Das Online-Magazin zur Zeitschrift | HALBJAHRESMAGAZIN polar






polar #9: Fortschritt



EDITORIAL

 
Peter Siller, Bertram Keller
Editorial



AUFKLÄRUNG

 
Steven Lukes
Das Ende des Fortschritts?
Vom Sinn der Fortschrittsidee
 
»Der Mensch, das utopische Tier«
Interview Miguel Abensour
 
Peter Siller
Vowärts, und nicht vergessen
Warum emanzipatorische Politik einen neuen Fortschrittsbegriff braucht
 
Corinna Mieth
Utopische und wirkliche Freiheit
Hat die Utopie im Liberalismus noch eine Chance?
 
Thomas Biebricher/Stefan Huster/Arnd Pollmann/ Betram Keller
Ist es links?: >Utopie<
 
Thomas McCarthy
Die Gegenwart der Vergangenheit
Die Idee menschlicher Entwicklung
 
Carsten Ruhl
Vom Kult der Technik zur Kulturtechnik
Vom Kult der Technik zur Kulturtechnik
 
Carola Bauschke-Urban
Werdet Nomaden!
Mehr Fortschritt für die Wissenschaft durch Mobilität?
 
 

Thomas Schramme

Menschen und Normen

Gibt es moralischen Fortschritt?


Vielen Menschen gefällt die Idee, dass moralischer Fortschritt möglich sei und auch tatsächlich stattfinde. Belege finden sie zuhauf: Die Sklaverei ist weitgehend abgeschafft, Frauen und Männer gelten nahezu überall als gleichberechtigt, die Idee der Menschenrechte ist allgegenwärtig. Doch bleibt fraglich, inwieweit diese Verbesserungen der Situation der betroffenen Personen tatsächlich als Fortschritt der Moral oder der moralischen Einstellungen von Menschen gelten können. Von welchem Standpunkt aus sollte dies bewertet werden?

Zunächst sind die genannten Entwicklungen in den moralischen Einstellungen nicht mehr als das: Veränderungen der vorher herrschenden Zustände. Um Fortschritte genannt zu werden, sollten sie tatsächlich moralische Verbesserungen bedeuten. Doch um diese wiederum feststellen zu können, benötigte man einen Maßstab der moralischen Qualität oder Güte und genau dieser ist keineswegs leicht auszumachen. Zumindest scheint es keinen »Blick von nirgendwo« zu geben, keinen externen Maßstab, sondern nur intern – innerhalb der moralischen Praxis – operierende Orientierungswerte. Doch diese wiederum sind vielzählig und nicht unumstritten.

Der Begriff des Fortschritts gleicht in dieser Hinsicht dem Begriff der Evolution. Auch hier kann bloße Veränderung angezeigt werden oder eine Entwicklung zum Besseren. Dabei manifestiert sich außerdem ein ähnlich gelagertes Problem der Bewertung. Die natürliche Evolution operiert nicht zielorientiert – es gibt keinen Plan, anders als bei der Entwicklung eines für einen besonderen Zweck designten Gegenstandes. Anpassung an die Umgebung ist kein Fortschrittsgedanke in einem umfassenderen Sinne. Gleichwohl sehen Menschen in der natürlichen Evolution immer auch eine Zielorientierung, die über zufällige Anpassungsmechanismen hinausgeht: Das ist die Idee der Perfektionierung. Dass diese tatsächlich nicht in die Natur eingebaut ist, braucht uns hier nicht zu stören. Die Menschen sind es, die den Fortschrittsglauben an die Natur herantragen; und so auch an die Moral.

Perfektionierung

In Bezug auf die Moral liegt die Idee der Perfektionierung besonders nahe, weil es so scheint, als gebe es eine (und nur eine) richtige Vorstellung, was moralisch richtig ist. Es ist falsch, Menschen zu unterdrücken und ihrer Grundrechte zu berauben, es ist falsch, Frauen schlechter zu behandeln als Männer und es ist falsch, Menschen zu versklaven. Diese Beispiele zeigen uns, so könnte man meinen, dass eine moralische Realität existiert, die uns erlaubt, genauso wie bei Aussagen über empirische Tatsachen, objektive Urteile über moralische Fragen zu fällen. Es gilt, die Welt und die Menschen an diesem Maßstab der moralischen Tatsachen auszurichten. Dann machen wir Fortschritt in der Moral.

