenen Hände nimmt. Er freut sich über Zuschriften unter justus@buzzn.net.

Ludger Schwarte
, 1967, ist Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. 2015 erschien im Fink Verlag Pikturale Evidenz. Zur Wahrheitsfähigkeit der Bilder.

Julia Seeliger, 1979, ist Journalistin und Bloggerin. Sie arbeitete bis 2011 in der Online-Redaktion der taz. Zuvor war sie Mitglied im Parteirat der Grünen. Für die taz schreibt sie die Kolumne »Alles bio?«.

Pınar Selek
, 1971, ist Schriftstellerin und Soziologin und hat sich in ihren Arbeiten vor allem mit diskriminierten Gruppen in der Türkei beschäftigt. Da sie in der Türkei trotz mehrerer Freisprüche noch immer juristisch verfolgt wird, lebt Selek zur Zeit in Deutschland und Frankreich. Ihre letzten Buchveröffentlichungen auf Deutsch sind Zum Mann gehätschelt, zum Mann gedrillt: Männliche Identitäten (Orlanda 2010) und Halbierte Hoffnungen (Orlanda 2011).

Dirk Setton
ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« mit dem Forschungsprojekt »Akte der Freiheit: Kant und das Problem der Wirklichkeit der Autonomie«.

Hilal Sezgin
, 1970, ist Philosophin, Schriftstellerin und freie Publizistin. Zuletzt veröffentlichte sie gemeinsam mit Nasr Hamid Abu Zaid Mohammed und die Zeichen Gottes. Der Koran und die Zukunft des Islam (Herder 2008). Sie schreibt u.a. regelmäßig für die tageszeitung und DIE ZEIT.

Walter Siebel, 1938, ist Professor für Soziologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sein Schwerpunkt ist die Stadt- und Regionalforschung.

Judith Siegmund
, 1965, ist Konzept-, Video-Künstlerin und Philosophin (www.judithsiegmund.de). 2007 erschien ihr Buch »Die Evidenz der Kunst. Künstlerisches Handeln als ästhetische Kommunikation« (transcript).

Andreas Siekmann, 1961, ist ein deutscher Künstler. Er lebt in Berlin und Buenos Aires und nahm an der documenta 11 und 12 in Kassel teil.

Arne Schmitt, 1984, lebt als Photograph in Berlin. 2012 erscheint sein neuester Bildband Wenn Gesinnung Form wird zur Nachkriegsarchitektur der BRD im Spector Verlag, Leipzig (www.anmerkungen- zum-index.de).

Roman Schmidt
, 1980, hat Kommunikationswissenschaft, Politologie und Philosophie in Berlin und Lyon studiert. Er lebt als Kulturjournalist in Paris und bereitet eine Promotion zu transnationalen publizistischen Projekten vor.

Herbert Schnädelbach, 1936, ist emeritierter Professor für Philosophie. Sein Aufsatz »Der Fluch des Christentums« (Die ZEIT, 2000) löste eine heftige Debatte über Geschichte und Aufgabe des Christentums aus.

Benedikt Schulte, 1981, ist Filmemacher und Filmjournalist und lebt in München.

Steffen Sigmund
, 1961, ist Akademischer Direktor am Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind vergleichende Institutionen-Analyse, Soziologie des Stiftungswesens und zeitgenössische Soziologisch Theorie.

Andreas Siekmann ist Künstler und lebt in Berlin. Er leitete das Projekt und die Ausstellung »Ex Argentina. Schritte von der Arbeit zum Tun« in Buenos Aires und Köln. Zuletzt arbeitete er an der musikalischen Performance »Auf einmal und gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie zur Negation von Arbeit« (mit A. Creisher und C. v. Borries).

Peter Siller, 1970, ist Scientific Manager des Exzellenzclusters »Formation of Normative Orders« an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuvor war er Leiter der Inlandsabteilung der Heinrich Böll Stiftung und Mitglied des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu politischer Theorie und Praxis.

Yves Sintomer ist Professor für politische Soziologie an der Universität Paris 8 und Vize-Direktor des Centre Marc Bloch in Berlin. Zuletzt erschien von ihm Le pouvoir au peuple. Jurys citoyens, tirage au sort et démocratie participative (La Découverte).

Svea Sobotka ist Fotografin und lebt in Berlin.

