Das Online-Magazin zur Zeitschrift | HALBJAHRESMAGAZIN polar






polar #9: Fortschritt



EDITORIAL

 
Peter Siller, Bertram Keller
Editorial



AUFKLÄRUNG

 
Steven Lukes
Das Ende des Fortschritts?
Vom Sinn der Fortschrittsidee
 
»Der Mensch, das utopische Tier«
Interview Miguel Abensour
 
Peter Siller
Vowärts, und nicht vergessen
Warum emanzipatorische Politik einen neuen Fortschrittsbegriff braucht
 
Corinna Mieth
Utopische und wirkliche Freiheit
Hat die Utopie im Liberalismus noch eine Chance?
 
Thomas Biebricher/Stefan Huster/Arnd Pollmann/ Betram Keller
Ist es links?: >Utopie<
 
Thomas McCarthy
Die Gegenwart der Vergangenheit
Die Idee menschlicher Entwicklung
 
Carsten Ruhl
Vom Kult der Technik zur Kulturtechnik
Vom Kult der Technik zur Kulturtechnik
 
 

Carola Bauschke-Urban

Werdet Nomaden!

Mehr Fortschritt für die Wissenschaft durch Mobilität?


Mobilität zählt zu den neuen Imperativen für eine erfolgreiche Entwicklung von Karrieren in der Wissenschaft. Wer sich nicht bewegt – und dies am besten über die Landesgrenzen hinaus – gerät schnell ins Abseits. Schließlich geht es um den »Kampf um die besten Köpfe« und die besten Köpfe sind mobil. Die wissenschaftliche Entdeckungsfreude soll sich nicht mehr auf das Forschen vor Ort begrenzen lassen, Fortschritt, Erkenntnis und vor allem Pluspunkte für die Karriere gibt es in der Ferne. Insbesondere die Nachwuchswissenschaftlerin, der Nachwuchswissenschaftler sind aufgefordert, zumindest für eine Weile als Nomaden zu leben. Die globalen Verheißungen sind: Vernetzung, Mobilität, neue Horizonte! Beweglichkeit zählt damit nicht mehr nur im Sport – auch in der Wissenschaft ist sie zum Exzellenzkriterium avanciert. Der Imperativ des nomadischen Lebens korrespondiert damit auch mit den neoliberalen Governance- Strukturen, die die globalen Wissenschaftssysteme durchdringen.

In der Mitte der 1990er Jahre kam es zu einem Mobilitätsboom und das wissenschaftliche Nomadentum ist zu einem Massenphänomen geworden. Die strukturell geförderte Migration von Studierenden, Forschenden und Lehrenden hat der Wissenschaftsmobilität einen Status des Alltäglichen verliehen. Zwar ist die Wissenschaftsmigration nicht neu und bereits mit der Gründung der ersten Universitäten im Mittelalter bildeten grenzüberschreitende Wissensgenerierung und räumliche Mobilität eine feste Einheit. Da die wenigen Gelehrten sich an unterschiedlichen Orten befanden, war das Pilgern von Universität zu Universität, die peregrinatio academica, unumgänglich. Die heutigen Wissenschaftsnomaden können allerdings vom Studenten bis zur Professorin auf neue Kommunikationsformen und Transportmittel zurückgreifen, durch die Mobilität und internationale Vernetzung zu neuen Paradigmen des wissenschaftlichen Fortschritts avanciert sind.

In den Naturwissenschaften greifen die Nomaden der globalisierten Forschungslabore ganz selbstverständlich auf die englische Sprache als Lingua franca und globales Kommunikationsmedium zurück, egal ob sie sich in Krakau, Konstanz, Kalkutta oder in Kalifornien befinden. Die Geistes- und Sozialwissenschaften hinken dieser Entwicklung noch etwas hinterher, aber auch hier gilt die Internationalität von Studien- und Forschungskarrieren als hohes Gut. Fortschritt heißt damit Abschied nehmen von den Grenzen nationalstaatlicher Referenzrahmen und er erfordert mehr als nur linguistische Brückenschläge in die globalisierte Welt.