Nun sind allerdings der moralische Realismus und die Annahme moralischer Tatsachen, die unabhängig von unseren Einstellungen für die Wahrheit oder Falschheit von moralischen Urteilen sorgen, selbst keineswegs unstrittige philosophische Positionen. Insbesondere wenn wir die recht eingängigen Beispiele wie das Verbot der Sklaverei verlassen, ergeben sich eine Menge von Anlässen für vernünftige Uneinigkeit. Ist es moralisch falsch, einen Menschen auf seinen Wunsch hin zu töten? Darf man einen Terroristen foltern, um in Erfahrung zu bringen, wo die tickende Bombe versteckt ist? In diesen Fällen verliert die Behauptung, es existiere eine moralische Realität, die zu kennen uns die Antworten auf unsere moralischen Fragen gibt, ihre unmittelbare Plausibilität. Doch selbst wenn wir mithilfe des moralischen Realismus tatsächlich einen externen Vergleichsmaßstab gewonnen hätten, der uns den Abgleich der realen mit der idealen moralischen Welt erlaubte, fragt sich, ob man tatsächlich solch problematische Annahmen benötigt, um die Idee des moralischen Fortschritts aufrecht zu erhalten. Geht es nicht etwas bescheidener? Können wir nicht außerdem auch die Übereinkunft über moralische Fragen wie das Verbot der Sklaverei anders erklären als über die Annahme eines Moralmaßstabs, der außerhalb der tatsächlichen Praxis der Moral zu finden ist?

Empirisches Wissen und Erfahrung

Ein wesentlicher Faktor des moralischen Fortschritts scheint die Ausdehnung des moralischen Adressatenkreises zu sein. Im Gegensatz zu früheren Zeiten sehen wir heute nicht nur Menschen als gleichberechtigte Inhaber moralischer Rechte, sondern wir nehmen auch Rücksicht auf Tiere, ob wir ihnen nun Rechte zuschreiben oder nicht. Diese Entwicklung basiert zu einem wesentlichen Teil auf der Veränderung empirischer Annahmen und Erkenntnisse über die Empfindungsfähigkeit von Tieren – die lange Zeit quasi als mechanische Automaten gesehen worden waren – und bezüglich der biologischen und genetischen Ähnlichkeit von Homo sapiens sapiens und (zumindest einigen) Tieren. Moralischer Fortschritt kann insofern auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Die Moralnormen bleiben in diesem Fall die gleichen, zum Beispiel wenn angenommen wird, dass allen leidensfähigen Wesen moralische Achtung gebührt.

Eine weitere signifikante Quelle der Verbesserung unserer Moralvorstellungen ergibt sich aus historischen Erfahrungen. Jeder Mensch lernt recht schnell in seinem Leben, dass Schmerzen zu erleiden oder krank zu sein unangenehme Erfahrungen sind, die wir lieber vermeiden würden. Die Menschheit weiß inzwischen auch zur Genüge, nicht zuletzt durch moderne mediale Technologien der Informationsverbreitung, was es heißt, Hunger, Vertreibung, Krieg und Unterdrückung zu erleben, entwürdigende Arbeitsverhältnisse eingehen zu müssen oder keine Gesundheitsfürsorge genießen zu können. Die Idee der moralischen Grundrechte kann durch diese negativen Erfahrungen ihre Plausibilität erhalten. Nicht weil die Menschenrechte ein Faktum der moralischen Realität darstellen, sondern weil Menschen sich entschließen, solche Erfahrungen in der Zukunft nach Möglichkeit zu vermeiden, wurden diese moralischen Verbesserungen eingeführt. Moralischer Fortschritt kann demnach auch durch diese Quelle gespeist werden.

Demnach benötigt die Möglichkeit moralischen Fortschritts keinen externen Maßstab, sondern kann durch Vorgänge, die der moralischen Praxis intern sind, weitergetrieben werden. Verbesserung bedeutet hier letztlich ähnlich wie bei der natürlichen Evolution eine bessere Anpassung an die sozialen Gegebenheiten. Moral ist damit ein Instrument, diese menschlichen Ziele besser erreichen zu können: die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, der Schutz von Leib und Leben sowie die Inklusion in die Gemeinschaft der zu berücksichtigenden Wesen. Moralischer Fortschritt heißt dann die Verbesserung des Instruments der Moral im Hinblick auf die Sicherung außermoralischer Güter. Dadurch ergibt sich kein moralischer Relativismus, denn was diese Schutzfunktion garantiert, ist keineswegs nur relativ zu sozialen Praktiken festzustellen, sondern hängt ebenso von Bedingungen der condition humaine ab – davon, was für Wesen wir sind und was uns gedeihen lässt. Gleichwohl können sich Vorstellungen bezüglich dieser basalen Elemente der Moral durchaus unterscheiden, was man wiederum an den verschiedenen Auffassungen bezüglich einiger (vermeintlicher) Menschenrechte sehen kann. Ob Meinungsfreiheit zu einem gedeihlichen, guten menschlichen Leben gehört, ist ja keineswegs ohne Weiteres ausgemacht. Dass ein Mensch allerdings als Sklave gut leben kann, das scheint wiederum nicht weiter strittig zu sein.