Stefan Solleder ist Soziologe und lebt in Berlin. Seine Forschungsinteressen sind soziologische Theorie sowie soziale Konflikte, Gruppen und Prozesse.

Alessandro Somma, 1967, ist Professor für Rechtsvergleichung an der Universität von Ferrara, Italien.

Ruth Sonderegger
, 1967, ist Associate Professor am Philosophischen Institut der Universiteit van Amsterdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst- und Kulturtheorie sowie Kritische Theorie. Veröffentlicht hat sie neben vielen anderen Texten »Für eine Ästhetik des Spiels. Hermeneutik, Dekonstruktion und der Eigensinn der Kunst« (Suhrkamp 2000).

Rudolf Speth ist habilitierter Politikwissenschaftler. Er forscht und lehrt in Berlin, Münster und Kassel auf den Themengebieten Lobbying, Campaigning, politische Kommunikation und bürgerschaftliches Engagement.

Steffen Stadthaus ist Mitarbeiter der Literaturkommission für Westfalen in Münster. Zuletzt gab er zusammen mit Walter Gödden die Werke des Frühexpressionisten Gustav Sack im Aisthesis- Verlag heraus.

Raimar Stange, 1960, lebt und arbeitet als freier Kurator und Kunstpublizist in Ost-Berlin.

Bernd Stegemann, 1967, ist Dramaturg an der Schaubühne am Lehniner Platz und Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹. Sein 2013 erschienenes Buch Kritik des Theaters ist soeben als Taschenbuch in zweiter Auflage erschienen.

Benjamin Steiner, ist Leiter der Nachwuchsgruppe »Wissen und Information über Afrika« am Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Nis-Momme Stockmann, 1981 auf Föhr geboren, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa. In der Kritikerumfrage des Fachmagazins Theater Heute wurde er mit großer Mehrheit zum »Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010« gewählt. Für den Regisseur Ulrich Rasche entstand Die kosmische Oktave mit Gastspielen u.a. in Hamburg, Frankfurt und Weimar.

Franziska Stoltze
, 1987, ist Bachelor-Studentin in den Studiengängen Communication and Cultural Management sowie Public Management and Governance an der Zeppelin University in Friedrichshafen.

Miriam Stein, 1977 in Südkorea geboren, war Musikvideo- und Werbefilmregisseurin, arbeitete mit Christoph Schlingensief an »Kunst und Gemüse« sowie dem Drehbuch zu »The African Twin Towers«. Sie schreibt für Spex und die SZ und unterrichtet an der Filmakademie Ludwigsburg und am IMM, Düsseldorf.

Mlladen Stilinovic, 1947 (Belgrad), ist Künstler und lebt in Zagreb.

David Strecker, 1973, hat Politikwissenschaft in Berlin studiert, promovierte zu »Logik der Macht. Zum Ort der Kritik zwischen Theorie und Praxis« und ist jetzt wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Uni Jena.

Simon Strick, 1974, arbeitet an einer Doktorarbeit zu Schmerz und schreibt Theatertexte.

Barbara Sturm
, 1970, ist Künsterin und lebt in Berlin und Wien. Sie arbeitet mit Zeichnungen, Video und Installationen (www.barbarasturm. de).

Don Tapscott
, 1947, ist Geschäftsführer und Gründer der Agentur New Paradigm für strategische Wirtschaftsberatung (newparadigm.com). Als letztes Buch erschien »Wikinomics:How Mass Collaboration Changes Everything« (Portfolio 2007, deutsch: Hanser, 2007).

Bianca Tavolari, 1988, studierte Rechtswissenschaften an der Universität São Paulo, Brasilien. Sie arbeitet als Forscherin am Forschungszentrum Cebrap in der Gruppe »Recht und Demokratie« und als Juristin mit sozialen Bewegungen in São Paulo.

Tasos Telloglou
lebt und arbeitet als Journalist in Athen. Von 1990 bis 1997 war er Korrespondent der Tageszeitung Kathimerini in Berlin und Bonn. Seit 1998 moderiert und recherchiert er für die investigative Gruppe der Sendung »Fakeloi« (2004-2012) und Black Box (1998-2000).

Theorie- und Praxisgemeinschaft Dr. Fahimi
, ist ein Berliner Künstlerkollektiv. Gemeinsame Projekte waren zuletzt das »Fenster- FrontFestival«, »Tag am Meer« und der »Bürgerinitiativengenerator( BIG)«.