Ortspolygamie
Die akademische Euphorie für das Internationale, für das Fremde und den Grenzgang spiegelt sich in Diskursen über die »Postmoderne als heterophiles Zeitalter«(Bauman), in dem »Nomaden« (Deleuze und Guattari) bzw. »die Nomadin« (Braidotti) und »hybride Subjekte« (Bhabha) die Wegbereiter eines kritischen und kosmopolitisch orientierten Fortschritts sind. Die mobile Wissenschaftlerin, der mobile Wissenschaftler ist nicht nur aufgefordert, grenzüberschreitend zu denken, sondern auch entsprechend zu agieren und ihre/seine Lebensführung zu flexibilisieren. Daraus folgt neben der Eröffnung neuer Formen wissenschaftlicher Vernetzung immer auch die Gefahr prekarisierter Existenz der Forschenden. Mobil sind, so die Erkenntnis der Hochschulforschung, insbesondere Personen, die zum wissenschaftlichen Nachwuchs zählen und die sich in (noch) ungesicherter wissenschaftlicher Position befinden. Es gilt dabei auch, mobile Arbeitsformen mit der privaten Lebensführung in Passung und soziale Beziehungen, Partnerschaften und Familienleben an unterschiedlichen Orten unter einen Hut zu bringen. Mobilität ist also auch ein Wagnis.

Überwiegend handelt es sich bei den neuen Nomaden um wissenschaftliche Akteure, die auch über ausreichende finanzielle und soziale Ressourcen verfügen. Erforscht wurde dieses Phänomen inzwischen am besten an der Gruppe der mobilen Studierenden, für die die Post-Bologna-Phase paradoxerweise nicht wie ursprünglich intendiert zum Startschuss für mehr Mobilität ins Ausland wurde. Die Studierlust an ausländischen Universitäten ist etwas verhaltener geworden und verschiebt sich in höhere Semester.

Die Möglichkeiten der Studierenden sind jedoch nicht nur von Prüfungskorsetts und bürokratischen Hürden eingeengt. Ihre Chancen, ein Auslandsstudium zu beginnen, nehmen deutlich ab, wenn sie aus finanziell wenig abgesicherten oder bildungsferneren Schichten kommen. Die neuen flexibilisierten Nomaden sind also lokal Priviligierte, die sich auf dem polyglotten Parkett der Ortspolygamie (Beck) mit Leichtigkeit bewegen. Sie sind im Begriff, eine neue transnationale Wissenschaftselite zu bilden, die von den Schließungsmechanismen der sich als weltoffen präsentierenden Wissenschaften und den kumulativen Effekten, die ihre weltweiten Vernetzungen hervorbringen, profitieren. Der mobilen Wissenschaftsnomadin, dem Wissenschaftsnomaden dient der Imperativ einer flexibilisierten Lebensführungen nicht nur als probates Mittel zur Generierung wissenschaftlichen Fortschritts, sondern auch als Distinktionsmerkmal.

Die globale Flexibilisierung der wissenschaftlichen Arbeitsmärkte geht nicht automatisch mit der Entwicklung von globalen Ansätzen der Wissensgenerierung einher. Die Abgründe des Mobilitätshypes hat David Lodge in seinen Romanen Changing Places (1975) (dt. Ortswechsel) und Small World (1984) (dt. Kleine Welt – eine akademische Romanze) schon früh persifliert und eine Welt des mobilen akademischen Jetset gezeichnet, die sich zwischen Provinzialität, Mondänität, flexibilisierter Lebensführung und den Nöten des globalisierten Alltags aufspannt. Die mobile Welt der Wissenschaft ist, wenn wir nicht nur David Lodge, sondern auch Clark Kerr folgen, in dem paradoxen Spannungsfeld zwischen einem neuen Kosmopolitismus wissenschaftlichen Denkens und den überwiegend nationalstaatlich verankerten Anforderungen der Hochschulen, in die individuelle Karrierepolitiken eingebettet sind, zu verorten.