Fortschritt: intern

Die Frage, ob die Moral als Institution Fortschritte machen kann und zu verzeichnen hat, ist nicht allzu schwierig zu beantworten und auch zu bejahen. Das bedeutet allerdings nicht, dass keine Änderungen moralischer Normen notwendig wären oder gar einmal akzeptierte moralische Rechte nicht wieder infrage gestellt werden können. Der Fortschritt, den wir verzeichnen können, ist wie gesagt immer an einem internen Maßstab generiert. Ob und wann wir Änderungen unserer moralischen Urteile einführen, hängt eben auch von unserer sozialen Praxis ab und damit davon, inwiefern bestimmte Moralnormen diese Praxis schützen. Folgt daraus, dass wir in Zukunft vielleicht wieder in eine Situation kommen, in der Sklaverei wieder als moralisch gerechtfertigt gelten könnte? Darauf weiß ich keine Antwort. Ich bezweifle, dass die Menschheit diese basale negative Erfahrung so leicht vergisst oder für irrelevant hält, andererseits scheint es denkbar, dass wir in eine Situation kommen könnten, in welcher der instrumentelle Charakter der Moral – der Schutz außermoralischer Interessen und Bedürfnisse – die Sklaverei zumindest als theoretische Option zulässt. Mir ist unklar, wie diese Gegebenheiten, sollte es sie geben, beschaffen sein müssten, aber eins ist klar: Wenn moralischer Fortschritt nicht an einem Maßstab gemessen werden kann, der außerhalb der menschlichen Praxis zu finden ist, dann bleibt jede moralische Veränderung auf dem Prüfstand. Was uns als moralischer Fortschritt gilt, mag zukünftigen Generationen anders erscheinen, einfach weil sie ein anderes Leben führen mögen. Insofern bleibt die Substanz des moralischen Fortschritts, also die konkreten moralischen Normen und Werte, historisch verankert. Das hindert uns natürlich nicht, die Entwicklungen, die wir als Fortschritte verstehen, gegen Erosionen und (aus unserer Perspektive) Rückschritte zu verteidigen. Doch das erfordert unser aktives Tun, keinen schlichten Verweis auf vermeintlich unabhängige moralische Tatsachen.

Bessere Menschen?
Bleibt uns noch, zum Abschluss auf eine andere Art des moralischen Fortschritts zu schauen: der mögliche Fortschritt der moralischen Akteure. Bislang war die Institution Moral im Fokus, doch fragt sich auch, ob auch die Menschheit fortschreitet, indem sie moralischer wird, also sich in wachsender Übereinstimmung mit der Moral in Denken und Handeln befindet. Kurz, sind wir moralischer als in früheren Zeiten?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten und sie wirft in erster Linie ein empirisch zu beantwortendes Problem auf. Schaut man einmal anekdotisch auf die Realität, muss man seine Zweifel haben: Selbst ein vermeintlicher Hort des moralisch Hochstehenden, die katholische Kirche, erweist sich im Gegenteil als sicherer Hafen für verabscheuenswürdige Kreaturen, die schwerste Verbrechen an Menschen begehen, die sich am wenigsten wehren können.

Es ist unwahrscheinlich, dass Menschen als moralische Akteure besser sind als in der Vergangenheit. Geändert haben sich die moralischen Normen und damit verändern sich die Gegebenheiten, unter denen Menschen zu agieren haben. Gleichzeitig ändern sich andere Umstände, in erster Linie ökonomische. Zumindest hier besteht Anlass zu Optimismus. Sich heutzutage an das Tötungsverbot und das Verbot der Sklaverei zu halten, ist keine besonders anspruchsvolle Aufgabe. In Zeiten der Not hingegen sieht das anders aus. Bertolt Brecht hat diese nicht besonders tiefschürfende Erkenntnis bekanntlich in das Bonmot verpackt, wonach erst das Fressen und dann die Moral kommt.

Ein interessanteres Problem ergibt sich aus folgendem Befund: Ein Aspekt des Fortschritts der Moral als Institution ist eine immer größer werdende Übereinstimmung zumindest über grundlegende Normen, beispielsweise über die Statusgleichheit aller Menschen. Diese Übereinkunft kommt allerdings mit einem Preis, denn sie ist nur in Bezug auf grundlegende und relativ abstrakte moralische Vorstellungen zu erreichen. Der Bereich der Moral wird damit potenziell immer kleiner und abgehobener. Doch die konkreten, praxisnahen Probleme sind es, die uns in erster Linie als moralische Akteure beschäftigen: Ist es moralisch gerechtfertigt, dass Manager viel mehr als Polizisten verdienen? Soll ich der Kassiererin das Geld zurückgeben, dass sie mir zu viel herausgegeben hat? Solche Fragen sind moralischer Natur, aber sie finden keine eindeutige Antwort von einer Fortschrittsperspektive der Moral insgesamt. Sie müssen beantwortet werden auf der Grundlage von persönlichen und gemeinschaftlichen Wertvorstellungen. Wir müssen uns fragen, wie wir persönlich und wie wir als Gemeinschaft leben wollen. Hierzu gibt es keinen Fortschrittsgedanken, der uns weiterhelfen könnte. Man könnte demnach sagen, dass der Fokus auf den moralischen Fortschritt uns von den weniger grundlegenden und abstrakten, gleichwohl für unser Selbstverständnis wesentlichen Problemen entfremdet. Insofern sind wir durch den institutionellen moralischen Fortschritt vielleicht immer weniger in der Lage, selbst moralische Fortschritte zu machen, einfach weil wir dazu wissen müssten, was unsere persönlichen und gemeinschaftlichen Maßstäbe wären, die gerade nicht verallgemeinerbar sind. 