Rita Thiele
ist Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin am Schauspiel Köln.

Mark Thomann ist Gründungsmitglied der Berliner Künstlergruppe Pony Pedro, die in Kunst- und Kulturprojekten im urbanen Raum Grafik, Performance, Musik, Design und Installation verbindet (www.pony-pedro.de).

Patrick Thor
, 1986, promoviert in München über die Philosophie des Machtbegriffs und ist Mitbegründer der Kunstplattform »Verlag der geheimen Schönheit«.

Wolfgang Tillmans, 1968, ist Fotograf und lebt und arbeitet in London.

Katrin Toens, 1964, ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg. Sie arbeitete als freie Fotografin und habilitiert sich derzeit mit einer Arbeit zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in der deutschen Hochschulpolitik.

Vera Tollmann, 1976, ist Kulturwissenschaftlerin und lebt als freie Autorin in Berlin. Zu ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten gehören die Praxis und Theorie des Internets, der Diskurs des Klimawandels und die westliche Rezeption von China.

Isaac Torres, 1982, ist Künstler und lebt und arbeitet in Mexiko City. 2009 verbrachte er ein mehrmonatiges Residenzstipendium in Worpswede.

Barbara Trautmann, 1966, ist Künstlerin. Letzte Ausstellungen »Projekt 99%«, ZKM Karlsruhe und »Milk Drop Coronet«, Camera Austria, Graz 2010.

Jürgen Trittin
, 1954, ist Bundesumweltminister a.D. und derzeit stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Er wird die Grünen gemeinsam mit Renate Künast als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2009 führen.

Ilija Trojanow ist Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Mit dem Roman Der Weltensammler gewann er 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse. 2011 erscheint sein neuer Roman EisTau.

Füsun Türetken
promoviert am Centre for Research Architecture am Goldsmiths College in London und ist Architektin, Konzeptkünstlerin und Autorin. 2009 gründete sie Studio Füsun Türetken und lehrte bis 2011 am University College London (www.fusunturetken. com).

Christoph Twickel,
1966, Journalist und Buchautor, ist Mitinitiator und Sprecher von »Not In Our Name, Marke Hamburg«. Zu diesem Thema erschien von ihm in der Edition Nautilus Gentrifidingsbums oder Eine Stadt für alle (2010).

Frank Überall
, 1971, lebt als freier Journalist und Politikwissenschaftler in Köln. Disseration zum Thema »Der Klüngel in der politischen Kultur Kölns«. Als Journalist berichtet er vor allem für ARD und WDR, aber auch die Deutsche Presse Agentur sowie verschiedene Zeitungen (www.ueberall.tv).

Daniel Ulbrich studierte Germanistik, Romanistik, Soziologie und Philosophie. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs »Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Kai van Eikels, 1969, ist Philosoph, Kultur-, Literatur- und Theater­wissenschaftler und arbeitet am Zentrum für Bewegungsforschung der FU Berlin. Im November 2012 erscheint »Die Kunst des Kollektiven. Performance zwischen Theater, Politik und Sozio-Ökonomie«.

Francisco J. Varela
, 1946–2001, war Biologe, Philosoph und Neurowissenschaftler, zuletzt Forschungsdirektor der Abteilung für Neurodynamik des CNRS in Paris und Leiter der Neurodynamik-Einheit am Hôpital de la Salpêtrière in Paris.

Dieter Verbeck ist Dozent und Mitarbeiter einer europäischen Währungsbehörde.

Achim Vesper
, 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster »Normative Orders« mit dem Forschungsprojekt »Quellen moralischer Normativität«.

Michaela Vieser
, 1972, übersetzt japanische Filme für das deutsche Fernsehen, schreibt für Magazine und Zeitungen (Geo, FTD, Vanity Fair, NZZ) und arbeitet als Trendscout. Buchveröffentlichungen: Heimatkunde für Fortgeschrittene. Knaur 2008; Übersehene Sehenswürdigkeiten (mit Reto Wettach). ic!berlin 2004.

Berthold Vogel ist Projektleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland« und Professor (in Vertretung) für Soziologie an der Universität Kassel. Zuletzt veröffentlichte er u.a.: Wohlstandskonflikte. Soziale Fragen, die aus der Mitte kommen (Hamburger Edition 2009).