Auf der Suche nach wissenschaftlichem Fortschritt in die Ferne zu schweifen zahlt sich in handfesten Heimvorteilen aus. Denn hierzulande ist die Tatsache des relativ banalen In-Bewegung-Seins mit der Annahme verbunden, dass Mobilität und wissenschaftliche Exzellenz eng miteinander verknüpft sind. Ein Viertel der rekrutierten WissenschaftlerInnen in der Exzellenziniative kommen aus dem Ausland, viele von ihnen als btA’s (been-to-America)-Wissenschaftler, sogenannte »Bildungsheimkehrer«. Folgerichtig ist der Fortschritt suchende wissenschaftliche Blick meist gen Westen gerichtet: Die USA sind für die Mobilen das Mekka auf der Jagd nach beruflichen Erfolg und eine transatlantische Mobilitätsorientierung steht hierzulande als Synonym für den neuen Kosmopolitismus in der Wissenschaft.

Entprovinzialisierung wissenschaftlichen Wissens?

Die neuen Herausforderungen sind nun nicht mehr darauf zu beschränken, partikulare Probleme zu durchdringen, sondern globale Vernetzungen und Wechselwirkungen zu denken. Folgt aus der nomadischen Lebensweise einer wachsenden Zahl wissenschaftlicher Akteure auch eine Entprovinzialisierung wissenschaftlichen Wissens? Die Diskussion der Internationalisierung hat in Deutschland eine Schlagseite – Internationalisierung wird nahezu ausschließlich mit dem obligatorischen Forschungsaufenthalt deutscher WissenschaftlerInnen in den USA gleichgesetzt. Trotz der globalisierten Beweglichkeit, die die Mobilen repräsentieren, bleibt der Lichtkegel auf der Suche nach wissenschaftlichem Fortschritt schmal und richtet sich auf das Setting »the west and the rest«. Ausgeblendet wird in dieser Diskussion, dass längst Internationalisierungsprozesse eingesetzt haben, die in nicht unerheblichen Maße Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus anderen Weltregionen wie China, Indien, Rußland und aus vielen weiteren asiatischen und afrikanischen Ländern anziehen. Mit Frankreichs Hochschulen zählen die deutschen Universitäten zu den Topzielen der Mobilen in Europa, nur Großbritannien liegt noch davor. Und anders als häufig vermutet ist der prozentuale Anteil von Mobilen an den Hochschulen in Deutschland drei Mal höher als in den USA.

Wir wissen jedoch bislang nur sehr wenig über diese Mobilen, die insgesamt in wesentlich größerer Zahl als ihre umworbenen amerikanischen KollegInnen an deutschen Hochschulen forschen. Wanderungsbewegungen von deutschen WissenschaftlerInnen in diese Länder sind eher spärlich, es sei denn, es locken langfristig außergewöhnlich attraktive ökonomische Gewinne wie im China-Geschäft. Dass die Hochschulen sich inzwischen für Kooperationen insbesondere in den technischen Disziplinen stark machen, können wir zum Beispiel auch daran ablesen, dass die in globalen Hochschulrankings regelmäßig den Spitzenplatz der deutschen Hochschulen belegende TU München ihre internationalen Kontakte besonders hochhält: Jede/r fünfte Studierende kommt an der TUM aus dem Ausland und an der Spitze dieser Exzellenzhochschule steht eine chinesische Vizepräsidentin.

Die Internationalisierung der Hochschulen ist eine Chance, globales Denken, das die ganze Welt umfasst, als wissenschaftlichen Fortschritt zu verstehen. Welche Folgen hat der Klimawandel? Wie können erneuerbare Energien weltweit genutzt werden? Und was bedeutet Gerechtigkeit, wird sie im Weltmaßstab gedacht? Die Beantwortung solcher Fragen unter Berücksichtigung globaler Perspektiven ist zu häufig noch immer eine Domäne der kleinen Partikularwissenschaften, zum Beispiel die Fächergruppe der Regional- und Areastudies und der Ethnologie, im Mainstream der dominanten Disziplinen sind sie bislang jedoch nicht angekommen.