AUFBRUCH

 
Petra Hauffe/Judith Karcher
Stillstand ist der Tod
Worauf beruht das Postulat des steten Wachstums?
 
Isa Jahnke/Dorothea Voss-Dahm
Ambivalente Wirkungen
Digitale Demenz versus Kreativitätspotenziale
 
»Die Idee des Virtuellen ist zerplatzt«
Interview Geert Lovink
 
Justus Schütze
Power from the people
Energetischer Fortschritt für alle
 
Rebecca Harms
Das Wüstenstromprojekt
Warum ökologischer und sozialer Fortschritt solare Großkraftwerke braucht
 
Neue Berliner Sprachkritik
Der wahre Text: >Krönung der Schöpfung<
 
Jan Fuhse
Unsterblichkeit im Cyber-Space
Zur Konstruktion von technischem Fortschritt in der Science Fiction
 
Michael Makropoulos
Der Raum des Fortschritts
Architekturmoderne und Massenmotorisierung
 
»So einfach wie möglich«
Interview Arno Brandlhuber/Diébédo Francis Kéré
 
Arnd Pollmann
Ein schwacher Trost
Geschichtsphilosophie für Fortgeschrittene
 
Alban Lefranc
Mein halbes Jahr >Literatur<
Lucilio Vanini – Samuel Beckett – Don DeLillo – Pierre Michon
 
Matthias Dell
Mein halbes Jahr >Film<
Lotería – Mammut - Sandkastenspiele
 
Christoph Raiser
Mein halbes Jahr >Musik<
Zola – DJ Mujava – Buraka Som Sistema – Bonde Do Role – Edu K



AUFGABE

 
Juliane Rebentisch
Wider die ästhetische Regression
Kunstkritik jenseits von Differenzfetischismus und Retro-Modernismus
 
Thomas Biebricher
Backbeat Revolution
Geschichte wird gemacht: The (International) Noise Conspiracy
 
Metin Genc
Ein Detektor ist ein Detektor ist ein Detektor
Literarisches vom Standpunkt der Zeit
 
Barbara Holland-Cunz
Unerledigte Utopie
Zur Renaissance der 1970er Jahre – kulturindustriell und utopisch
 
Gabriele Dietze
Der okzidentalistische Geschlechterpakt
Emanzipation als uneingelöstes Versprechen
 
Martin Saar
Bildpolitik: >Vorwärts<
 
Ina Kerner
Leben im Kapitalismus: >Fortschrittskontrollen und Post-Development<
 
Susann Neuenfeldt/Simon Strick
Hallo Karthago/Hallo Rom: >Reck Deine Glieder<



SCHÖNHEITEN

 
Tim Caspar Boehme
Zurück
Pioniere der De-Evolution: Devo
 
Johannes Kleinbeck
Der Übermaler
Das Neue auf der Stelle: Die Kunst Arnulf Rainers
 
Frieder Vogelmann
Moderne Zeiten
Das Formlose in Permanenz: Ahmet Hamdi Tanpinars Das Uhrenstellinstitut
 
Anna Sailer
Abseits
Bewegung im Stillstand: Junges mexikanisches und deutsches Kino
 
Julia Roth
Kumbia, Nena!
Punk Tropical: Kumbia Queers als genderpolitische Avantgarde
 
Franziska Schottmann
Irrwitz
Vom Absurden lernen: William Kentridge im Jeu de Paume
 
Martin Saar
Gemeinsames Glück
Unverschämt optimistisch: Hardt und Negri über das Gemeinsame
 
Kerstin Carlstedt
Gebannte Welt
Horror als Modernitätsverweigerung: M. Night Shyamalans The Village
 
Thomas Schramme
Sprungzone
Zeitverschiebung: Billy Braggs Waiting For The Great Leap Forwards
 
Luisa Banki
Der Fortschreiter
Unterbrochene Geschichte: Walter Benjamins Denkbild In der Sonne


nach oben