Frieder Vogelmann ist Stipendiat des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitarbeiter in der Nachwuchsgruppe »Variationen des Neoliberalismus«.

Joseph Vogl, 1957, ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Zum Thema erschienen seine vielbeachteten Bücher Kalkül und Leidenschaft. Poetik des ökonomischen Menschen (2004) und Das Gespenst des Kapitals (2010) jeweils im Diaphanes-Verlag.

Nikolai Vogel, 1971, freier Autor studierte Germanistik, Philosophie und Informatik. Mitbetreiber des Literaturprojekts »Black Ink« und Kurator der Lesereihe »Season II«. Der Roman »Plug In« erscheint irgendwann in einem guten Verlag. Website:www.nachwort.de

Friedrich von Borries, 1974, ist Architekt und lehrt Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

Dirk von Lowtzow
, 1971, ist Sänger und Gitarrist von Tocotronic. 2007 erschien sein Buch »Dekade« mit Songtexten, Fotos und Bildern befreundeter Künstler. Dirk von Lowtzow lebt in Berlin.

Konstantin von Notz, 1971, ist Mitglied des Deutschen Bundestags und dort grüner Sprecher für Innenpolitik und Netzpolitik.

Christian von Soest
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Afrika-Studien in Hamburg.

Philipp Wahnschaffe
, 1945, unterrichtete an der Universität Hamburg Volkswirtschaftslehre und ist Gastdozent an der Staatlichen Universität für Wirtschaft in St. Petersburg.

Dorothea Wehrmann
, 1986, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for InterAmerican Studies in Bielefeld an ihrer Dissertation zu den (geo-)politischen Entwicklungen in den Polar Regionen.

Johannes von Weizsäcker
, 1973, ist Popmusiker, Filmkomponist und freier Autor. Seit 2002 ist er Mitglied der Band The Chap, seit 2012 tritt er außerdem als Erfolg auf, stets in Begleitung des besten Damenchors aller Zeiten.

Dorothea Voss-Dahm arbeitet als promovierte Volkswirtin und Soziologin am Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen und leitet ein Forschungsprojekt, in dem die Potenziale von beruflicher Bildung für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und den beruflichen und sozialen Aufstieg von Beschäftigten untersucht werden.

Loïc Wacquant, 1960, ist Professor für Soziologie an der University of California in Berkeley und Forscher am Centre européen de sociologie et de science politique in Paris. Er hat zahlreiche Werke zu urbaner Ungleichheit, Embodiment, Strafverfolgungsstaat, ethnisch-rassischer Herrschaft und Gesellschaftstheorie veröffentlicht.

Greta Wagner, 1981, ist Doktorandin in der Nachwuchsforschungsgruppe »Krise und normative Ordnung – Variationen des ›Neoliberalismus‹ und ihre Transformation« im Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen«.

Silke Wagner, 1968, ist Künstlerin und lebt in Frankfurt am Main.

Amely Wahnschaffe ist Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Dozentin und Wissenschaftlerin. Sie behandelt in ihrer Praxis Einzelpatienten, Paare und Gruppen.

Dominik Walther
, geboren 1973. Studierte Physik, Theaterwissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft in Mainz, Seattle und Berlin. Lebt, schreibt und arbeitet in Berlin, unter anderem für das Internetmagazin www.kinokarate.de.

Andreas Wegner ist bildender Künstler und lebt Berlin. 2008 startet sein Projekt »Le Grand Magasin«, der Betrieb eines Geschäfts, exclusiv für Produkte aus europäischen »workers‘ cooperatives«.

Harald Welzer, 1958, ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research in Essen und Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten-Herdecke. Zuletzt veröffentlichte er Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird (Fischer 2008).

Anja Wenzel, 1981, studiert an der Universität der Künste Berlin Kunst und Pädagogik, leitete zuletzt die Redaktion des Kunstmagazins eigenart.

Franziska Werner, 1981, ist Theatermacherin, Schauspielerin und seit 2010 künsterlische Leiterin des Berliner Off-Theaters Sophiensaele (www.sophiensaele.com).

Michael Wiedemeyer
, 1958, ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er verfügt über langjährige Forschungs- und Evaluationserfahrung zu Fragestellungen aus den Bereichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Sozialmanagement und Migration.