Eine globale Wissenschaft leistet es sich auch heute noch, davon auszugehen, dass die europäische/westliche Entwicklung abgekoppelt vom »Rest« der Welt verlaufen sei und daher aus der Perspektive abendländischer Besonderheiten verstanden werden könnte. Angesichts globaler Krisen, Katastrophen und Wanderungsbewegungen ist eine Erweiterung des methodologischen Nationalismus (Beck) und des westlichen Bias der Wissenschaften geboten – und dies nicht nur in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Auch – und in besonderem Maße – die Naturwissenschaften und die technischen Disziplinen sind zu einem »Denken an der Grenze« (Bhabha) aufgefordert, das globaler Verantwortung verpflichtet ist. Dies wäre ein wissenschaftlicher Fortschritt im Zeitalter der Globalisierung, dessen Entdeckung noch auf sich warten lässt. Der Internationalisierungsboom ist ein günstiger Zeitpunkt, globales Wissen im Mainstream der dominanten Disziplinen zu verankern.

Kosmopolitismus auf dem Campus?

Die Globalisierung der Wissenschaft spielt sich nicht nur in den vernetzten Arenen der Wissenschaftsnomaden ab, es gibt sie auch im Alltag auf dem Campus deutscher Hochschulen. Auch dieses Phänomen führt inmitten des Mobilitätshypes ein Schattendasein. Im Hochschulalltag sind vor allem die mobilen Studierenden (mehr noch als die mobilen NachwuchswissenschaftlerInnen) sichtbar. Jenseits der Internationalisierungssemantik werden sie jedoch, so raunen es viele DozentInnen hinter vorgehaltener Hand – für die Gestaltung des Lehralltags oftmals eher als Problem wahrgenommen und nicht als eine Bereicherung. Diese zögerliche Haltung angesichts der so positiv besetzten Semantik der Internationalisierung erstaunt. Ausgenommen von dieser Skepsis sind sicherlich Fächer, die vom internationalen Austausch praktisch leben wie die Kultur- und Fremdsprachenwissenschaften. Für die übrigen Disziplinen fehlen häufig die strukturellen Ressourcen an den Hochschulen, um die Internationalisierung als wichtigen Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt auch tatsächlich auf dem Campus und nicht nur auf den Marketing-Seiten der Internetauftritte und in Hochglanzbroschüren zu feiern.

In den Diskursen um den globalen »Kampf um die besten Köpfe« wird meist übersehen, dass auch die Einwanderungsgesellschaft ein Effekt der Globalisierung ist. Wird der Kosmopolitismus der neuen ortspolygamen Wissenschaftseliten gefeiert, erhält die Einwanderungsgesellschaft in der Bildungsdiskussion in erster Linie als Integrationsproblem und Defizitproblematik Aufmerksamkeit. Ausgeblendet wird dabei noch immer, dass die Hochschulen für aufstiegsorientierte Studierende sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Einwanderungsfamilien zu wenige Optionen bereithält. Die globale Beweglichkeit genießt zwar mit Blick auf den obligatorischen USA-Aufenthalt viel Anerkennung. Nun auch den Kindern und Enkeln der »Gastarbeiter«-Generation zuzugestehen, dass sie in einem nicht allzuweit entfernten Sinne ebenfalls Kosmopoliten sind, fällt offenbar schwer. Ihre Anerkennung würde ebenfalls einen nicht unerheblichen Fortschritt bedeuten.

Eine Öffnung des wissenschaftlichen Blicks für globale Interdependenzen ist ein Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt im Zeitalter der Globalisierung. Er verlangt der Wissenschaft allerdings mehr Kreativität ab als die bloße Banalität der Beweglichkeit. 



 
Thomas Schramme
Menschen und Normen
Gibt es moralischen Fortschritt?



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Energetischer Fortschritt für alle
 
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SCHÖNHEITEN

 
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Pioniere der De-Evolution: Devo
 
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