Stefan Willer ist stellv. Direktor des ZfL Berlin und Professor für  Kulturforschung am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt- Universität zu Berlin, Publikationen u. a. »Futurologien. Ordnungen des Zukunftswissens« (2016, Hg. mit Benjamin Bühler).

Andreas Willisch
, 1962, Soziologe, Vorstand Thünen-Institut Bollewick, 2007 bis 2011 Koordinator des Projektverbunds »ÜberLeben im Umbruch«.

Ron Winkler, 1973, lebt in Berlin. Lyrik, Kritik, Übersetzung. Leonce-und-Lena-Preis 2005, Mondseer Lyrikpreis 2006. Gedichtbände: vereinzelt Passanten (kookbooks 2004), Fragmentierte Gewässer (Berlin Verlag 2007). Herausgeber der Anthologie Schwerkraft. Junge amerikanische Lyrik (Jung und Jung 2007).

Silvio Wirth, 1970, ist Diplom-Psychologe, Tantra- und Yogalehrer (www.secret-of-tantra.de). 2011 erschien sein Buch Integrales Tantra. Sinnlichkeit, Tiefe und Transzendenz (Phänomen-Verlag). 

Héctor Wittwer, 1969, ist Heisenberg-Stipendiat der DFG und Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu den Themen Sterben und Tod ist zuletzt von ihm erschienen: Philosophie des Todes (Reclam 2009). Mit Daniel Schäfer und Andreas Frewer ist er Herausgeber des interdisziplinären Handbuchs Sterben und Tod. Geschichte – Theorie – Ethik (Metzler 2010).

Patrick Wöhrle
, 1975, ist Soziologe, pormoviert am Max-Weber-Kolleg in Erfurt zu Arnold Gehlen und unterrichtet derzeit am Institut für Soziologie der TU Dresden.

Johannes Wohnseifer, 1967, lebt und arbeitet in Köln (www.wohn seifer.com).

Anja Wollenberg
, 1968, ist Leiterin der gemeinnützigen Agentur MICT (media in cooperation and transition). www.mict-international.org

Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe, 1971, ist Kulturwissenschaftler und Fellow am ICI Kulturlabor Berlin. Er veröffentlichte u.a. Coming out: Die Inszenierung schwuler Identitäten zwischen Auflehnung und Anpassung (Campus Verlag 2005).

Krystian Woznicki
, 1972, lebt als freier Kurator und Chefredakteur der Berliner Gazette (www.berlinergazette.de) in Berlin. Ende des Jahres erscheint sein Buch »Abschalten. Paradiesproduktion, Massentourismus
und Globalisierung«.

Jan Wulf-Schnabel, 1969, Master of Arts, Diplom-Sozialwirt, Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung an der Leuphana Universität Lüneburg, Forschungen zu Arbeit und Organisatoren aus (Geschlechter)Perspektive der Arbeitenden.

Christine Würmell, 1972, lebt und arbeitet in Berlin (christine_wuermell@yahoo.de).

Feridun Zaimoglu, 1964, ist freier Schriftsteller und lebt in Kiel. Zuletzt erschien sein Roman »Leyla« (Kiepenheuer & Witsch 2006) und der Erzählband »Rom Intensiv« (Kiepenheuer & Witsch 2007).

Raul Zelik, 1968, lebt nach mehreren Lateinamerika-Aufenthalten seit 1989 als freier Autor in Berlin. 2005 erschien sein letzter Roman »Berliner Verhältnisse« (Blumenbar Verlag).

Lukas Zidella, 1985, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich Internationale Politik der Humboldt-Universität. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit Desintegrationsprozessen internationaler Ordnungen.

Tobias Zielony, 1973, ist Fotograf, lebt und arbeitet in Leibzig. Zahlreiche Einzel- und Gruppenaustellungen, zuletzt Group Show, Dogenhaus Galerie, Leipzig und Act I: Beautiful from Every Point of View, Witte de With Center for Cont. Art, Rotterdam, NL 2009/10.

Edgar Zippel, 1966, studierte Fotografie an der Universität Essen und arbeitet als freier Fotograf in Berlin (www.edgarzippel.de).

Egon Zippel, 1960, ist Künstler und lebt in New York (www.egonzippel.com).

Artur Zmijewski, 1966, lebt in Warschau und ist Künstler und künstlerischer Redakteur der Zeitschrift Krytyka Polityczna (Warschau).

 

 



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